Stargate Atlantis The Great Conflict

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 [Story] Der zweite Xenonkrieg und die Deadalus

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Col. Sheppard
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BeitragThema: [Story] Der zweite Xenonkrieg und die Deadalus   Do Sep 04, 2008 10:40 pm

Alle Stargate und X³ Fans aufgepasst! Eine neue Story wird hier entstehen, sie wird X³ und ein Teil von Stargate miteinander Verknüpfen. (So gut wie ich es halt kann) Sollten Begriffe auftauchen die nur "SG-Fans" kennen werde ich sie für alle Unwissenden in einen Kurzen "Duden" der im Mainpost platz finden wird Posten.
Viel Spaß beim Lesen!


Kapitel 1.
Wie alles Begann:



___________
Argonischer Sektor - Antigone Memorial 14:30
Geheimer Militärstützpunkt "Antigone II"

Aufgrund zunehmender Xenonaktivitäten und des Verlustes von 2 Sektoren sowie des Zerstörers "Devestator" hat das Argonische Oberkommando zusammen mit der Königlichen Roal Fleet eine Sondersitzung auf dem Argonischen Geheimstützpunkt einberufen, Ziel ist es die Lage zu Analisiern und zu beschließen was nun getan werden soll.
Nachdem alle Offiziere der Argonen und Boronen platz genommen hatte begann eine hitzige Debatte, die Argonen wollte auf den Angriff der Xenon mit Sofortiger Mobilmachung antworten, die Boronen zuerst die Lage auskundschaften. Die Boronen konnten nach Stundenlangem Disskutieren ihren Willen durchsetzten, nicht zuletzt deswegen weil die Angriffe der ominösen Kha´ak die Flotte der Argonisch-Boronischen Allianz stark dezimert hatten.
Es wurde beschlossen den Prototypen der neuen Collosus MKII Rheie zu nutzen, dieser war noch Frisch vom Dock, das Schiff soll eine Art Schwere Fregatte sein und ist in der Lage bis zu 15 Bomber zu tragen, es ist etwa 2 1/2 mal so groß wie ein Zentaur.

So wurde 2 Tage nach dem Beschluss ein Argonischer Angriffsträger, die "Olympic Carrier" zum Ausrücken bereitgemacht.

_________
Argonisches Ausrüstungsdock - Argon Prime 15:30
Brücke der "Olympic Carrier" (Ein Argonischer Angriffsträger der Collosus MKII Rheie)


Cp. Thule:"Hier Spricht der Captain", schallte es durch die Lautsprecher des Schiffes, "Wie ihr wisst hat das Oberkommando beschlossen eine Aufklärungsmission gegen die Xenon zu Starten, Ziel ist die Lokalisierung feindlicher Strukturen, die Aufklärung über die Feindstärke sowie herauszufinden was die Xenon mit dem Angriff beabsichtigen, einer der beiden Sektoren die wir an die Xenon verloren haben ist Schwarze Sonne, deswegen werden wir uns nach dem Aufmunitionieren nach Omicron Lyaree begeben, von dort aus Starten wir die Aufklärer, ende"
Cp. Thule:"Navigationsoffizier, Sprungantireb auf Nord-Tor von Omicron Lyaree justiern und Sprung durchführen!"
NavOfficer: "Ja, Sir!"
Cp. Thule: "An alle, Vorbereiten für Sprung!"


____________
Nord-Tor - Omicron Lyaree 16:00
Die "Olympic Carrier"


NavComp: "Erreiche System Omicron Lyaree"
Cp. Thule: "Navigationsoffizier, bringen sie uns zu einer Abgelegenen Stelle, weg von der Haupthandelsroute"

Nachdem das Schiff in Position gegangen war wurde eine kleine Patroullie aus 3 Bombern (M3) eingerichtet die um das Schiff ihre Runden drehten.

Cp. Thule: "1.Leutnant, verständigen sie die Hangarkontrolle. Um punkt 20:30 soll eine Staffel aus 3 Discoverern startklar gemacht werden! Nur leichte Raketen und Standartbewaffnung! Sie sollten vorsichtig damit beginnen Schwarze Sonne zu erkunden, keine Offener Kampf, keine Heldentaten! Ich will das sie Bilder und Koordinaten von allem Zusammentragen was sie dort vorfinden, selbst wenn es nur Müll ist! Nach 30 Minuten sollen sie zum Träger zurückkehren. Ahja und noch was: Ich will das Emmerson das Geschwader anführt, er ist unser bester Aufklärer.
Ich bin dann in meiner Kabine"
1. Leutnant: "Ja, Sir!"





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BeitragThema: Re: [Story] Der zweite Xenonkrieg und die Deadalus   Do Sep 04, 2008 11:08 pm

Kapitel 2.




Omicron Lyaree 20:30
Die "Olympic Carrier"



"Hier Hangarkontrolle, Auklärungspatroullie 1, sie haben Grünes Licht für den Start. Viel Glück da draußen!", hallte es durch die Kabinen der drei Discoverer die gemeinsam die besagte Aufklärerpatroullie bildeten.

"Ok Jungs, ihr habt es ja gehört! Abdocken und Formation Linie bilden, danach zum Ost-Tor", sagte der Junge Pilot Emmerson. Er war zwar noch nicht lange im Dienst hatte aber doch schon einen hohen Status unter den Aufklärerpiloten, nicht zuletzt weil er als erstes lebendig die Aufklärung eines Kha´ak Sektors abschließen konnte, nun wurde ihm die ehre Zuteil auf der Olympic Carrier zu dienen.
Am Osttor angekommen sprach er erneuert: "Gut Jungs, nun wird es ernst. Wir durchqueren Schatzkammer und machen vor dem Ost-Tor halt. Schwarze Sonne ist jetzt Feindgebiet, wir haben seit dem Angriff keinerlei Daten aus diesem Sektor, die Spionagedrohnen konnten aufgrund von Funkstörungen keine Daten an uns übermitteln bevor sie zerstört wurden, also seit vorsichtig."


____________
Ost-Tor - Schatzkammer, 20:48


Die drei Discoverer waren vor dem Tor stehengeblieben, Emmerson sprach erneuert: "Gut das ist der Plan: Wir gehen rein, Gamma du bleibts beim Tor und überwachst es, sollte es Feindkontakt geben gibts du bescheid. Beta du wirst von Sprungtor aus einen Bogen zum Nord-Tor fliegen und unterwegs alles Aufzeichnen, nutz deine Sichtverbesserung. Ich mache einen Bogen zum Süd-Tor und nehme ebenfalls alles auf. Der Feind wird nicht angegriffen, solltet ihr Feindkontakt haben: Sofort abbrechen und zurückziehen! Die Discoverer sind keine Kampfmaschienen! Sonst noch fragen?"
"Nein, Sir!" hallte es durch die Kommunikationsanlage. Also begannen die Discoverer ihren Tordurchflug, auf der anderen Seite angekommen teilte sich die Staffel auf.

Nach ungefähr 10 Mizuras hatte Emmerson die hälfte der Aufklärungsroute hinter sich. "Hmmm.... es ist sehr Still hier, zu still... Komisch wo sind nur diese Xenon hin?", dachte Er. Der Rückflug zum Tor verleif ebenfalls ereignislos. Die Staffel traf sich und passierte das Tor.

_______________
Schatzkammer - 21:35
Die drei Discoverer auf dem Rückweg zur "Olympic Carrier"

"Habt ihr irgendwas aufälliges gesehen?", fragte Emmerson die beiden anderen Aufklärer.
"Nichts besonderes, keine Tordurchflüge, rein garnichts", sagte der Pilot der Gamma Discoverer.
"Also ich habe was gesehen, in dem Asteroidenfeld um die ehemalige Position der Militäranlage trieben sich ein paar Xenon Schiffe rum, sogar ein Zerstörer. Es scheint so als ob sie die Asteroiden abbauen würden..."
"Was? Was zum Teufel wollen die Xenon mit Erz? Und was ist an dem Erz in Schwarze Sonne anders als an dem Erz in ihren Xenon Sektoren?? Egal wir kehren zurück zum Schiff, vielleicht weiß das Oberkommando mehr als wir"



___________
Omicron Lyaree - 22:20
Die "Olympic Carrier"



"Aufklärerpatroullie 1 hier, Olympic Carrier wir bitten um Andockerlaubnis", meldete Routinemäsig der Geschwaderführer Emmerson.
"Aufklärerpatroullie 1, hier Olympic Carrier. Andockerlaubnis erteilt, bitte landen sie in Hangar 3, ende."

An Bord der Olympic Carrier wurden die Daten ausgewertet und auf die Brücke gebracht, der Geschwaderführer und seine Piloten kehrten in ihre Kabinen zurück.
"Captain Thule, kommen auf die Brücke, wiederhole Captain Thule auf die Brücke!",schallte es durch die Lautsprecher des Schiffs.

10 Minuten später war der Captain auf der Brücke angekommen. "Ja? Was gibt es dringendes? Sind die Aufklärer zurück?", fragte der Captain.
"Ja, Sir sie sind vor 30 Minuten zurückgekehrt", verlautete der 1. Offizier.
"Und irgendwas gefunden?",fragte der Captain. "Ja,Sir. Es scheint als bauten die Xenon Erz in dem Asteroidenfeld des Systems ab. Sie benutzen anscheinend Mobile Bohrsysteme. Das Feld ist leicht bewacht, etwas 3 Dutzend Jäger und ein Zerstörer. Die Xenon patroulliern ausschließlich innerhalb des Feldes", leierte der 1.Offizer runter. "Erz? Was zum Teufel macht das Erz in Schwarze Sonne so besonders? Ich denke das wird dasOberkommando interessiern. Navigationsoffizier! Leiten sie den Sprung nach Antigone Memorial ein, Kurs auf die Antigone II Station setzen!", Befahl Cp. Thule. "Ja, Sir!", kam es vom Navoffizier.





