Stargate Atlantis The Great Conflict

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 [Story] Der zweite Xenonkrieg und die Deadalus

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Col. Sheppard
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BeitragThema: Re: [Story] Der zweite Xenonkrieg und die Deadalus   Fr Sep 05, 2008 5:02 pm

Kapitel 26.



Die Ruhe vor dem Sturm





Die Daedalus – 9:50
Besprechungsraum



„Setzen sie sich“, sagte Caldwell und wies auf die bequem aussehenden Sitze im Besprechungsraum. Colonel Sheppard und sein Team hatten die letzte halbe Stunde genutzt um etwas warmes zu Essen und um sich ein wenig mit der Crew zu unterhalten.
„Wir haben nicht viel Zeit deswegen werde ich mich kurz fassen“, begann Caldwell. Er drückte auf ein paar Knöpfe auf der Fernbedienung die er in der Hand hielt und ein großer Monitor der an der Wand hinter dem Besprechungstisch stand ging an. Ein Dreidimensionales Abbild einer Station erschien darauf.
„Was sie hier sehen ist eine Xenon CPU-Station. Ihr Job wird es sein diese Station zu Infiltrieren und ein Programm in den Hauptrechner zu schleusen. Das Programm wird den Verhaltenskern der Xenon umschrieben und anschließend alle alle verfügbaren Xenoneinheiten weitergeben. Die Station ist von einem Kraftfeld umgeben das dirketes Beamen durch die Transporterweiterung nicht zulässt. Unsere Asgard-Beamvorrichtung ist jedoch in der Lage dieses Kraftfeld zu umgehen, es gibt allerdings nur eine Stelle im Kraftfeld die Schwach genug ist um das Beamen zu ermöglichen.“, erklärte Caldwell und drückte erneuert auf seiner Fernbedienung rum worauf das Abbild der Station vergrößert wurde, ein kleiner blinkender Roter Punk wurde nun am unteren Bereich der Station angezeigt.
„Dort ist das Kraftfeld am schwächsten und dort werden sie Reingebeamt, zur exfilitration müssen sie auch wieder zu diesem Punk zurückkehren. Wir wissen nicht genau wo sich der Hauptcomputer der Station befindet doch laut unseren Daten die wir von den Argonen haben müssten sie den Kern durch seine Energiesignaturen aufspüren können, sie bekommen alle Spezielle PDA´s die diese Signaturen orten können. Haben sie noch Fragen?“, fragte Caldwell anschließend. Alle hatten bisher nur schweigsam zugehört und nichts gefragt.
„Ja ne ganze Menge. Wo soll ich anfangen? Warum machen wir das eigentlich.. und.“, redete Rodney drauflos.
„Müssen sie nicht Wissen, zumindest nicht jetzt. Alles andere steht in den Unterlagen die jeder von ihnen vor sich liegen hat. Ich schlage vor sie machen sich mit den Schlachtplänen vertraut, wir werden in weniger als einer Stunde vor Ort sein.“, sagte Caldwell und verlies den Raum.
„Na das hört sich doch sehr unterhaltsam an, finden sie nicht?“, fragte Sheppard nachdem er die ersten 5 Seiten seiner Mappe durchgeblättert hatte.
„Was ist eine Zat?“, fragte Ronon nachdem er die Seite über ihre Ausrüstung gefunden hatte.
„Eine Goa´uld Energiepistole. Der erste Schuss betäubt, ein zweiter dirket danach ist tödlich.“, erklärte Rodney.
„Hoffe das die etwas gegen die Xenon nutzen“, sagte Sheppard.
„Wir werden die doch nicht brauchen, oder? Ich meine wir gehen da nicht alleine rein!“, sagte Rodney.
„Da würde ich mich nicht drauf verlassen“, sagte Sheppard und blätterte weiter in seiner Mappe herum.
„Das.. das können die doch nicht machen! Ich geh Caldwell suchen“, sagte Rodney aufgebracht und stürmte aus dem Besprechungsraum.
„Was halten sie von dieser Mission?“, fragte Sheppard in die Runde nachdem Rodney abgerauscht war.
„Endlich mal ein bisschen Action“, sagte Ronon fröhlich.
„Ich weiß nicht so recht, das hört sich ziemlich gefährlich an Ronon.“, sagte Teyla zweifelnd.

Währenddessen auf der Brücke...

„5 Marines? Das kann doch nicht ihr ernst sein!!“, schrie Rodney hysterisch.
„Beruhigen sie sich Dr. Mackay, diese Männer sind die besten die wir haben. Das wird vollkommen ausreichen.“, sagte Caldwell überzeugt.
„Sind sie sich dessen bewusst das dort drinnen nicht nur schwer Gepanzerte Maschinen sondern wahrscheinlich auch Punkt-zu Punkt Verteidigungssysteme und schlimmeres auf uns wartet!“, schrie Rodney weiter.
„Vollkommen und nun würde ich vorschlagen das sie ihren Tonfall ändern Doktor, sie sind hier nicht der einzige der sein Leben riskieren muss.“, sagte Caldwell streng.
Rodney drehte sich um und ging wortlos davon. Wieder zurück im Besprechungsraum stellte er fest das sie nicht mehr alleine waren. 5 andere Männer waren nun auch hier.

„Ahh Rodney, wieder zurück?“, begann Sheppard,“ das ist unsere Verstärkung“, fügte er sah das Rodney die anderen Männer entdeckt hatte.
„Das ist Major Agram und sein Team, sie werden unseren Exfiltrationspunkt sichern während den Hauptcomputer suchen.“, erklärte Sheppard.
Rodney sagte nichts, er war immer noch wütend über Caldwells starrköpfigkeit.
Er zuckte zusammen als Caldwells Stimmte plötzlich durch die Lautsprecher auf dem ganzen Schiff ertönte.
„Achtung! Wir treten in 30 Minuten aus dem Hyperraum. Alle Jägerbesatzungen in die Hangars!“

„Wir sollten uns bereitmachen“, sagte Sheppard daraufhin und sie machten sich auf dem Weg zur Waffenkammer. Unterwegs sah Rodney aus dem Fenster, der Hyperraumtunnel aus Blauem Licht war schön anzusehen doch Rodney hatte ganz andere Sorgen. „Das war´s wir werden die Erde wohl nie wieder sehen“, dachte er.

„Hey, Rodney. Geht es ihnen gut?“, fragte Teyla besorgt, Rodney war ganz Blass.
„Wa... Was? Oh, jaja es ist nichts“, antwortete er Geistesabwesend.