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BeitragThema: Re: [Story] Der zweite Xenonkrieg und die Deadalus   Do Sep 04, 2008 11:09 pm

Kapitel 3.



Das Zweite Treffen auf der Antigone II:


_________________________
Antigone Memorial – 12:30
Die „Antigone II“




Schon mehrere Stunden waren seit der Rückkehr der Olympic Carrier vergangen, und für heute Nachmittag war eine weitere Sondersitzung des Argonischen und Boronischen Miltärs angesetzt worden. Auch Captain Thule war zu dieser Sitzung eingeladen worden. Sogar Ban Danna, der Chef des Argonischen Geheimdienstes würde da sein.

2 Stunden Später im Besprechungsraum.....

„Nun meine Herren, setzen sie sich bitte...“, sagte Ban Danna. Es waren 20 Personen anwesend, 12 Argonen und 8 Boronen, allesamt wichtige Militärische Offiziere sogar 2 Admiräle. Der Raum in dem sie Tagten war recht groß, einige Große Monitore waren an der Vorderen Wand angebracht, auf denen jetzt einige Kartografiedaten und Großaufnahmen von Xenon Schiffen zu sehen waren. „Wie sie alle sicher Wissen werden wir heute das weitere vorgehen gegen die Xenon besprechen“, sprach Ban Danna. „Captain Thule hier, Commander der Olympic Carrier, hat gestern eine Aufklärungsmission durchgeführt um die Bedrohung durch die Xenon im Sektor Schwarze Sonne zu Analisiern. Wie es schein Bauen die Xenon die dortigen Erz-Vorkommen mit Mobilen Bohrlasern ab. Wie sie auch sicher Wissen wurde auch ein zweiter Sektor von den Xenon Überfallen, Menelaus Paradies. Auch dort gab es Erz-Vorkommen, und auch dort konnte eine Aufklärerpatroullie beobachten wie die Xenon die Asteroiden abbauten. Unsere Spionage-Drohnen die in den Xenon Sektoren platziert sind wurden vor 48 Stunden, vor dem Angriff der Xenon auf beide Sektoren, zerstört. Vor ihrer Zerstörung konnten sie allerdings Folgendes Aufzeichnen“, Ban Danna verwies auf einen der Großen Monitore an der Wand auf dem nun eine großaufnahme von einer Art Station zu sehen war. „Dieses Bild stammt aus dem Xenon Sektor 596, soweit wir es Beurteilen können ist es eine Art Super-Werft. Die Spionage-Drohnen in anderen Sektoren meldeten vor der Zerstörung ebenfalls Aktivitäten der Xenon in den Örtlichen Asteroidenfeldern. Wir vermuten das auch diese Abgebaut wurden.“, er machte eine Kurze pause.

„Wir haben für all das nur eine Erklärung: Die Xenon bereiten sich auf einen neuen Krieg vor“, sagte Danna.
„Was? Die Xenon auch noch?! Das hat uns gerade gefehlt! 80% unserer Flotte sind bereits in Gefechte mit den Kha´ak verwickelt, wie sollen wir uns verteidigen?“, meldete sich ein Argonischer Admiral zu Wort.
„Die Boronische Roal Fleet ist ebenfalls ausgelastet! Wir haben nur noch knapp 25% der Flotte einsatzbereit! Was sollen wir nur tun?“, reif einer der Boronischen Offiziere.
„Ganz Ruhig Gentelman, wenn wir nicht schon einen Plan hätten würde ich sie nicht herbestellen!“
„Ahh, einen Plan wie soll der Aussehen?“ rief einer der Boronen erneuert dazwischen.
„Zuerst einmal hat der Geheimdienst einige Wichtige Informationen über die Strukturen der Xenon, einige dieser Daten könnten sich noch als sehr nützlich erweisen, doch diese werde ich erst bekannt geben wenn die Zeit Reif ist...“, sagte Ban Danna.
„Die Zeit Reif ist...? Was soll das heißen wollen sie etwa warten bis die Xenon an unserer Haustür anklopfen, oder sich gar noch mit den Kha´ak Verbrüdern?“, unterbrach ihm der Boronische Admiral.
„Lassen sie mich bitte Ausreden! Danke. Also bevor wir diese Wichtigen Daten durchgehen und daraus einen Plan schmieden müssen wir unsere Runde erweitern. Das was wir vorhaben kann vor der Roal Fleet und der Argonischen Flotte allein nicht bewältigt werden, wie sie schon sagten unsere Kapazitäten sind beschränkt!“, er machte wieder eine Kleine Pause.

„Um mit dieser Bedrohnug fertig zu werden und den Schlag gegen die Xenon auch erfolgreich verlaufen zu lassen müssen wir alle mit anpacken. Wir werden uns mit den Paraniden den Teladi und den Split vereinen müssen um das zu überstehen. Und lassen sie mich bitte ausreden!“, fuhr er den Boronischen Admiral an als dieser sich anschickte einen Protest einzuwerfen. „Ich weiß, es wird nicht leicht sich über unsere Differenzen hinwegzusetzen, weder für Uns noch für Euch, doch ich bin überzeugt das selbst die Split und die Paraniden unseren Standpunkt verstehen werden wenn sie den ernst der Lage erst einmal verstanden haben.“, sagte Danna und wartete auf die Reaktion der anderen.

„Na schön Herr Danna, sie Wissen wir sind verbündete. Wenn sie glauben das es erforderlich ist werden die Boronen ihnen zur Seite stehen, ich werde ihr anliegen der Königin vortragen und sie überzeugen, so wenig ich auch davon begeistern bin Seite an Seite mit einen Split in die Schlacht zu ziehen“, schloss der Boronische Admiral ab.
„Sonst noch Fragen?“, fragte Ban Danna. Schweigen lag im Raum.

„Gut, dann kommen wir zum zweiten Punkt, und zum Grund weshalb Captain Thule hier anwesend ist.“, er wandte sich an den Captain der Olympic Carrier.
„ Captain, ich habe eine neue Mission für sie. Heute Nacht um 02:30 hat der Zerstörer Indipendence im Sektor Getsu Fune, das nun vom Rest der Flotte abgeschnitten ist, einen Interstellaren Notruf empfangen. Wir konnten ihm nicht zu 100% Lokalisiern, da er sehr schwach ist und nur in Kurzen Zeitinterwallen erfolgt, aber wir sind uns Ziemlich sicher das er aus dem Unbekannten Sektor hinter Xenon Sektor 534 kommt. Es könnte natürlich eine Falle der Xenon sein, aber ich bezweifele es. Hören sie es sich selbst an.“, er drückte auf einen Knopf vor seinen Pult.
Einer der Monitore wurde Schwarz, und eine Stimme ertönte. „Hier spricht die Daedalus, haben schwere Treibwerksschäden, konnten dem Unbekannten Feinden entkommen, Fordern dringend Unterstützung an. Unsere Position ist........ *lautes Rauschen*“
„Das war alles, es Spielt sich immer wieder als schliefe ab. Das Schiff, oder was auch immer es ist, nutzt eine alte Frequenz des Argonischen Militärs, wir bezweifeln das irgendein anderes Schiff die Notrufe ebenfalls empfangen hat. Nun Captain, sie sollen dieses Unbekannte Objekt lokalisieren und wenn möglich bergen. Seien sie vorsichtig, in diesem Sektor sind manchmal Piraten unterwegs, die Xenon haben an ihm allerdings kein Interesse, er bietet auch kein Erz sie sollten als keine Schwierigkeiten bekommen. Sie können um 17:00 Starten. Aufgrund ihrer letzten erfolge habe ich ihr Schiff während sie hier mit uns sitzen aufrüsten lassen. Es kann nun schneller Fliegen, ist wendiger und hat einen Verbesserten Schild. Die Bewaffnung besteht nun aus 10 Beta Photonenimpulskanonen und 9 Flakbatterien. Außerdem wurde der Hangar nun mit Schiffen gefüllt, ihnen stehen nun 7 Novas, 4 Buster und 4 Discoverer zur Verfügung. Einige gute Piloten sind unter ihrem Kommando. Sie sind also bestens für das bevorstehende Vorbereitet. Wer weiß wenn sie so weitermachen werden sie vielleicht noch mal Befördert, Captain.“, sprach Danna zu Thule.
„Vielen Dank Sir, ich werde sie nicht enttäuschen!“, sagte Thule glücklich.
Ban Danna lächelte und wandte sich wieder den anderen Personen im Raum zu.

„Gut meine Herren, das wäre für´s erste alles, ein Kurier wird ihnen das Datum für das nächste Treffen übermitteln, daran werden auch die anderen 3 Völker Teilnehmen, also bereiten sie sich darauf vor. Auf Wiedersehen“, und Danna wandte sich zum gehen, die Admiräle und Offiziere folgten seinen Beispiel.




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BeitragThema: Re: [Story] Der zweite Xenonkrieg und die Deadalus   Do Sep 04, 2008 11:12 pm

Kapitel 4.