Sie erreichten die Waffenkammer. Major Agram ging zur Tür und steckte seine ID-Karte in den Kartenleser, ein piepen und das aufblinken eines Grünen Lichtes war die Antwort darauf und die schwere Sicherheitstür glitt beiseite.
Sie betraten den kleinen Raum der voller Waffen und Rüstungen war, alle fein säuberlich auf Regalen sortiert. Jede nur erdenkliche Waffe konnte man dort finden, P-90´ger sowie schwere Maschinengewehre des Typs M-249, Schrotflinten wie die SPAS-12 und sogar einen leichten Raketenwerfer. Nacheinander rüsteten sie sich alle mit einer P-90, einer Zat und mehreren Splittergranaten aus. Dann zogen sie sich ihre Schweren Körperschutzwesten an und bedienten sich an der mit Naquadah Angereicherten Munition für ihre P-90´ger und luden ihre Waffen durch. Danach nahm Sheppard das Spezielle PDA an sich das sie zum Hauptcomputer führen würde. Sie verließen die Waffenkammer und machten sich auf dem Weg zur Brücke. Wieder gab es eine Durchsage.
„Achtung! Austritt aus dem Hyperraum steht unmittelbar bevor! Auf dem Gesamten Schiff gilt Alarmstufe 1! Alle Jäger für den Angriff auf die Xenon-CPU bereithalten!“
Die Alarmsirenen des Schiffes gingen an und die Alarmleuchten in den Gängen fingen an Rot zu blinken worauf Sheppards und Agrams Team seine Schritte beschleunigte.





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BeitragThema: Re: [Story] Der zweite Xenonkrieg und die Deadalus   Fr Sep 05, 2008 5:03 pm

Kapitel 27.




Operation UPDATE, Teil I



„Schilde runter auf 13 Prozent! Noch so ein treffer und wir sind erledigt Sir!“, meldete der Waffenoffizier.
„Colonel Sheppard wie lange dauert das denn noch?!“, fragte Caldwell hektisch durch das Kommunikationsgerät.
„Wir sind hier festgesetzt, Sir. Könnt noch ne Weile dauern wenn die Xenon uns weiter so an die Pelle rücken!“, antwortete Sheppard, im Hintergrund waren die Feuergeräusche von Zat´s und P-90´gern zu hören.
Caldwell wollte noch etwas sagen, doch er wurde vom Waffenoffizier unterbrochen.
„Sir! Wir haben eine Nuklearrakete im Anflug!“, warnte der Waffenoffizier.
„Schießen sie sie ab!“, befahl Caldwell.
„Heckbatterien beschädigt Sir! Feuern nicht möglich!“, gab der Waffenoffizier zurück.
„Zeit bis zum Einschlag?“, fragte Caldwell.
„30 Sekunden“, antwortete der Waffenoffizier.
„Bringen sie uns in den Hyperraum“, befahl Caldwell dem Navigationsoffizier.
„Sir?“, fragte der Navigationsoffizier verwirrt.
„Wir können hier nichts mehr ausrichten, hoffen wir nur das es Colonel Shepprad gelingt seine Mission zu erfüllen. “, erklärte Caldwell.

Kurz darauf war die Daedalus im Hyperraum verschwunden.



1 Stunde zuvor...


______________________
Xenon Kommandosektor 2
10:00


Ein blauer Lichtstrahl erhellte kurz das Weltall und die Daedalus kam aus dem Hyperraum. Ein schauriger Anblick bot sich hier: Hunderte von Schiffen aller Völker hatten die Xenon in ihrem 2. CPU-Sektor angegriffen und kämpften nun Hartnäckig gegen eine hoffnungslose Übermacht an Xenon. Zwischen den großen Zerstörern der Völker lieferten sich Jäger hochgeschwindigkeitskämpfe mit Xenonjägern und das Flakfeuer der Split Zerstörer ließ das ganze wie ein großes Feuerwerk aussehen. Regelmäßig gab es helle Lichtblitze als weitere Xenon Zerstörer mit Punk zu Punkt Sprungantrieben in den Rücken der Völkerflotte sprangen um mit ihren starken Waffen Tod und Vernichtung zu verbreiten. Unter all diesen Schiffen befand sich auch die Argon Eins und auf ihrer Brücke stand niemand anders als Ban Danna, der das geschehen aus, zumindest noch, sicherer Entfernung beobachtete.
Doch Danna war nicht erfreut über den bisherigen Verlauf der Mission. Es hätte eigentlich niemals zu einer Schlacht dieser Ausmaße kommen sollen, denn eine kleine Flotte, bestehend aus Boronischen und Paranidischen Schiffen sollte ein Ablenkungsmanöver im Xenon Sektor 534 starten um den Großteil der Xenonflotte dort zu binden. Tja, soweit der Plan, doch etwas muss schiefgelaufen sein, so viel stand fest. Denn kurz nachdem die Hauptflotte dieses System betreten hatte waren auch schon die ersten Xenon Zerstörer erschienen und hatten nicht lange gezögert die Flotte anzugreifen.
Aber das Schlimmste war noch garnicht gesagt worden: Sie hatten ihren größten Vorteil nicht mehr; die Daedalus! So musste das Argonsiche Flottenkommando nicht nur eine Alternative Entercrew für den Angriff auf die Xenon CPU auftreiben sondern auch noch ein Schiff finden mit dem die Crew überhaupt an Bord gelangen konnte. Letztendlich entschied man sich den Teladianischen Prototypen einer Kaperfregatte, wie er auch für den Angriff auf die zweite Xenon CPU verwendet werden sollte, zu benutzen. Doch dieses Schiff war alles andere als für diese Aufgabe geeignet: Es war weder allzu stark Gepanzert noch waren seine Schweißsysteme fortschrittlich genug die Außenhülle der Xenon CPU-Station in einer annehmbaren Zeit zu durchdringen und Danna wusste das. Doch seine bitten den Angriff zu verschieben und die Daedalus zu suchen waren beim Flottenkommando auf taube Ohren gestoßen.
Seine Gedanken wurden jäh vom 1. Offizier unterbrochen.
„Sir, wir haben soeben die Chronos verloren und die Interceptor sowie die Explorer melden kritischen Schildstatus“, berichtete der 1. Offizier.
„Lange halten wir das nicht mehr durch. Wie ist der Status des Enterschiffes?“, fragte Danna.
„Das Infiltratorschiff meldet einen 40% durchbruch der Außenhülle der Xenonstation“, antwortete der 1. Offizier.
„Wie ist der Status unserer Verbündeten?“, fragte Danna weiter.
„Die Split meldeten in den letzten 2 Minuten etwa 40 neue Feindkontakte und massive Verluste an Jägern. Die Teladi melden noch etwa 80% kampfbereiter Schiffe und etwa 30 neue Feindkontakte in den letzten 5 Minuten.“, berichtete der 1. Offizer.
„Befehl an die erste und die dritte Zerstörergruppe: Sie sollen die Flanken der Split sichern! Wir müssen unsere Verluste minimiern wenn wir diesen Ort lebend verlassen wollen.“, befahl Danna.
„Sir, das Infiltrationsschiff steht unter Feindbeschuss!“, sagte der 1. Offizier.
„Alle Jäger in der nähe der Xenon CPU sollen das Infiltrationsschiff schützen! Wir dürfen es nicht verlieren!“, befahl Danna.
„Schilde des Infiltrationsschiffes auf 40% gefallen!“, meldete der 1. Offizier.
„Argon Eins, wir stehen und schwerem Beschuss! Wir brauchen hier Hilfe!“, meldete der Kapitän des Infiltrationsschiffes über Funk.
„Jäger sind unterwegs, halten sie durch!“, antwortete der 1. Offizier dem Kapitän.
„Das Infiltrationsschiff nimmt weiter Schaden, die Xenon ignorieren unsere Jäger“, meldete der 1. Offizer nach wenigen Augenblicken.
„Eliminieren sie diese Jäger. Das 2. Kreuzergeschwader soll den Jägern zu Hilfe kommen!“, befahl Danna hektisch.
„Zu spät, wir haben den Kontakt zum Infiltrator verloren“, meldete der 1. Offizier.