Der Erste Kontakt:




____________
Antigone Memorial – 17:10
Abdocken der „Olympic Carrier“


“Hier Hangarkontrolle der Antigone II, sie haben Grünes Licht zum Start, ende.” Ertönte es aus dem Kommunikationsgerät.
Nachdem die Olympic Carrier abgedockt war sprach der Captain zur Crew. „ Also gut Männer, wir haben einen neuen Auftrag. Vor 15 Stunden hat die Indipendence in Getsu Fune einen unbekannten Notruf empfangen, er kam anscheinend aus dem Unbekannten Sektor hinter Xenon Sektor 534. Wir sollen der Sache nun auf den Grund gehen und das Schiff, sollte es eins sein, Bergen. Es könnte sich natürlich um einen Hinterhalt der Xenon oder Piraten handeln, aber das ist eher unwahrscheinlich. Trotzdem gebe ich euch den Befehl auf Kampfstationen zu gehen, wir Springen in wenigen Minuten, Cp. Thule ende.“


Währenddessen im besagten Unbekannten Sektor....


_________________
Unbekannter Sektor 17:20
Das Erdenschiff „Daedalus“



Colonel Caldwell, der Captain der Daedalus saß ich seinen Kommandosessel auf der Brücke. Es war ein großer Raum, mit einigen Monitoren an den Seiten die normalerweise Wichtige Infos über den Status des Schiffes angaben, doch im Moment waren einige davon außer Betrieb. Auf der Brücke gab es ein großes Aussichtsfenster, durch den man ins Weltall blicken konnte. Der Colonel war von der Aussicht jedoch nicht beeindruckt, denn sie bot sich ihm schon seit 2 Tagen. Er war ziemlich schlecht gelaunt. Wie sollte er auch gut gelaunt sein? Vor 2 Tagen waren sie von Atlantis zur Erde aufgebrochen aber der Hyperraumantrieb hatte eine Fehlfunktion und sie landeten in der nähe eines Schwarzen Loches. Als sie versuchten auf Hyperantrieb zu Schalten wurden sie anscheinend in eine andere Dimension befördert, in diese Hölle. Es war alles sehr schnell gegangen, sie kamen aus dem Hyperraum und plötzlich wurden sie auch schon von einer Gigantischen Flotte unbekannter Schiffe unter beschuss genommen, ohne jede Vorwarnung. Es wurde schnell klar das der Kampf nicht gewonnen werden kann, der Hyperraumantrieb funktionierte nicht und die Schilde waren schnell im Bedrohlichen Bereich. Doch dann haben sie dieses komische Tor entdeckt das einen Stargate ähnelt, ohne groß zu überlegen flogen sie durch und landeten hier, mitten im Nirgendwo...
Sie konnten noch mit mühe und not das Asteroidenfeld erreichen um sich hinter einen der größeren Brocken zu verstecken, sollten die Unbekannten Angreifer es sich doch noch anderes überlegen und ihnen Nachstellen, so wäre die Daedalus zumindest für eine Zeit lang hinter den Asteroiden sicher. Die Techniker versuchten seit dieser Zeit ihr bestes um die Motoren und den Hyperraumantrieb Online zu bringen, aber alle versuche Scheiterten.
„Wäre doch nur Mckay hier, er könnte das sicher hinkriegen....“, dachte Caldwell.
Er blickte auf die Sensoren, die Teilweise noch Funktionierten. Es war als hätte ihm jemand ins Gesicht geschlagen; etwas hatte sich verändert. Ein Unbekanntes Schiff war durch das Tor gekommen und hatte ein paar kleinere Schiffe abgeladen die jetzt damit begonnen hatten den Sektor zu durchstreifen.

„Na großartig, anscheinend haben unsere Freunde doch beschlossen uns zu verfolgen“, dachte er.
Die anderen Offiziere auf der Brücke warteten auf seine Befehle. „Wie ist unser Status?“, fragte er einen von ihnen.
„ Schilde auf 40%, Rückläufige Batterien beschädigt, Seiten- und Frontalbatterien Feuerbereit, 3 Mark8 Raketen noch im Magazin, Sir. Sublichtmotoren nicht bereit, Hyperraumantrieb Offline.“, leierte der Offizier herunter.
„Na schön, machen sie die Batterien Gefechtsklar, laden sie die Mark8 durch. Wenn wir schon untergehen dann Kämpfend!“, sagte der Colonel.


Währenddessen auf der „Olympic Carrier“.....



„Sir, wir haben einen Energieanstieg hinter einen der Asteroiden ausgemacht.“, meldete der Navigationsoffizier.
„Pfeifen sie die Jäger zurück, das muss unser Unbekannter Besucher sein“, befahl der Captain.
„ Nähern sie sich vorsichtig den Asteroiden, fahren sie die Waffen runter, wir wollen sie nicht Provoziern uns anzugreifen“, Befahl er.



Wieder auf der „Daedalus“


„Sir, das Schiff nähert sich mit hoher Geschewindigkeit unserer Position!“, sagte der Navigationsoffizier der Daedalus.
„Nicht Feuern bis ich es sage! Vielleicht sind sie nicht feindlich wenn sie bisher nicht angegriffen haben“, sagte Caldwell.
Plötzlich ertönte es aus dem Kommunikationsgerät der Daedalus: „Hier Spricht das Argonische Trägerschiff Olympic Carrier. Unbekanntes Schiff identifizieren sie sich unverzüglich und fahren sie ihre Waffen runter!“, sagte der Captain der Olympic Carrier.
„Hmm... Sie funken uns an, das ist schon mal besser als wenn sie auf uns Feuern würden, das sind sicher nicht die Angreifer“, dachte Caldwell.
„Öffnen sie einen Kanal, und fahren sie die Waffen runter!“, Befahl der Colonel. „Verbindung steht Sir!“, sagte der Navigationsoffizier.
„Hier Spricht das Erdenschiff Daedalus, wir wurden Angegriffen und sind hier gestrandet, können sie uns Helfen?“, sagte Caldwell.




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BeitragThema: Re: [Story] Der zweite Xenonkrieg und die Deadalus   Do Sep 04, 2008 11:13 pm

Kapitel 5.



Der Erste Kontakt, Part 2:




_____________________
Argon Prime – 14:20
Argonische Handelsstation




Die Sonne Sonora durchflutete das Heimatsystem der Argonen, die Argon Eins drehte ihre Runden und hunderte von Handelsschiffen und kleinen Zivilen Gleitern waren im Ganzen Sektor damit beschäftigt ihren Alltagsgeschäft nachzugehen.
Unbemerkt von dem ganzen Trubel dockten 4 Argonische Discoverer von der Handelsstation des Systems ab. Unverzüglich teilten sie sich in alle Richtungen auf, der eine Flog zum Nordtor mit dem Ziel Profitbrunnen, ein anderer machte sich zum Westtor in Richtung Königstal auf, ein weiterer zum Osttor und nach Familienstolz und der letzte zum Südtor in Richtung Paranid Prime.

______________________
Königstal – 16:00
Königliche Handelsstation der Boronen

„Andockerlaubnis erteilt, bitte docken sie an sobald sie grüne Positionslichter sehen“, sprach das Automatische Kommunikationssystem der Handelsstation zu dem erstem Argonischen Kurier.
„Seien sie herzlichst Willkommen, Herr. Was führt sie in unser Wunderschönes System, leiber Argone?“, fragte der Boronische Vorsitzende der Station.
„Ich habe eine Botschaft vom Argonischen Geheimdienst für die Königliche Hoheit“, sprach der Kurier.

Selbes spielte sich auch in den anderen 3 Hauptsektoren der Planetengemeinschaft ab, alle Einladungen für das Geheimtreffen auf der „Antigone II“ waren damit abgeschlossen, in wenigen Tagen würde das Treffen Stattfinden.

Währenddessen in einen Fernen Unbekannten Sektor...

_______________
Unbekannter Sektor - 16:00
Die "Olympic Carrier und die Daedalus"



„Welche art von Hilfe brauchen sie denn?“, fragte der Captian der „Olympic Carrier“ nachdem sie Angefangen hatten den Asteroiden zu umrunden um sich ein Blick auf das dahinter versteckte Schiff zu verschaffen.
Die Crew und der Captain waren überrascht, so ein seltsames Schiff hatten sie noch nie zuvor gesehen, es war deutlich kleiner als ein gewöhnlicher Zerstörer, es erinnerte leicht an einen Xenon Zerstörer der alten Klasse. Es war Ziemlich flach und die Brücke war relativ weit vorne am Schiff, an den Seiten befanden sich 2 Hangars und mehrere Waffenbatterien.
„Nun Colonel, wenn wir ihnen Helfen sollen würden wir zunächst mal gerne Wissen wer sie sind, von wo sie herkommen und was sie hier tun.“, sagte der Captain der Olympic Carrier.

Nachdem der Colonel ihm die ganze Geschichte in Kurzform erzählt hatte herrschte für kurze Zeit schweigen. Der Captain dachte nach.
„Der erwartet doch nicht etwa von mir das ich ihm diesen Schwachsinn glaube oder, ein Schwarzes Loch das sie in eine andere Dimension befördert? Hyperraumantriebe? Nach Hunderten Jahren Forschung sind wir von so was noch weit entfernt... Und wenn er doch die Wahrheit sagt? Diese Technologie könnte nützlich sein....
Er fasste eine Entscheidung.