Das war´s dachte Danna. Jetzt können wir nichts mehr tun. Wer weiß was passiert wenn nicht beide CPU´s überschrieben werden sondern nur eine? Ob es überhaupt was bringen wird und es ist fraglich ob die zweite Angriffsflotte überhaupt mehr Erfolg hat als seine....
Sie könnten die Xenon CPU immer noch zerstören, doch es würde nichts bringen die Xenon würden binnen kurzer Zeit eine neue Online bringen und es wäre niemanden geholfen, es wurden ja schon mehrere solcher Versuche unternommen.

„Befehl an die Gesamte Flotte: Sofort Taktischen Rückzug zum Primären Sammelpunkt vorbereiten! Springen sie soweit sie bereit sind!“, befahl Danna.
„Sir, wir können nicht Springen! Unsere Sprungantriebe spinnen verrückt! Die Xenon scheinen eine Art Störfeld erzeugt zu haben!“, sagte der Navigationsoffizier.
„Können sie es irgendwie umgehen?“, fragte Danna.
„Nein, Sir. Wir können die Quelle der Störung auch nicht Orten“, antwortete der Navigationsoffizier.
„Es ist eine Falle. Wir sind hier gefangen...“, sagte Danna der Verzweiflung nahe.
„Sir. Wir haben da etwas auf dem Sensoren!“, meldete der Navigationsoffizier.
„Noch mehr Xenon?“, fragte Danna.
„Nein, Sir. Es ist die..“, der Navigationsoffizier wurde plötzlich von einer Eingehenden Übertragung unterbrochen.
„Tut uns Leid die Verspätung, aber wir hatten noch etwas zu erledigen“, sagte Caldwell über Funk.
„Colonel Caldwell? Ich kann ihnen garnicht sagen wie sehr es mich freut ihre Stimme zu hören“, sagte Danna sichtlich erfreut über die unerwartete Wendung.
„Heißt dass, das wir nun wieder in der Flotte aufgenommen sind?“, fragte Colonel Caldwell lächelnd.
„Für´s erste.“, sagte Danna,“ Da sie es vor ihrer Flucht aus Argon Prime ja noch geschafft haben unsere Missionspläne zu entwenden nehme ich mal an dass sie Wissen was zu tun ist?“, fragte Ban nach einer Kurzen Pause.
„Das tue ich. Wir haben unser Team bereit, schicken sie uns die neuen Programmdaten und wir können loslegen“, sagte Caldwell.
„Wir schicken ihnen das Programm und Colonel: Viel Glück, wir alle zählen auf Sie und ihre Männer“, endete Ban.
„Meine Leute kriegen das schon hin“, sagte Caldwell optimistisch und die Daedalus setzte sich in Bewegung.


„Entfernung bis zur Zielstation?“, fragte Caldwell seinen Navigationsoffizier.
„86,8 Kilometer, Sir.“, gab dieser zurück.
„Sir, wir erhalten eine Botschaft“, meldete der Navigationsoffizier.
„Auf dem Schirm“, befahl Caldwell.

Das Gesicht eines Argonischen Offiziers erschien auf dem Hauptbildschirm auf der Brücke der Daedalus.

„Colonel. Wir haben Befehl erhalten sie zu Eskortieren. Die Zerstörer werden ihren Weg zur Xenonstation so gut wie möglich freihalten, doch bereiten sie sich besser auf einen Kampf vor, wir müssen davon ausgehen das die Xenon unsere Strategie durchschaut haben. Seien sie auf der Hut, Commander Jason, ende.“, damit brach die Kommunikation ab.

Die Daedalus näherte sich mit Maximaler Geschwindigkeit der Xenonstation und passierte mehrere Argonische und Teladianische Zerstörer die verzweifelt versuchten die Xenon solange abzulenken.
Bald schon hatten sie eine Sichere Beamdistaz erreicht und Sheppard und sein Team warteten auf der Brücke auf das Go-Zeichen.

„Wir haben die neue Programmierung auf ihr PDA hochgeladen, sobald sie am Hauptcomputer sind müssen sie die Daten transferieren, wir Wissen jedoch nicht wie lange es dauert bis die neue Programmierung schaltet und die Xenon den Kampf einstellen.“ informierte Colonel Caldwell das Team.
„Sir, wir haben die Schwachstelle im Schild der Station gefunden, wir sind bereit zum Beamen“, meldete der Navigationsoffizier.
„Sie haben Grünes Licht Colonel, gute Jagd!“
„Ihnen auch Colonel“, antwortete Sheppard und einen Blauen Lichtblitz später war sein und Agrams Team verschwunden.
„Sie sind an Bord, Sir“, informierte der Navigationsoffizier den Colonel.
„Gut, Schiff wenden!“, befahl Caldwell, er wusste das dies ein Kampf war den sie nicht gewinnen konnten. Doch das mussten sie ja garnicht, sie mussten nur solange durchhalten wie Sheppard Zeit brauchen würde seine Mission zu erfüllen.




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BeitragThema: Re: [Story] Der zweite Xenonkrieg und die Deadalus   Fr Sep 05, 2008 5:04 pm

Kapitel 28.




Operation UPDATE, Teil II



Ein grelles Licht blendete Sheppard und zwang ihm sein Nachsichtgerät abzuschalten. Die anderen taten es ihm gleich und sahen sich um. Sie waren am anfang eines langen Ganges gebeamt worden. Die Decke war ungewöhnlich hoch, etwas mehr als 3 Meter, sodass selbst der größte Mensch keine Probleme hätte sich hier herumzubewegen. Die Wände waren, genauso wie der Boden, hell weiß. Es waren keine Lampen an der Decke zu sehen, doch trotzedem war der Gang vor ihnen so beleuchtet als wären Scheinwerfer auf ihm gerichtet. Alles wirkte glänzend und vollkommen sauber, ja schon fast Steril. Eine unheimliche Stille durchdrang die Station, nichts war zu hören. Weder das Getöse der Raumschlacht um sie herum, noch das stille Summen eines arbeitenden Computers.

„Also das ist... etwas schräg...“, sagte Sheppard nachdem er sich gründlich umgeschaut hatte.
„Sie sagen es“, bestätigte Ronon.

Rodney der damit beschäftigt gewesen war die beschaffenheit der Wände zu untersuchen, stellte sich zu Sheppard und meinte das sie sich auf dem Weg machen sollten, was sie daraufhin auch taten.

„Okay, Major Agram. Sie und ihr Team bleiben hier und sichern die Umgebung um den Exfiltrationspunkt.“, befahl Sheppard noch und sein Team machte sich auf dem Weg.

Währenddessen.....


„Wir haben die Argon Eins erreicht“, meldete der Navigationsoffizier.
„Gut, funken sie sie an“, befahl Colonel Caldwell energisch.

Das Gesicht von Ban Danna erschien auf dem Hauptmonitor der Brücke und Caldwell begann zu sprechen.

„Also gut. Unser Team ist an Bord. Wie können wir sie unterstützen?“, fragte Caldwell.
„Im Moment ist unsere Flotte gut aufgeteilt, doch wir rechnen mit weiteren Überraschungsangriffe durch Punkt zu Punkt Sprünge. Ich will das sie in Bereitschaft bleiben und darauf warten das sie uns in den Rücken fallen. So können wir schneller auf solche Flottenmanöver reagieren. Die 22. Korvettengruppe wird ihnen Unterstellt. Gemeinsam mit ihr werden sie unsere Flanken schützen. Weitere Infos sobald ich sie habe“, erklärte Ban.
„In Ordnung. Halten uns bereit“, bestätigte Caldwell und befahl die Daedalus in die nähe der Argon Eins zu manövrieren.



Sheppard´s Team....



„Wir nähern uns dem Hauptrechner“, meldete Rodney nach einem weiteren Blick auf sein PDA.
Sheppard ging vorraus und blickte immer wieder nervös auf seinen Lebensdetektor, doch dieser bleib, außer den 4 Punkten die sein Team darstellte, leer.
„Der wird ihnen nichts nützen. Die Xenon sind keine Lebewesen und werden wohl kaum von der Lebensdetektor erfasst.“, belehrte Rodney ihm.
Sheppard steckte den Lebensdetektor ein, denn er sah ein das Rodney recht haben musste.
„Man, was würde ich jetzt nicht alles für einen dieser Personenschutzschilde der Antiker tun..“, sagte Sheppard.
„Was würde ich nicht alles für einen Hamburger tun...“, fügte Rodney hinzu.

Daraufhin blieben alle stehen und drehten sich zu ihm um.

„Was denn? Wenn es zuende geht bekomme ich immer Hunger!“, sagte Rodney und warf ihnen allen einen verständnislosen Blick zu.
„Das ist die richtige Einstellung“, sagte Sheppard sarkastisch und sie bewegten sich wieder weiter Richtung Hauptcomputer.

Plötzlich machte Sheppard eine kurze Handbewegung die „Stopp“ signalisieren sollte und alle gingen in Deckung. Sie waren in einem neuen Gang angekommen, der sich in keinerlei Wiese von dem Vorangegangenen unterschied, abgesehen davon das es nach wenigen hundert Metern und eine Rechtskurve ging.

Alle lauschten angestrengt. Er leise, dann immer lauter, war ein metallisches Geräusch zu hören.

Sheppard und sein Team schlichen wieder den Gang zurück und versteckten sich in einer Wandnische in der nähe. Sheppard spähte um die ecke...
Nichts...
Doch dann, ein Schatten. Und kurz darauf wurde die Quelle des metallischen Geräusches Sichtbar.

Ein Xenon schritt um die ecke. Er war größer als ein Mensch, hatte eine Starke Panzerung, ging aufrecht, fast wie ein Mensch. Anstatt eines Kopfes hatte er eine Art Sensor, der die Umgebung abtastete. An seinem Arm war etwas angebracht das wie eine Waffe aussah.
Der Xenon ging nun den Gang entlang, direkt auf Sheppard und sein Team zu.

Sheppard gab ein kurzes Handzeichen und er und Ronon sprangen aus ihrer Deckung und schossen mit ihren Waffen auf den Xenon ein, doch dieser ließ sich davon nicht beeindrucken und zielte mit seiner Handgelenkwaffe auf Ronon. Dieser konnte noch knapp in Deckung sprinten bevor ihm die Energieladungen um die Ohren flogen. Sheppard spurtete ebenfalls wieder in seine Deckung.

„Was jetzt?!!“, fragte er hektisch.
„Verdammt unsere Waffen nutzen nichts!“, sagte Rodney.
„Ich versuch´s nochmal!“, meinte Ronon und wollte sich wieder auf den Xenon stürzen der sich inzwischen wieder gesammelt hatte und nun weiter auf ihre Deckung zuschritt, doch Sheppard packte Ronon am Arm und zerrte ihm zurück.
„Nein, sie werden draufgehen!“, sagte Sheppard,“ ich mach das!“, ergänzte er. Er nahm eine Handgranate, entsicherte sie und warf sie richtung des Xenon der sich nun schon bedrohlich nahe an ihrer Deckung befand. Noch bevor der Xenon zeit hatte Sheppard zu beschießen war dieser wieder zurück in seine Deckung gesprungen, auf eine Explosion wartend.