„Also gut Colonel, wir helfen ihnen. Wir werden unverzüglich ein Reperaturschiff anfordern, dann können sie mit uns zur nächsten Schiffswerft springen“, sagte Cp. Thule.
„Springen?“, fragte Colonel Caldwell iritiert.
“Was denn sie haben keinen Sprungantrieb? Na schön... Ich lasse einen vom Reperaturschiff mitbringen, es sollte kein Problem sein ihm einzumontiern, Captain Thule, ende“, beendete der Captain.


Eine Halbe Stunden später traf das angeforderte Reperaturschiff ein...

„ Großer Gott, was ist denn das?“, fragte der Captain des Reperaturschiffes als er die Daedalus erblickte.
„Für erklärungen ist jetzt nicht der Richtige Zeitpunkt, Captain. Machen sie einfach ihre Arbeit, Thule ende.
Das Reperaturschiff wurde erneuert angefunkt, diesmal von der Daedalus.
„Hier Spricht Colonel Caldwell. Sind ihre Leute bereit zum Beamen?“, fragte der Colonel.
„Über so eine Distanz, Colonel ihr Schiff ist 25 km von unserer Position entfern, wie stellen sie sich das vor? Wir müssen näher ran.“, belehrte ihm der Captain des Schiffes.
„Sind ihre Leute bereit oder nicht? Wenn ja sollen sie sich in den Hangar stellen, damit wir sie erfassen können“, sagte der Colonel entnervt.

Ein Heller Blitz, der etwas an einen Sprungantrieb erinnerte erhellte den Hangar des Reperaturschiffes, nachdem alle in Position gegangen waren.

„WOW! Das ist echt beeindruckend! Über solche Distanzen Beamen zu können, unglaublich!“, das und ähnliches war von den Technikern des Reperaturschiffes zu hören gewesen nachdem sie erfolgreich auf der Daedalus rematerialisiert worden waren.
„Willkommen auf der Daedalus“, sagte der Colonel der sich ebenfalls in dem Hangar befand in dem die Techniker gebeamt worden waren.
„Meine Leute werden sie zu den einzelnen Defekten Geräten und Maschinen führen, dann können wir damit beginnen das Material auf die Daedalus zu beamen“, sagte Caldwell.
Nachdem er wieder auf der Brücke war wurde die Dedalus erneuert von der Olympic Carrier angefunkt.
„Colonel? Könnte ich zu ihnen an Bord kommen?“, fragte der, nach der Beamshow, neugierig gewordene Captain.
„Sicher, sind sie bereit?“, fragte der Colonel.
Wieder gab es eine Art grellen Blitz, und auf der Brücke der Daedalus rematerialisierte sich der Captain der Olympic Carrier.
„Wirklich beeindruckend, Colonel. Nun wozu ich eigentlich hier bin. Ich würde gerne einige Sachen mit ihnen abklären solange meine Leute am Arbeiten sind, können wir uns irgendwo ungestört unterhalten?“, fragte der Captain.
„Sicher, folgen sie mir Captain“, antwortete der Colonel.



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BeitragThema: Re: [Story] Der zweite Xenonkrieg und die Deadalus   Do Sep 04, 2008 11:14 pm

Kapitel 6.



Unbekannter Sektor – 18:00
Die Daedalus





Der Captain und der Colonel begaben sich in die Kabine von Colonel Caldwell. Sie war nicht sonderlich prachtvoll ausgeschmückt, ein Regal mit Büchern ein Bett und ein Tisch mit 3 Stühlen. Sie setzten sich und der Argonische Captain der Olympic Carrier begann zu sprechen.
„Also Colonel, wie lautet nun ihr Plan nachdem sie hier gestrandet sind?“, fragte der Captain und wartete auf die Reaktion des Colonels.
„Nun, das beschäftigt mich schon seit wir kontakt aufgenommen haben... Ich denke wir werden zu einer ihrer Schiffswerften fliegen und das Schiff wieder Funktionstauglich machen und dann....“, er dachte nach.
„Wir haben einige vorzügliche Wissenschaftler, die könnten ihnen vielleicht helfen zurückzukommen. Aber vorher müssen wir Wissen wo wir anfangen sollen. Sind sie wirklich sicher das sie in eine andere Dimension versetzt wurden? Vielleicht doch nicht?“, fragte der Captain.
„Nun es war nur eine Vermutung, genau wissen wir das natürlich nicht, woher auch? Wir waren ja noch niemals in so einer Situation... Naja jedenfalls nicht direkt“, schloss Caldwell ab.
„Nun gut lassen wir das erst mal ruhen und kommen zum Wichtigeren Punkt. Wie sollen wir sie zur Schiffswerft schaffen?“, fragte Thule, eher sich selbst als den Colonel.
„Ich dachte sie verfügen über eine Reisevorrichtung die sie Sprungantrieb nennen?“, fragte Caldwell.
„Nun ja, wie sie Wissen haben wir auch einen Mitgebracht, aber meine Männer konnten es nicht schaffen ihm auf ihren Schiff zu Installiern“, klärte Thule ihm auf.
„Bevor wir in diesen System landeten wurden wir Angegriffen, wir kamen durch dieses Tor hierher, wissen sie vielleicht wieso man uns Angegriffen hat und wer es war?“, fragte Caldwell.
„Aber ja Colonel, wenn sie durch dieses Tor kamen gibt es nur einen der sie Angreifen konnte, die Xenon“, als der Colonel jedoch ein Verständnisloses Gesicht machte fiel dem Captain ja ein das der Colonel wohl kaum wusste was ein Xenon sei.
„Xenon sind... Nun es sind Maschinen. Erschaffen vor Jahrtausenden von den Terranern, sie hatten eine Fehlfunktion in ihrer Programierung und gingen auf ihre Erschaffer los, sie wurden in diese Galaxie zurückgedrängt und seitdem machen sie nur Ärger. Sie sind mit allen Rassen verfeindet. Sie Schießen zuerst und stellen auch hinterher keine Fragen, in letzter Zeit geraten die dinge immer mehr außer Kontrolle. Sie können sich Glücklich schätzen Heil aus deren Sektor entkommen zu sein, dieses Kunststück gelingt nicht vielen. Die Xenon haben eine große Flotte die sie zur Verteidigung ihrer Sektoren einsetzen, wie viele es sind Wissen wir nicht genau. Jedenfalls befindet sich hinter diesen Xenonsektor einer unserer Sektoren, wenn sie es bis dahin Schaffen ist viel gewonnen.“, sagte der Captain.
„Sektoren wie meinen sie dass?“, fragte der Colonel weiterhin verständnislos doch sichtlich neugierig.
„Nun es ist gar nicht so schwer zu verstehen. Unsere Ganze Raumgestützte Zivilisation ist in Sektoren unterteilt, jeder Sektor ist durch ein Sprungtor wie das durch das sie hier hergekommen sind , mit dem nächsten verbunden. Um sich ein überblick über unsere Galaxie zu verschaffen werde ich ihnen eine Astrotationskarte zusenden auf der alle uns bekannten Sektoren verzeichnet sind, sagen wir mal als Entgegenkommen.“, sagte Thule.
„Das ist sehr nett von ihnen danke. Nun und wie sollen wir hier wegkommen?“, fragte Caldwell.
„Haben sie nicht eine Art Antrieb mit dem sie große Entfernungen überbrücken?“, fragte Thule.
„Ja, aber Hermiod meint das er ihm hier nicht hinkriegen wird, er braucht ne Menge Rohstoffe und viel Zeit dafür.“, sagte Caldwell.
Beide dachten über eine Lösung des Problems nach.
„Wir könnten uns mit der Daedalus durch diesen Xenonsektor durchschlagen. Unser Schiff ist schnell genug um ihre Verteidigungslinie zu durchbrechen.“, meinte Caldwell.
„Es sind 150 km vom Tor zum nächsten und die Xenon schießen Scharf, ich glaube nicht das sie es schaffen.“, meinte Thule.
„Wir müssen es versuchen“, meinte Caldwell.
Er sprach über Funk zum Cheftechniker des Schiffes, Hermiod, ein Asgard der auf diesem Schiff diente. Wenn es irgendwelche Technischen Fragen gab, er wusste die Antwort.
„Hermiod? Wie kommen sie voran? Sind die Sublichtmaschinen wieder auf volle Leistung? Wie steht es mit den Schilden?“, fragte Caldwell durch das Funkgerät.
„Die Schiffstechniker sind noch am Arbeiten, aber wir haben die Triebwerke bald wieder bereit. Die Schilde sind auf 95%.“ Antwortete Hermiod recht emotionslos.
„Nun wie sie sehen sind wir bereit, wir sind schneller als die meisten ihrer Schiffe, wir können es schaffen“, sagte Caldwell, wieder an den Captain gewandt.
„Na schön, wir schicken eine Aufklärungsdrohne um mögliche Xenon auf der Route zwischen den Toren zu Lokalisiern, wir schicken ihnen dann die Daten“, sagte Thule der nicht sonderlich von dieser Idee begeistert war.


2 Stunden später....

„OK, die letzten Techniker sind wieder dem Reparaturschiff, wir sind nun bereit“, teilte Caldwell dem Captain der Olympic Carrier über Funkt mit, der sich mittlerweile wieder auf seinen eigenen Schiff befand nachdem er noch eine kurze „Besichtigung“ durch die Daedalus gemacht hatte.
Mann konnte nicht behaupten die Daedalus wäre für diese Art einsatz wieder bereit, aber die nötigsten Reperaturen waren erledigt. Die Geschütze, Scanner, Triebwerke und Raketenbatterien funktionierten wieder, die Schilde waren auch wieder auf 100%, damit hatten sie immerhin den Funken einer Chance.
„Verstanden Colonel, wir springen nach Getsu Fune und erwarten sie am Tor, viel Glück!“, kam es über funkt zurück.
„Bringen sie uns durch das Tor, maximaler Schub!“, befahl Colonel Caldwell dem Nav. Officer.

Die dürftigen Aufklärungsdaten der Aufklärungsdrohne waren soeben eingetroffen, es sah gut aus für die Daedalus. Keine Xenon in sicht, nur am Tor nach Getsu Fune trieben sich ein paar L´s rum.




___________________
Xenon Sektor 534 – 19:30
Die Daedalus



„Radar ist Sauber“; meldete sich der Nav. Officer.
„Gut, bringen sie uns zu diesem Tor, hoffen wir das das Radar sauber bleibt ich weiß nicht ob wir einen Kampf überleben würden.“, sagte Caldwell.
Die Sonne des Sektors lieferte nur schwaches Licht, der Lavaplanet der den Sektor füllte tauchte die Daedalus in ein schwaches Rotes licht. In der Ferne glitzerten kleine Pünktchen die die Positionen der Xenon Großkampfschiffe erahnen ließen, ein furcheinflößender Anblick, doch besser vom Weiten als aus der Nähe. In der Flugbahn der Daedalus glitzerte es jedoch zur Erleichterung von Colonel Caldwell nicht, trotzdem warf er immer wieder besorgte Blicke auf das weiterhin saubere Radar.
„Entfernung?“, fragte er den Nav. Officer.
„Laut Computer 57 km, Sir!“ kam es zurück.

Innerhalb der nächsten 5 Minuten kam das Tor in sicht, doch was war das?
Wie es schein hatten sie doch nicht so viel glück wie gedacht. In direkter nähe des Tores befand sich ein größeres Schiff. Vermutlich ein Träger, was auch die vielen kleinen Schiffe in der nähe erklärte.

„Also gut, wie es scheint kommen wir nicht um einen Kampf rum. An alle in Bereitschaft halten. Geschütz- und Raketenbatterien bereitmachen! Schilde auf Maximum! Mark8 Rakete Startbereit machen!“, befahl er.

Es dauerte nicht lange und sie wurden bemerkt, die Jäger der Xenon schnellten nach vorn, und der Träger begann sich in Richtung der Daedalus zu drehen und beschleunigte seine Fahrt.

„Feindliche Jäger im Anflug, nähern sich schnell!“, meldete der Gefechtsoffizier.
„ Abfangjäger starten! Sie sollen sich gegenseitig Deckung geben und in unserer nähe bleiben, den Träger übernehmen wir!“, befahl Caldwell.

Gesagt, getan. Die F302´er wurden gestartet, und fingen damit an die Feindlichen Jäger zu bekämpfen. Sie waren zwar in der Unterzahl doch die F302 nutzten Railguns und Raketen, damit waren die Schilde der Xenon Jäger nutzlos und schon bald hatten die F302 die Oberhand im Gefecht, auch die Daedalus konnte mit ihren schweren Railguns gezieltes Unterstützungsfeuer geben.

„Das Feindlich Trägerschiff hat das Feuer auf uns eröffnet!“, meldete der Nav. Officer.
„Ihre Geschosse sind langsam unterwegs, versuchen sie ihen auszuweichen! Frontal- und Seitenbatterien Feuer auf das Trägerschiff eröffnen! Gehen sie auf Abfangkurs auf Maximalen Schub erhöhen!“, befahl er.

Die Daedalus war tatsächlich in der Lage den meisten Geschossen des Trägers auszuweichen, dafür waren die die Trafen umso verheerender, die Railguns leisteten auch hier gute Arbeit, denn die Schilde des Xenon J waren nicht dazu in der Lage Projektilwaffen abzuwehren.

„Schilde auf 60%!“ meldete der Gefechtsoffizier.

Überall auf der Brücke sprühte es Funken, das Schiff bebte unter jedem Einschlag der Feindlichen Waffen, die man im X-Universum als Photonenimpulskanone kennt.

„Die Railguns richten nicht genug Schaden an! Mark8 Feuerbereit machen!“, befahl der Colonel.
„Ziel erfasst! Rakete Abgefeuert“, meldete der Gefechtsoffizier.
„Rakete Abgefangen“, sagte er nach kurzer Zeit. Die Xenon hatten die Atomwaffe bemerkt und ein Jäger hatte sie abgeschossen bevor sie dem Träger zu nahe kam.

Caldwell hatte noch einen Ass im Ärmel, hatten sich die vielen Kämpfe gegen die Wraith doch gelohnt! Während der kämpfe gegen Basisschiffe der Wraith hatte die Daedalus die Beamvorrichtung erfolgreich dazu benutzt um einen Atomsprengkopf in das Feindliche Schiff zu schleusen und hochgehen zu lassen, die Asgard haben zwar einen Programmcode in das System integriert der es unmöglich macht die Beamtechnologie als Waffentransporter zu nutzen, aber glücklicherweise war auf der Daedalus ja ein Asgard anwesen der in der Lage war diesen Programmcode außer Kraft zu setzten, auch wenn es ihm nicht gefiel.

Caldwell sprach über Funk zu Dr. Novec, der Wissenschaftlerin an Bord der Daedalus die zusammen mit Hermiod die Systeme überwachte, sie übernahm in den meisten Fällen auch die Aufgabe Befehle von der Brücke entgegenzunehmen und an Hermiod weiterzugeben.

„Novec, sie müssen zusammen mit Hermiod herausfinden wie man ein Punkt-zu Punkt Transportsignal in das Trägerschiff hineinbekommt“, Befahl Caldwell.
„Nein, nein nein Sir. Das wir Hermiod nicht gefallen“, erwiederte Novec. Sie war seitdem sie mit Hermiod arbeiten durfte immer darauf bedacht bei dem Asgard gut anzukommen, befehle die ihm nicht Gefallen würden, worunter das brechen der Prinzipien der Asgard sicher zählt, führte sie nur Ungern aus.
„Tun sie es Doktor, das ist ein Befehl!“, erwiderte Caldwell.
Das hatte Novec befürchtet, aber sie hatte keine Wahl, mal wieder...

„Schilde auf 40%!“, meldete der Gefechtsoffizier.
Überall auf der Brücke sprühte es Funken, einer der Bildschirme an der Wand Explodiere, die Daedalus wurde noch stärker durchgeschüttelt und Warnsirenen von den Konsolen ertönten.
„Schadensbericht!“ rief der Colonel einen Offizier zu.
„Ebenen 3 und 9 haben ein Leck, mehrere kleine Brände sind ausgebrochen, einige Systemausfälle, Hüllenintegrität gefährdet!“, meldete der Offizier.
„Novec das muss schneller gehen, sind sie soweit?!“, frage Caldwell.
„Ja Colonel, wir sind soweit, haben das Trägerschiff erfasst“, meldete sie.
„Wenn der Sprengkopf scharf ist beamen!“, Befahl Caldwell ihr.

Die Atombombe wurde auf den Weg geschickt und kurz darauf verging das Xenon J in einer gigantischen Explosion die einige Xenonjäger in der nähe mitriss. Die Trümmer des Trägers schossen an der Daedalus vorbei, hinaus in die weiten des Weltalls.

„Wie steht es mit dem F302´ern?“, fragte Caldwell.
„2 Jäger verloren, nur noch wenige Feindschiffe auf dem Radar, ziehen sich zurück“, meldete der Nav. Offizier.
„Gut, die F302 sollen auf das Schiff zurückkehren, sobald alle da sind setzten sie Kurs auf das Tor.“, befahl Caldwell.

Die Schwer angeschlagene Daedalus machte sich daran das Tor zu durchqueren, auf der anderen Seite wartete bereits die Olympic Carrier und ihr sehr erleichterter Captain.





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BeitragThema: Re: [Story] Der zweite Xenonkrieg und die Deadalus   Do Sep 04, 2008 11:17 pm

Kapitel 7.



Das Zusammentreffen der Völker:



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Getsu Fune – 20:00
Nord Tor



„Warum hat das so lange gedauert Colonel?“, funkte Thule die Daedalus an nachdem sie durch das Tor gekommen war.
„Wir sind auf Feinde gestoßen, Captain.“ Antwortete Caldwell.
„Meinen sie sie Schaffen es noch zur Werft?“, fragte Cp. Thule.
„Ja, die Maschinen Funktionieren noch.“, meinte Caldwell.
„Gut dann folgen sie uns, wir müssen durch den Sektor Menelaus Paradies durch, dieser wurde von den Xenon eingenommen, Berichte lassen aber darauf schließen das diese sich wieder zurückgezogen haben, wir sollten also nicht auf weitere Feinde stoßen.“, teilte Cp. Thule ihm mit.

Und so machten sich die Olympic Carrier und die Daedalus auf dem Weg zur Boronischen Schiffswerft in Meer der Fantasie auf.


Währenddessen...




_____________
Antigone Memorial – 20:00
Das Geheimtreffen auf der „Antigone II“





„Willkommen meine Herren“, sprach Ban Danna.
Erneuert hatten sich in dem Besprechungsraum der Station abgesandte und wichtige Militärs getroffen um über die stetig wachsende Bedrohung durch die Xenon zu Beraten, doch diesmal waren nebst Argonen und Boronen auch die Teladi, Paraniden und zum Ärgernis der Anwesenden Boronen auch die Split anwesend.