Eine Ohrenbetäubender Knall ertönte und danach war wieder Stille.
Sheppard lugte um die Ecke. Der Rauch verflog... doch der Xenon war immer noch da! Er richtete sich nach der Explosion gerade wieder auf. Außer ein paar Kratzern und schwarzen Stellen schien er unbeschädigt.

„OK, das ist nicht so gut...“, stellte Sheppard fest.
„Einen hab ich noch“, sagte Sheppard und zückte seine Zat.

„Teyla, werfen sie auf mein Zeichen eine Rauchgranate!“, befahl Sheppard.
„LOS!“, brüllte Sheppard.

Teyla schleuderte die Rauchgranate direkt vor die Füße des Xenons und Sheppard und Ronon stürzten sich mit gezognenen Zats auf die Maschine. Sie konnten sie durch den Rauch kaum sehen also schossen sie auf gut Glück. Als kein Feuer mehr erwiedert wurde hörten sie mit dem Beschuss auf und sahen sich um... Da lag der Xenon auf dem Boden und rührte sich nicht mehr.

„Gut das wir diese Dinger haben“, meinte Ronon.
„Das können sie laut sagen“, meinte Sheppard.

„Ok, geht es allen gut?“, fragte Sheppard noch in die Runde.

Nachdem alle ein kurzes Ja von sich gegeben hatten, machten sie sich alle wieder in Richtung des Hauptcomputers auf.


Wieder auf der Daedalus...


Eine ganze Weile schwebten sie schon so neben der Argon Eins her und beobachteten auf den Radarschirmen die Schlacht als mehrere Dutzend Lichtblitze den Raum hinter ihnen erhellten.

„SIR, WIR HABEN KONTAKT!“, brüllte der Waffenoffizier.
„Auf abfangkurs gehen! Das ist ihr Überraschungsangriff!“, befahl Caldwell sofort.

Die Daedalus und die schnellen Argonischen Korvetten die ihr zu Seite gestellt worden waren, näherten sich nun der neuen Xenonflotte die bereits das Feuer auf die großen Argonischen Schiffe eröffnet hatte.

„Die F-302 haben Grünes Licht!“, sagte Caldwell und dutzende der Erdenjäger starteten aus den beiden Seitenhangars der Daedalus.

Caldwell drückte auf den Kommunikationsschalter an seinem Kommandosessel und sprach.

„Nowak und Hermiod, sind sie bereit?“, fragte Caldwell.
„Ja, Sir!“, bestätigte Dr. Nowak.
„Beamen nach eigenem ermessen!“, befahl Caldwell.

Die Daedalus näherte sich auf Waffenreichweite und begann den ersten Xenonzerstörer mit ihren Photonenimpulskanonen zu beschießen.
Die Argonischen Zerstörer, die die Argon Eins flankiert hatten, wendeten langsam in Richtung der Feinde und die Argon Eins selbst versuchte sich aus der Schussbahn zu bringen.

Nach wenigen Sekunden war der Xenonzerstörer bereits Geschichte. Caldwell wusste das dies nicht den neuen PIK´s zu verdanken war, sondern die Folge eines Sprengkopfbeams war.

„Den nächsten Zerstörer anvisieren!“, befahl Caldwell woraufhin die Daedalus Kurs auf eine größere Feindkonzentration setzte.
Die Jäger waren inzwischen weiter hinten geblieben und versuchten die Xenonjäger, die von den Trägern gestartet worden waren, von der Argon Eins fernzuhalten.


Die Xenonstation...


„Das muss es sein“, meinte Rodney und wies auf die Tür vor ihnen.

Sie waren eine ganze Weile weiter in die Xenonstation vorgedrungen und standen nun vor der Tür zu dem Raum in dem der Hauptcomputer sein sollte. Abgesehen von der einen Xenonwache waren sie bisher nicht auf weitere Feinde gestoßen... Die Xenon schienen nicht mit Besuch zu rechnen.

Rodney näherte sich der Tür und untersuchte sie während der Rest des Teams ihm Rückendeckung gab. Nach einer Weile drehte Rodney sich um und meinte:
„Also ich sehe hier keine Schalter oder so etwas. Die Tür muss wohl ferngesteuert werden“.

„Dafür haben wir keine Zeit. Rodney weg da“, sagte Sheppard und holte eine Ladung C4 aus seinem Gepäck.
„Sind sie verrückt! Das wird sie herlocken!“, protestierte Rodney gegen Sheppards Idee.
„Wenn wir noch länger hier rumschleichen werden die uns ohnehin irgendwann finden!“, sagte Sheppard laut und schon Rodney beisteite.

Nachdem das C4 platziert war und alle in Deckung gegangen waren holte Sheppard den Zünder hervor.
Rodney setzte eine Unzufriedene Miene auf, doch er wusste das es schwierig gewesen wäre herauszufinden wo die Tür geöffnet wird.

Ein lauter Knall ertönte, und dort wo früher die Tür gewesen war war nun ein großes Loch.
Sheppard und die anderen stiegen hindurch und sahen sich in dem dahinterliegenden Raum um. In dem Raum führte nur diese eine Tür durch die sie gekommen waren. Die Decke war hier noch um einiges höher als in den Gängen und im Unterschied zu den Gängen war dieser Raum auch deutlich schwächer Beleuchtet. Mittig im Raum stand ein großes Terminal das ein Wenig an einen alten Supercomputer erinnerte. Es hatte ein kleines Bedienfeld und einen kleinen Monitor auf dem Zahlen herunterliefen. Der Gesamte Computer schien mit dem Boden verschweißt zu sein und wurde von 2 kleinen Lampen am Boden beleuchtet.

„OK, ich mach das. Wir müssen das Bedienfeld abschrauben damit ich an die Kabel rankomme um das PDA anzuschließen. Teyla, sie helfen mir“, sagte Rodney und die beiden gingen zum Rechner.

„Wir geben euch Deckung“, sagte Sheppard.
Er und Ronon gingen wieder zur Tür und hockten sich vor das in sie hineingesprengte Loch.

„Warten sie kurz hier.“, flüsterte Sheppard zu Ronon.
„Was haben sie vor?“, fragte Ronon.

Sheppard holte weiteres C4 aus seiner Tasche und hielt es Ronon vor die Nase.