„Als erstes möchte ich mich dafür entschuldigen das die Informationen die sie von unseren Kurieren erhalten haben so dürftig waren, doch es ist besser wenn wir das alles hier besprechen.“ Er machte eine kurze Sprechpause. „Wie sie Wissen sind die Aktivitäten der Xenon innerhalb der letzten Woche rapide gestiegen. Analysen unserer Spionagedrohnen haben ergeben das die Xenon letzte Vorbereitungen für einen Großangriff treffen. Ebenso haben wir in Xenon Sektor 596 eine Super-Werft der Xenon Lokalisiert. Wir sind nun hier um einen Schlag gegen die Xenon zu besprechen und um den Großangriff gemeinsam abzuhalten.“ Sagte Danna.
„Unheiliger. Glaubt ihr wirklich das dass eilige Paranidische Imperium es nötig hat sich mit Ketzern wie euch zusammenzutun um diese Jämmerlichen Xenon aufzuhalten?“, sprach mit unüberhörbaren Übermut der Paranidische Botschafter womit er ganz klar das Aussprach was alle Anwesenden Paraniden dachten.
„Hören Sie. Vielleicht ist es ihnen ja nicht aufgefallen, aber die Xenon haben eine Flotte die weitaus größer ist als die Paranidische, es mag ja sein das ihr nicht die ersten seid die im Kreuzfeuer sein werdet wenn die Xenon Angreifen, doch wenn sie mit uns Fertig sind nehmen sie sich den nächsten vor, und wenn dieser Vernichtet ist den Nächsten und irgendwann seid ihr als letzte übrig und was wollt ihr dann tun? Wir müssen zusammenarbeiten wenn wir diesen Krieg gewinnen wollen!“, erklärte Danna dem Paranidischen Botschafter.
„Tssssss,Teladi wollen nichts von Krieg wissen, das bringt keinen Profit!“ meldete sich der Teladianische Botschafter zu Wort.
„Wenn sie warten und nichts tun wird es bald niemanden mehr geben mit dem sie Profit machen könnten.“, sagte Danna zum Teladi, dieser machte ein nachdenkliches Gesicht, scheinbar hatte er darüber noch nicht nachgedacht.
„Die Stolze Boronische Flotte wird den ehrenhaften Argonen zur Seite stehen, wenn sie kämpfen werden wir auch kämpfen!“, sagte der Boronische Botschafter.
„Split sagen, erst mal Boronische Fischköpfe braten und dann in Suppe verrühren! Dann über Kampf nachdenken.“, sagte der Botschafter der Split worauf der Boronische Botschafter ihm einen verachtenden Blick zuwarf.
„Hier wird niemand gebraten! Botschafter denkt über all den Ruhm nach den die Familie Rhonkar im Kampf gegen die Xenon gewinnen könnte. Niemand kann euch das Wasser im Kampf reichen, wenn ihr mit uns in den Kampf zieht werden wir euch allen Ruhm und Ehre überlassen!“, sprach Danna zum Botschafter der Split.
„Split denken über Angebot nach, doch nicht garantieren können das ein paar Fischköpfe im Kampf in Gras beißen.“, sagte der Botschafter der Split.
„Keine Sorge, hässliches Splitwesen ihr werdet die Hallen euerer Ahnen erblicken bevor ihr den Abzug betätigen könnt.“, erwiderte darauf der Botschafter der Boronen.
„Könnten sie damit aufhören? Wenn das klappen soll müssen sie sich alle Zusammenreißen!“, fuhr Danna beide an.

„Gut, wir haben auch schon einen Plan, damit dieser Klappt muss ich aber vorher auf ihre Unterstützung zählen.“, sagte Danna.
„Tssssssssss, wir werden euch Helfen wenn wir die Beute die wir von den Xenon ergattern behalten können“, sagte der Botschafter der Teladi.
„Wir werden euch Helfen Unheiliger, jedes Imperium brauchts Bauern die es in den Tod schicken kann“, sagte der Paranidische Botschafter.
„Splits werden schwache Xenon zu Raumstaub verarbeiten!“, sagte der Botschafter der Split.
„Die schöne und Stolze Flotte der Boronen steht zu eurer Verfügung!“, meldete sich der Borone.


„Also gut, meine Herren. Nachdem das geklärt ist will ich ihnen nun unseren Plan vorstellen.“, sagte Danna. Er drückte auf einen Knopf auf seinen Pult, ein Monitor leuchtete auf und zeigte eine Galaxiekarte. Die Sektoren der Xenon waren Rot hevorgehoben.

„Dank der Daten die unsere Spionagedrohnen im Laufe der Jahre gesammelt haben konnten wir Strategisch Wichtige Ziele bestimmen die die Xenon aktiv schwächen würden. Zwei Ziele sind entscheidend. Wir kennen die Position der beiden Xenon Hauptsektoren, wir nennen sie Grids. In diesen beiden Sektoren konnten unsere Drohnen eine größere Formation an Xenon Stationen ausmachen, innerhalb dieser Formation befinden sich je eine Station die einen Stärkeren Schild und eine verbesserte Hülle hat. Diese Station wird von den Xenon schwer bewacht. Wir glauben das es sich bei den beiden Stationen um die beiden Xenon Haupt- CPU´s handelt. Diese CPU´s kontrollieren die gesamte Xenonflotte. Seit mehreren Jahren schon Forschen Wissenschaftler der Argonen, Boronen und Goner an einigen Gefangengenommenen Xenon, wir glauben nun zu verstehen wie die Xenon Programmiert sind. Wenn wir es schaffen könnten ihren Basiscode umzuschreiben und auf die beiden CPU´s zu übertragen hätten wir die totale Kontrolle über die Xenon. Der Basiscode ist jedoch sehr Komplex und wir benötigen die besten Wissenschaftler aller Völker um ihm zu Knacken. Doch die beiden Hauptsektoren sind schwer bewacht und es wird nicht leicht sein den Code auf die CPU´s aufzuspielen, wir werden eine Zeit benötigen und brauchen eine Menge Schiffe die uns den Rücken dabei Freihalten.
Da wir es höchstwahrscheinlich vor Beginn der Invasion nicht schaffen werden den Code zu Knacken müssen wir die Xenon bei ihren Vorbereitungen Stören, zu diesem Zweck beabsichtigen wir ihre Super-Werft in Xenon Sektor 596 zu Vernichten, auch hierzu brauchen wir eine Menge Feuerkraft, denn alleine können wir es nicht schaffen.

Die Botschafter haben bis jetzt gebannt zugehört. Anscheinend hatte der Plan gefallen gefunden.

„Alsssssssso schön was beabsichtig ihr mit den Xenon anzustellen wenn sie außer Kraft gesetzt wurden Argone?“, fragte der Teladi.
„Wir werden noch eine Antwort auf diese Frage lösen, wenn es soweit ist werden wir uns darüber Gedanken machen.“, antwortete Danna.
„Splits sagen, wir schalten Xenon ab und nutzen sie als Zielscheiben für unsere Piloten!“ meldete sich der Split zu Wort.
„Erstmal müssen wir das Schaffen. Ich würde sagen sie geben das erst mal an ihre Anführer weiter, wenn sie alle Zugestimmt haben werden sich unsere Admiräle über den genauen Angriffsplan beraten. Auf Wiedersehen“, sagte Danna.

Die Botschafter allesamt in Gedanken vertieft verließen den Raum und machten sich zu ihren Transportern auf.




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Meer der Fantasie – 22:30
Boronische Schiffswerft



„Beschädigtes Schiff im Anflug, Reparaturteams in Bereitschaft halten“, schallte es durch die Gänge der Schiffswerft.
Die Daedalus war gerade dabei anzudocken, die Reparaturen würden vermutlich nicht länger als 2 Tage andauern, danach so hatte Cp. Thule vorgeschlagen sollten sie sich nach Argon Prime aufmachen und nach einer Lösung suchen um wieder in ihre Dimension zu kommen.





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BeitragThema: Re: [Story] Der zweite Xenonkrieg und die Deadalus   Do Sep 04, 2008 11:21 pm

Kapitel 8.



Die Entdeckung Part 1




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Pegasusgalaxie – 9:40
Jumper 12




„Hey ich hab was auf den Sensoren!“, rief Rodney aufgeregt.
„Was ist es denn?“, fragte Colonel Sheppard.
„Ich weiß nicht wir müssen näher ran, es ist in einem Nebel versteckt, scheint ziemlich groß zu sein....“, antwortete Rodney.

Seit 2 Tagen schon sind einige Jumper in der näheren Umgebung auf der Suche nach der seit mehreren Tagen verschwundenen Daedalus streife geflogen, aber an den letzten bekannten Koordinaten war nichts gewesen... Da die Daedalus eigentlich auf dem weg zu Erde war wusste auch niemand was sie aufgehalten haben könnte.

„Ich glaub ich Spinn...“, sagte Rodney verdutzt zu sich selbst.
Sie waren mit dem Jumper in einen dichten Nebel geflogen, dort wo der Radarkontakt war und nun kam ihnen ein Gigantisches Tor zum vorschein, daneben eine größere Raumstation.

„Kommt ihnen das irgendwie nicht bekannt vor?!“, fragte Sheppard beunruhigt.
„Das ist ein Supertor“, sagte Rodney immer noch geschockt.
„Ori?“, fragte Sheppard
„Nein, ich... ich glaube nicht. Was würden die hier wollen?“, sagte Rodney.

„Jumper 9 und Jumper 6, schließen sie zu uns auf wir haben etwas gefunden.“, sprach Sheppard in den Com.
„Verstanden, sind zu euch unterwegs“, kam es zurück.
„Also jedenfalls sind keine Feindschiffe zu sehen... Da ist eine Landebucht, docken sie an.“ sagte Rodney.
„Halten sie das für eine Gute Idee?“, fragte Sheppard.
„Was soll den schon passiern?“, fragte Rodney gereizt.
„Nun, wir sind schon oft genug in Schwierigkeiten geraten...“, begann Sheppard.

Sie dockten an der Station an, Jumper 9 kam hinterher und Jumper 6 Flog zum nächsten Stargate um Atlantis über die Entdeckung aufzuklären.


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Pegasusgalaxie – 10:20
Atlantis


„Und sie glauben das es etwas mit dem verschwinden der Daedalus zu tun hat?“, fragte Dr. Weir.
„Wir wissen es nicht aber es ist bisher das einzige was wir in der nähe Gefunden haben",sagte der Pilot des Jumpers Nummer 6.
„Na schön, Rodney soll sich umschauen, melden sie sich in 2 Stunden wieder, Atlantis ende.“, sprach Weir ins Kommunikationsgerät und das Stargate wurde wieder abgeschaltet.


___________
Pegasusgalaxie – 10:40
Die Station beim Supergate



„Strom ist.... Online!“, sagte Rodney und kurz darauf aktivierte sich die Beleuchtung auf der Station und die Bildschirme gingen an.

Sie hatten nach einer Stunde Erkundung etwas gefunden das wie ein Kommandozentrum aussah.

„Schon irgendeine Idee was es ist?“, fragte Sheppard.
„Es ist auf jeden Fall nicht Oritechnologie, es scheint eine Forschungseinrichtung zu sein... Könnte von den Antikern gebaut worden sein.“, antwortete Rodney Mckay.
„Also gut, ich seh mich weiter um und sie schauen was sie hier herausfinden können.“, sagte Sheppard.
„Taylor, Ronon? Habt ihr irgendwas gefunden?“, fragte Sheppard durch sein Funkgerät.

Taylor und Ronon waren die besatzung des 2 Jumpers der an der Station gedockt war.

„Nein, wir sehen uns weiter um, diese Station scheint schon sehr lange verlassen zu sein, überall eine dicke Staubschicht...“, antwortete Taylor.


1 Stunde später....

„Sheppard! Ich glaub ich habe was!“, kam es durch das Funkgerät.
„Verstanden, bin unterwegs“, antwortete er.

„Nun was haben sie denn gefunden?“, fragte Sheppard als er das Kommandozentrum erreicht hatte.
„Ich weiß jetzt was es ist.“, sagte Rodney.
„Ich höre“, antwortete Sheppard.

„Es ist eine Antiker Forschungseinrichtung, kurz vor der Evakuierung von Atlantis wurde sie fertiggestellt, doch dann musste sie verlassen werden als Atlantis evakuiert wurde. Die Antiker haben hier mit Stargates experimentiert die dazu in der Lage sind Materie in eine andere Dimension zu Transportiern. Anscheinend wird zum Transport in andere Dimensionen irgendwie die Energie von einem Schwarzen Loch genutzt, hier in der nähe ist eins. Die Antiker hatten anscheinend vor in eine andere Dimension zu flüchten in der Hoffnung dort den Wraith endgültig entkommen zu können. Das Tor auf der anderen Seite, in der anderen Dimension war allerdings noch nicht Fertiggestellt worden. Hier steht das ein Konstruktionsschiff auf die andere Seite geschickt wurde um dort das Tor zu errichten, allerdings wurde es niemals feriggestellt, irgendwas muss das Schiff aufgehalten haben..“, berichtete Rodney.
„Wie haben sie denn ein Schiff in die andere Dimension gebracht?“, fragte Sheppard.
„Ich bin mir nicht sicher, die Informationen sind unvollständig. Die Computer wurden im Laufe der Jahre beschädigt...“, sagte Rodney.
„Glauben sie das könnte irgendwie mit der Daedalus zusammenhängen?“, fragte Sheppard.
„Ich habe keine Ahnung, wenn ich diese Informationen irgendwie wiederherstellen kann... Geben sie mir einfach ein paar Tage Zeit“, sagte Rodney und machte sich wieder an die Konsolen.




_____________
Pegasusgalaxie – 13:00
Atlantis


„Gateaktivierung von Außen!“, meldete einer der Techniker im Kontrollraum.
„ID-Code?“, fragte Dr. Weir.
„Es ist einer der Jumper, wir empfangen eine übertragung.“, meldete der Techniker.
„Hier Jumper 6. Colonel Sheppard sagt Rodney habe was gefunden, er bracht ein bisschen Zeit um das genauer zu Untersuchen, könnte mit dem verschwinden der Daedalus zusammenhängen.“, meldete der Pilot.
„Verstanden, kommen sie durch wir geben ihnen Verpflegung mit.“, sagte Weir.


______________
Meer der Fantasie – 13:00
Die Daedalus


Die Reparaturen haben mehr Zeit in Anspruch genommen als erwartet, doch nun war die Daedalus bereit und voll Funktionsfähig, die Olympic Carrier hatte sie per Sprungantrieb wieder auf dem Weg zur Antigone II aufgemacht um über ihre Entdeckung zu Berichten und die Daedalus erhielt die Anweisung sich auf der Argonischen Schiffswerft in Argon Prime zu melden.

„OK, wir haben die Koordinaten von der Olympic Carrier erhalten, per Hyperraumantrieb sollten wir in 13 Stunden da sein. Navigationsoffizier, geben sie die Koordinaten ein.“, befahl Colonel Caldwell.
„Eingegeben“, sagte der Offizier.
„Bringen sie uns in den Hyperraum“, befahl Caldwell.

Kurz darauf öffnete sich vor der Daedalus ein Hyperraumfenster und sie Flog mitten hinein, ein Augenblick später war dort wo gerade eben noch die Daedalus gestanden hatte nur noch leerer Raum.




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BeitragThema: Re: [Story] Der zweite Xenonkrieg und die Deadalus   Do Sep 04, 2008 11:22 pm

Kapitel 9.



Der Plan


Nächster Tag....



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Pegausgalaxie – 12:30
Die Forschungseinrichtung





„Haben sie schon irgendwas neues Rodney? Langsam wird’s hier langweilig...“, sagte Sheppard.
„Wenn sie mich nicht jede halbe Stunde unterbrechen würde würde das schneller gehen...“, sagte Rodney genervt.
„Sie haben die Frage nicht beantwortet“, hackte Sheppard weiter nach.
„Nein noch nicht, das ist nicht so leicht wie sie sich das vielleicht vorstellen..“, meinte Rodney.


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Argon Prime – 13:20
Argonische Schiffswerft




„Seien sie Gegrüßt in unserem Heimatsystem, Colonel“, waren die ersten Worte des Argonischen Admirals der Argon Eins.
Er hatte nun die verantwortung für die Fremden übernommen und sollte ihnen Helfen wo er nur konnte.

Nach einer Absprache wurden mehrere Wissenschaftler auf die Schiffswerft geschickt um dort mit dem Wissenschaftlern der Daedalus eine Erlärung für ihre Missliche lage zu suchen.
Währenddessen bekam der Colonel einige Daten über das X-Universum zugeschickt um mehr über die Hintergründe der Rassen und dieser Dimension zu erfahren.


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Antigone Memorial – 14:00
Antigone II


„Ahh Captain, sie haben den Auftrag also Abgeschlossen?“, fragte Ban Danna.

Er und Captain Thule waren im Büro von Ban Danna, einem Büro das Kurzfristig für ihm eingerichtet worden war da die Gegebenheiten seine ständige Anwesenheit verlangten.
„Ja Sir. Wir haben erfolgreich Kontakt mit dem Fremden Schiff aufgenommen. Sie behaupten sie kämen aus einer Anderen Dimension und wären hier gestrandet“, begann Thule.
„Erzählen sie mir mehr...“, verlangte Danna.

Einige Stunden später....

„Was haben sie jetzt mit ihnen vor?“, fragte Thule.
„Nun, wir haben gar nichts vor. Wir werden Helfen wo wir können, Admiral Dosun hat diesen Job übernommen.“, sagte Danna.
„Sir. Vielleicht wäre es Klug sie zu unseren Freunden zu machen. Ich war auf ihren Schiff, ich habe gesehen was für eine Technologie sie nutzen. Das könnte uns gegen unsere Feinde noch sehr Hilfreich werden. Mit diesen Hyperraumantrieb wären wir nie wieder auf Sprungtore angewiesen.“, sagte Thule.
„Ja dessen bin ich mir Bewusst, Captain. Ich habe bereits darüber nachgedacht, wenn wir eine Möglichkeit finden sie nachhause zu bringen werden wir ihnen eine Allianz vorschlagen.
„Im Moment benötigt der Geheimdienst ihre Dienste nicht mehr. Bleiben sie mit ihren Schiff in Bereitschaft.