„Wenn unsere Blechbüchsen hier auftauchen werden sie eine Böse Überraschung erleben“, sagte Sheppard mit einem hämischen Lächeln und steig durch das Freigesprengte Loch in der Tür.



Inzwischen...



„Wie viele Sprengköpfe haben wir noch übrig?“, fragte Caldwell durch das Kommunikationsgerät, als ein weiteres Xenon Schlachtschiff durch die Wucht einer Nuklearexplosion verging.
„Noch 11, Sir“, antwortete Dr. Nowak.

„Nehmen sie Kurs auf das nächste Schiff. Navigationsoffizier! Wie ist unser Status?“, fragte Caldwell als die Daedalus Kurs auf ein weiteres Xenon Schlachtschiff nahm.
„Waffen voll einsatzbereit. Munitionsvorräte der Railguns bei 85%, Schilde bei 70%. Die Munition unserer F-302 ist noch bei etwa 40%.“, berichtete der Navigationsoffizier.

Ein weiteres Schiff der Xenon verging und die Reihen der Xenonflotte die den Überraschungsangriff ausgeführt hat waren bedenklich geschrumpft. Doch auch die Argonische Flotte war schwer getroffen worden.
Die Argon Eins hatte sich mittlerweile aus der Schussbahn manövriert und die Zerstörer hatten wieder eine Schutzformation eingenommen, doch die Xenon wollten einfach nicht nachlassen.

Die Kämpfenden näher an der Xenonstation hatten die Lage mittlerweile in den Griff bekommen und räumten mit den letzten Xenon auf und ein weiteres Xenon Schlachtschiff bekam die Zerstörerische Kraft einer Nuklearexplosion zu spüren...

Es kehrte schon fast ruhe ein doch dann...
Hunderte von Lichtblitzen im gesamten Sektor....
Panisches Geschrei durch die Funkkanäle...

Die Xenon hatten soeben eine weitere, Gigantische, Streitmacht per Punkt zu Punkt Sprung in den Kampf geworfen und die unvorbereiteten Schiffe der Plantetengemeinschaft vollkommen überrumpelt.

„Verdammt! Das hat uns gerade noch gefehlt!“, schrie Caldwell auf als er sich der Lage bewusst wurde.

Gerade als es um die Argon Eins ruhig geworden war sind neue Schlachtschiffe der Xenon reingesprungen und wieder musste die Argon Eins zusehen das sie aus der Schussbahn kam.

„Bringen sie uns in die nähe dieser Schiffe! Wir setzen alle Sprengköpfe ein!“, befahl Caldwell.

Die Daedalus schob sie wieder durch den Raum, die Begleitkorvetten waren inzwischen alle entweder Zerstört worden oder waren in Gefechte mit vereinzelten Jägergruppen verwickelt und so war die Daedalus mal wieder auf sich allein gestellt, zählte man das Unterstützungsfeuer der Argonischen Geleitzerstörer der Argon Eins nicht mit dazu.

Als die Daedalus der neu Aufgetauchten Flotte näher kam wunderte Caldwell sich schnell warum das nächste Xenon Schlachtschiff nicht wie gewohnt in einer Atomexplosion aufging und griff wieder nach dem Com- Schalter.

„Dr. Nowak! Warum zum Teufel explodiert da draußen nichts!?“, fragte Caldwell aufgebracht.
„Sir, die neuen Xenon-Schiffe scheinen Gegenmaßnahmen Installiert zu haben. Wir können nicht mehr beamen!“, erklärte sie.
„Können wir sie umgehen?“, fragte Caldwell beunruhigt.
„Unwahrscheinlich“, antwortete Nowak und bestätigte damit Caldwells Befürchtung.

Caldwell wandte sich wieder vom Com- Gerät am und sprach nun zum Waffenoffizier.

„Also gut, dann müssen wir sie im Nahkampf vernichten. Leiten sie sämtliche nichtbenötigte Energie in die PIK´s und erfassen sie den nächsten Feindlichen Zerstörer!“, befahl Cadlwell und die Photonenimpulskanonenbatterien der Daedalus begannen ihr tödliches Werk zu verrichten...




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BeitragThema: Re: [Story] Der zweite Xenonkrieg und die Deadalus   Fr Sep 05, 2008 5:05 pm

Kapitel 29.




Operation UPDATE, Teil III


„Das sollte reichen...“, murmelte Sheppard nachdem er seinen Vorrat an C4 geleert hatte und kehrte wieder in den Raum zurück wo Rodney und Tayla sich am Zentralrechner zu schaffen machten.
„Ich glaub nicht das das helfen wird“, meinte Ronon skeptisch.
„Nein, aber es verschafft uns ein wenig Zeit“, gab Sheppard zurück.
„Die werden wir auch brauchen, das System ist etwas komplexer als ich gedacht hatte“, meinte Rodney.
„Was meinen sie damit?“, fragte Sheppard unruhig.
„Das es etwas länger dauern wird“, antwortete Rodney.
„Wir haben nicht ewig Zeit also machen sie schon!“, und damit wandte sich Sheppard wieder zur Türe hin und beobachtete den Gang.


Währenddessen im Weltall...



„Schildstatus?“, fragte Caldwell und beobachtete den Xenon-Zerstörer der gerade im Feuer der PIKs verging.
„65% Sir“, gab der Waffenoffizier zurück.
Nun da die Xenon Gegenmaßnahmen gegen das Beamen aufgestellt hatten war es der Daedalus nicht mehr so leicht möglich die Flotte zu schützen, doch die neuen Waffen machten ihren Teil und so konnten sie den Feind vom Flaggschiff der Argonen zurückhalten, der Rest der Flotte war im ganzen Sektor verstreut, große teile der Spiltflotte und der Boronischen Flotte waren zerstört worden, doch auch die Xenon hatten Verluste erlitten.

„Lange halten wir das nicht mehr durch“, sprach Caldwell über Funk zu Ban Danna der sich auf der Argon Eins befand.
„Ich weiß, wir können nur Hoffen das ihre Leute das schaffen bevor wir untergehen“, antwortete dieser.

Das Abwehrfeuer der Daedalus wurde langsam aber sicher schwächer und die Feinde gewannen die Oberhand...


Auf der Xenonstation...


Schon seit einer Weile hockten Sheppard und Ronon so da und nichts geschah, doch die Xenon ließen nicht lange auf sich warten und so wurde schon seit mehreren Minuten verbittert gekämpft, noch waren die Xenon nicht nahe genug um das C4 zu zünden doch sie rückten immer näher.

„OK, das reicht jetzt. Köpfe runter!“, schrie Sheppard und betätigte den Zünder für das C4.
Eine Explosion die die ganze Station erschütterte war die Folge und für wenige Momente herrschte Ruhe.
„Das hat sie wohl verscheucht“, meinte Ronon.
Doch sie hatten sich zu früh gefreut. Durch die Wolke an Rauch die das C4 übriggelassen hatte kamen ihnen schon die nächsten Salven entgegen.
„Verdammt!“, schrie Sheppard nahm seine Zat und schoss blind in den Rauch, worauf Ronon dasselbe tat. Doch für jeden Xenon den sie Zerstörten kamen 2 neue und sie rückten immer näher...
„Helfen sie mir wir müssen diese Tür verbarrikadieren!“, schrie Sheppard durch den Lärm hinweg und suchte mit seinen Augen den Raum nach etwas zum Verbarrikadieren ab. Doch abgesehen von dem Hauptcomputer gab es in dem Raum gar nichts...
„Verdammt Rodney beeilen sie sich!“, schrie Ronon.
„Seien sie still, sonst dauert es noch länger!“, schrie Rodney zurück.
Sheppard wollte gerade etwas einwerfen als sein Funkgerät losging.
„Colonel Sheppard wie lange dauert das denn noch?!“, fragte Caldwell hektisch durch das Kommunikationsgerät.
„Wir sitzen hier fest Sir, diese Xenon sind ziemlich hartnäckig!“, antwortete Sheppard und feuerte weiter wild durch das Loch in der Tür, wobei er einen der am nächsten stehenden Xenon erwischte.
„Ich hab´s!“, rief Rodney.
„Was haben sie?“, fragte Sheppard.
„Ich hab das Programm hochgeladen!“, antwortete Rodney.
„Und wieso feuern die dann immer noch auf uns?!!“, fragte Sheppard als weitere Schüsse in Richtung der Tür abgegeben wurden.
„Ich weiß es nicht...“, antwortete Rodney unsicher.
„Dann finden sie es heraus!“, schrie Sheppard.


Zur gleichen Zeit auf der Daedalus...



„Schilde runter auf 13 Prozent! Noch so ein Treffer und wir sind erledigt Sir!“, meldete der Waffenoffizier.

Während Caldwell noch mit Sheppard sprach wurde er vom Waffenoffizier unterbrochen.
„Sir! Wir haben eine Nuklearrakete im Anflug!“, warnte der Waffenoffizier.
„Schießen sie sie ab!“, befahl Caldwell.
„Heckbatterien beschädigt Sir! Feuern nicht möglich!“, gab der Waffenoffizier zurück.
„Zeit bis zum Einschlag?“, fragte Caldwell.
„30 Sekunden“, antwortete der Waffenoffizier.
„Bringen sie uns in den Hyperraum“, befahl Caldwell dem Navigationsoffizier.
„Sir?“, fragte der Navigationsoffizier verwirrt.
„Wir haben keine andere Wahl, wir müssen darauf hoffen das es Colonel Sheppard und seinem Team gelingt die Programmierung der Xenon zu ändern, dann können wir zurückkehren und sie abholen“, erklärte Caldwell.

Alle F302´er die in der nähe waren landeten auf der Daedalus und der Rest wurde angewiesen auf Argonischen Trägern zu landen und die Daedalus verschwand in den Hyperraum.

Nach wenigen Minuten verließ die Daedalus wieder den Hyperraum. Sie befanden sich nun mitten im Nichts, weit weg von dem nächsten bekannten Sektor.

„Also gut, ich will in 5 Minuten einen Schadensbericht. Sehen sie zu was sie aus den Schilden rausholen können und bringen sie diese verdammten Waffen wieder Online!“, befahl Caldwell und lehnte sich erstmal in seinem Sitz zurück.
„Wenigstens ein paar Minuten ruhe...“, dachte er.
„Colonel?“, Dr. Novaks Stimme drang aus dem Kommunikationsgerät.
„Was gibt es?“, fragte Caldwell etwas gereizt.
„Sie sollten besser hier runterkommen“, sagte sie zögernd.
„Können sie mir nicht sagen um was es geht?“, Caldwell klang nun wirklich Wütend, hatte er sich nicht mal die 5 Minuten Ruhe verdient?
„Das ist etwas Kompliziert.“, beharrte Dr. Novak.
„...Also gut, ich gleich bei ihnen“, antwortete Caldwell resignierend. Er hätte sich natürlich zum Kontrollraum beamen lassen können, doch da alle überflüssige Energie in die Schilde gespeist wurde, hatte Caldwell wohl keine andere Wahl als zu laufen...
Bei seinem Gang zum Kontrollraum musste der Colonel feststellen das die Schäden beträchtlicher sein müssen als er angenommen hatte. In manchen Gängen war das Licht ausgefallen, in anderen Roch es nach verbrannten, manche Kabel Leitungen waren durchtrennt und sprühten Funken, es herrschte Chaos. Caldwell war froh das der Kontrollraum nahe an der Brücke lag, sodass er diesen Anblick nicht mehr ertragen musste als er ihm erreicht hatte.
Dr. Novak und Hermiod waren mit etwas beschäftigt das anscheinend ihre gesamte Aufmerksamkeit erforderte, denn sie bemerkten Caldwells Anwesenheit erst nachdem dieser mit einem Husten auf sich Aufmerksam gemacht hatte.
„Colonel, gut das sie da sind. Sehen sie sich das an.“, sie deutete auf dem Hauptbildschirm der sich hinter den Kontrollfeldern befand. Er zeigte eine Grafische Übersicht über die Einzelnen Bereiche der Daedalus, die meisten davon blinkten Rot. Dr. Novak ging an ihre Steuerkonsole und machte ein paar Eingaben worauf der Bildschirm auf eine andere Ansicht schaltete.

Nun war die Daedalus nicht mehr zu sehen, dafür eine Liste von allen Systemen.
Caldwell, der nicht genau wusste was er davon halten sollte, schaute etwas Verwirrt drein.
Dr. Novak bemerkte das und fing an zu erklären.

„Das ist eine Liste aller Systeme die an das Schiffsnetzwerk angeschlossen sind, Antrieb, Schilde, Waffen, Lebenserhaltung, Hyperraumantireb, Beamtechnologie, Sensoren, Kommunikation und unser Firewall-Sicherheitssystem.
Vor wenigen Minuten haben wir die Kontrolle über die Waffen verloren, wir dachten zuerst das dies ein Defekt ist, nachdem wir in der Schlacht solche Schäden davongetragen haben, doch kurz danach haben wir auch die Kontrolle über die Schildsteuerung verloren.“
„Wollen sie sagen das wir vollkommen Wehrlos sind?!“
„Das ist noch nicht alles, unsere Firewall hat anscheinend ebenfalls Fehlfunktionen“

Sie wollte gerade noch etwas ergänzen als ein kurzes Piepen den Kontrollverlust über ein weiteres Systeme meldete. Caldwell schaute unruhig auf die Anzeige, diese zeigte nun an das die Sensoren ausgefallen waren.

„Oh, nein das ist nicht gut“
„Wa..?“

Doch Novak antwortete nicht, sie war wieder zu ihrer Steuerkonsole gerannt und tippte aufgeregt auf ihr herum.

„Was zum Teufel geht hier vor?“
„Ich, ich bin mir nicht...“

Ein weiteres Piepen ertönte, Caldwell hatte Angst wieder auf den Bildschirm zu schauen, doch er überwand sich. Was dort stand gefiel ihm überhaupt nicht: Nun war auch die Kontrolle über den Hyperraumantireb ausgefallen.
Noch bevor er die Chance hatte seinen Missfallen darüber bei Dr. Novak kundzutun wurde unterbrach ihm die Schiffsdurchsage.

„Colonel Caldwell auf die Brücke, Colonel Caldwell“

Caldwell war nun auf 180. Warum müssen alle auf einmal etwas wollen? Er sah aber ein das die Situation einen kühlen Kopf von ihm Verlangte und so machte er sich ohne viele Worte zu verlieren auf dem Weg zur Brücke, das weiterhin herrschende Chaos hinter sich lassend.
Dort angekommen bot sich ihm schon der nächste Grund durchzudrehen: Die Daedalus war im Hyperraum!!
Damit war das Limit erreicht. Er stürzte sich auf dem verwirrten Navigationsoffizier und fauchte ihm an.

„Können sie mir erklären warum zu Teufel wir im Hyperraum sind?!“
„Sir, ich... ich schwöre ich habe nichts gemacht. Wir sind einfach so Gesprungen!“
„Wollen sie mir erzählen das das Schiff sich also von ganz allein Steuert? Wozu brauche ich dann einen Navigationsoffizier, wenn das so ist?!“
„Sir, ich...“

Doch bevor der Navigationsoffizier mehr sagen konnte wurde Caldwell wieder von Dr. Novak kontaktiert. Caldwell konnte sein Glück nicht fassen...

„WAS gibt es schon wieder?!“
„Sir, sie müssen noch einmal hier runterkommen“

Caldwell war jetzt wirklich nicht in Stimmung, er vergaß die Schlacht und das die Schilde Energie brauchten, solange sie im Hyperraum waren wurde sowieso welche Verbraucht.

„Funktioniert das Beamen noch?“
„Noch, Sir“
„Dann beamen sie mich runter!“

Einen Lichtblitz später war Caldwell wieder im Kontrollraum und stand Dr. Novak abermals gegenüber.

„Was gibt es so wichtiges was nicht warten kann?“
„Sir, ich glaube zu Wissen was hier vorgeht“
„Ich höre“
„Ich glaube die Xenon haben uns mit einem Computervirus Infiziert“
„WAS?“
„Das ist die einzige Logische Erklärung“
„Was schlagen sie vor?“

Jetzt konnte es wohl nicht mehr Schlimmer kommen dachte sich Caldwell.



Währenddessen im Xenonsektor...



„Wir haben soeben die Mercury verloren“
„Frontalfeuer verstärken“

Die Schlacht hatte den Wendepunkt erreicht, nachdem die Daedalus verschwunden war konnten die Xenon ungehindert mit ihrem Angriff auf die langsame und geschwächte Flotte der Völker.
Ban Danna betrachtete das alles mit Unbehagen, lange würde sie nicht mehr durchhalten und ob es Shepprad´s Team nun gelingen würde wussten sie auch nicht da die Xenon sämtliche Kommunikation im Sektor blockten.
„Wir müssen uns eine Bresche schlagen und aus diesem Beschuss raus! Sie umzingeln uns!“
Doch Dannas Anweisungen waren Wirkungslos solange sie nicht an die anderen Zerstörer weitergegeben werden konnten und so blieb zu Hoffen das die anderen Kommandeure sich ihren Teil denken würden und Danna folgen würden.


An Bord der Xenonstation...



„Rodney... Die Schießen immer noch“
„ICH WEIß!“
„Dann nun sie was dagegen!“

Die Xenon rückten immer näher an den Eingang zur Tür und so versuchte Sheppard es noch einmal mit einer Handgranate. Die Wirkung war wie erwartet nicht sonderlich groß doch es verschaffte ihnen etwas Zeit.

„Ich weiß es jetzt! Das System updatet die Software nur zu bestimmten Zeitpunkten...“
„Solange können wir nicht warten!“
„...und wenn es einen Kritischen Fehler hat!“

Sheppard ließ sich das nicht zweimal sagen, er zückte seine Zat und zielte auf die Konsole.
„NEIN!“
„Sie sagten doch einen Kritischen Fehler...“
„Nicht so einen!“
„Dann machen sie es so wie sie es meinen, aber machen sie verdammt noch mal schneller!“


„Sheppard, wollen sie hier plaudern oder Kämpfen?“
„Sehr witzig Ronon“

Mittlerweile musste wohl jeder Xenon auf der Station über die Eindringlinge bescheidwissen, denn es kamen immer mehr Feinde.

„Verdammt das werden zu viele“
„Ich sehe es“

Sheppard griff zu seinem Funkgerät

„Major? Wie ist ihr Status“
Schweigen am anderen Ende der Leitung.
„Major?“
Wieder wartete Sheppard kurz.
„MAJOR?! Antworten sie! Over!“
Doch das Funkgerät blieb still.
„Verdammt! Agram antwortet nicht!“
„Dann haben die sie wohl erwischt“
„Ich hoffe das du Falsch liegst“
„Finden sie sich besser damit ab Sheppard“

Eine Weile gaben sie wieder vereinzelt Schüsse durch die Öffnung in der Tür ab und Schwiegen. Während Sheppard und Tayla sich Sorgen und das zweite Team machten schien es Ronon nichts auszumachen sie Abzuschreiben. Viel eher war es für ihm ein Grund noch verbissener zu Kämpfen.




MFG,
Col. Sheppard

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