______________
Pegausgalaxie – 15:00
Die Forschungseinrichtung




„Ich glaub ich habe es!“, sagte Rodney aufgeregt ins Funkgerät.
„Ich höre“, sagte Sheppard.
„Das Antiker Schiff das in die andere Dimension Reiste. Es hat einen Hyperraumantrieb benutzt der Speziell Kalibriert wurde um die Energie des Schwarzen Loches in der nähe Anzuzapfen.“, sagte Rodney.
„Wie soll das gehen?“, fragte Sheppard.
„Nun es ist recht Kompliziert...“, begann Rodney.
„Dann nehmen sie die Kurzfassung“, sagte Sheppard.
„Also der Hyperraumantrieb versetzt die Schiffe die ihm benutzten schon fast in eine andere Dimension, sie können im Hyperraumtunnel weder erfasst noch Angegriffen werden. Die Modifikation der Antiker um das Schiff in eine andere Dimension zu bringen hatt dafür gesorgt das das Schiff das Schwarze Loch als energiequelle nutzte und gleichzeitig beim Dimensionssprung geleitet wurde. Die Modifikationen sind allerdings recht Kompliziert es würde eine Zeit lang dauern den Antrieb umzuprogrammiern.“, sagte Rodney.

„Na gut, ich werde Elisabeth informieren, glauben sie sie kriegen das hin mit einem Jumper?“, fragte Sheppard.
„Sie sollen mir Zelenka herschicken, ich könnt bei der Datenentschlüsselung und den Berechnungen Hilfe brauchen, wenn das Klappen soll darf absolut nichts schiefgehen sonst könnten wir in das Schwarze Loch hinengeraten.“, sagte Rodney.
„OK, verstanden ich werde Jumper 6 Losschicken“, sagte Sheppard.


___________
Argon Prime – 15:20
Die Daedalus


„Haben sie schon was Rausgefunden?“, fragte Caldwell.
„Nichts nennenswertes über unsere Rückfahrmöglichkeit Sir. Aber mit der Technologie hier könnten wir unseren Schutzschild um ein vielfaches verstärken.“, sagte Dr. Novak.
„Das ist schön Doktor aber konzentriern sie sich bitte auf unser Hauptproblem, Caldwell ende.“, sagte er.


______________
Antigone Memorial – 16:00
Die Antigone II


„Wir haben einigen Probleme bei der Durchführung unserer Strategie“, sagte der Argonische Admiral.
„Was soll das heißen? Sie haben alle Ressourcen die wir noch haben, aller Völker was für Probleme kann es da geben?“, fragte Danna aufgebracht.
„Nun, um den Programmcode zu ändern muss ein Team auf die CPU-Station geschmuggelt werden das die Haupteinheit der Station anzapft damit wir übertragen können. Da gibt es zwei Probleme. Erstens: Wir haben kein Schiff das Schnell genug wäre an der Station anzukommen und zweitens haben wir bisher keine Möglichkeit das Team auf die Station zu schaffen.“, sagte der Admiral.

„Wenn wir einen Frontalangriff durchführen dürfte es doch möglich sein lange genug für Deckung zu Sorgen oder?“, fragte Danna.
„Ja, aber es gibt zwei CPU-Stationen. Wenn wir erfolgreich sein wollen müssen beide Gleichzeitig angegriffen werden, denn die Xenon werden sofort verstärkung schicken. Sollten wir scheitern werden sie sich für den nächsten Angriff so gut vorbereitet haben das wir nicht genug Schiffe haben um sie zu schlagen. Wir hätten momentan aber nur genug Schiffe um einen Großangriff auf eine Station gleichzeitig zu führen. Und wie wir die Männer auf die Station schaffen ist das Zweite Problem, wir können keine Kaperschiffe nutzen da diese Station aus einem Spezialmetall ist das unsere Transporter nicht überwinden können.“, sagte der Admiral.

„Hmm... Ich verlasse mich nur ungern auf andere, aber wie es schein gibt es nur einen der uns Helfen kann. Ich werde ihnen ein Schiff besorgen das schnell genug ist und auch unsere Männer auf die Station bringt.




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BeitragThema: Re: [Story] Der zweite Xenonkrieg und die Deadalus   Do Sep 04, 2008 11:23 pm

Kapitel 10.



Die Allianz über Dimensionen





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Argon Prime 17:00
Argonische Schiffswerften





Colonel Caldwell saß in der Kantine und war damit beschäftigt sich verscheidene Aufzeichnungen über die Rassen des X-Universums anzusehen die ihm freundlicherweise vom Argonischen Geheimdienst zur verfügung Gestellt worden waren.
Plötzlich betrat noch jemand die Kantine die bis auf 3 Schiffstechniker die Aufgeregt über etwas diskutierten leer war. Es war Ban Danna.

„Guten Tag, Colonel.“,sagte er als er Caldwells Tisch erreicht hatte. Caldwell blickte auf, er kannte Ban Danna noch nicht.
„Guten Tag Herr...“, begann Caldwell.
„Ban Danna, Leiter des Argonischen Geheimdienstes“, half Ban nach.
„Wie kann ich ihnen Helfen?“, fragte Caldwell.
„Nun solange ihre Forscher hier beschäftigt sind hätte der Argonische Geheimdienst ein Angebot für sie.“, sagte Danna.
„Ein Angebot? Gut, ich höre“, sagte Caldwell.
„Sie sind den Xenon schon mal begegnet nicht wahr? Dann Wissen sie das sie eine ernste Bedrohnung sind. Sie bereiten sich auf einen Krieg gegen die Völker unseres Universums vor, wir müssen sie Aufhalten. Wir haben auch schon einen Plan, doch wir brauchen dazu ein Schiff das schnell ist und einiges wegstecken kann. Es wird sehr gefährlich doch unsere Flotte wird ihnen beistehen. Doch natürlich erwarten wir von ihnen nicht das sie das umsonst tun. Als gegenzug für ihre Hilfe gewähren wir ihnen uneingeschränkten Zugriff auf unsere Technologie, ihre Beamtechnologie mag ja besser sein doch unsere Waffen haben eine unübertroffene Feuerkraft, sie haben es selbst erlebt bei den Xenon. Außerdem würden wir ihnen, sollten sie in ihre Dimension zurückkehren können, gerne eine Allianz anbieten. Was sagen sie?“, endete Danna.
„Nun ihr Vorschlag hört sich interessant an, wenn sie mir genauere Auskunft über den Einsatz geben werde ich es mir überlegen, solange die Forscher hier Arbeiten sitzen wir hier ohnehin fest. Aber wenn es um eine Allianz geht müssen sie sich mit unseren Diplomaten unterhalten wenn wir in unsere Dimension zurückkehren und überhaupt die Möglichkeit haben wieder hierher zu kommen.“, sagte Caldwell.
„Ich Verstehe. Da wäre noch eine Zweite Sache. Wir haben ihnen unsere Datenbanken über Infrastruktur, Kultur und die Universumskarte zur Verfügung gestellt ohne dafür etwas zu verlangen und in Blindem Vertrauen wenn ich das mal so sagen darf. Nun haben wir eine Bitte an sie: Ihre Hyperraumtechnologie ist sehr Fortschrittlich, in 300 Jahren Forschung konnten wir etwas ähnliches niemals entwickeln. Es wäre ein guter Anfang einer Allianz wenn sie uns die Konstruktionspläne für diesen Antrieb leihen könnten damit wir ihm für unsere Schiffe Kompatibel machen könnten.“, sagte Danna.
Caldwell blickte ihm Misstrauisch an.
„Sie haben doch diese Sprungantriebe, damit können sie in ihrer Galaxis doch viel schneller Reisen als wir oder liege ich da etwa Falsch?“, fragte Caldwell.
„Das ist schon Richtig, mit dem Sprungantrieb können wir in der tat innerhalb weniger Sekunden in jeden Sektor gelangen und damit ist der Sprungantrieb für den Zivilen Bereich sicher nützlicher. Aber von der Militärischen Perspektive Betrachtet ist der Hyperraumantireb deutlich besser. Wenn wir beispielsweise einen Xenon Sektor angreifen erleiden wir unweigerlich hohe Verluste. Warum? Weil wir egal um welchen Sektor es sich handelt mit unserer Flotte durch ein Sprungtor kommen müssen. Die Xenon sind nicht dumm, sie stellen ihre Zerstörer immer in der Nähe der Sprungtore auf, wenn nun einer unserer Zerstörer durchkommt wird er sofort unter Beschuss genommen muss aber erst mal vom Tor wegkommen damit der nächste durchkommen kann. So dauert es einfach zu lange bis die ganze Flotte im System ist und meist haben wir dann schon einen wenn nicht mehr Zerstörer verloren. Mit dem Hyperraumantireb wären wir von Sprungtoren völlig unabhängig und könnten die Xenon in bei einem Angriff von den Flanken überrumpeln bevor sie überhaupt Wissen was über sie gekommen ist. Damit würden unsere Verluste deutlich sinken.“, erklärte Danna.
„Ja, ich sehe was sie meinen. Ich wusste das es einen Haken geben muss wenn sie uns Freiwillig alle Möglichen Daten überlassen, na schön wir werden ihnen die Daten über den Hyperraumantrieb geben als Dankeschön für ihre Hilfe bis jetzt.“sagte Caldwell.
„Vielen Dank Colonel. Nun würde ich sie gerne in die Mission einweihen.“, sagte Danna.


________________
Pegasusgalaxie – 17:30
Die Forschungseinrichtung



Bereits seit 4 Tagen saßen sie hier schon fest, währen Zelenka sich durch die hunderten Aufzeichnungen wühlte beschäftigte Rodney sich mit der Bedienung des Gates, denn wie sich Herausgestellt hatte war die Forschungseinrichtung auch gleichzeitig die Kontrollstation für das Dimensionsgate.


„Wissen sie schon wie das Ding funktioniert?“, fragte Sheppard Rodney.
„Ja. Fast wie es Stargate nur das es eine Gigantische Menge an Energie benötigt, deswegen die nähe zum Schwarzen Loch. Es gibt aber kein DHD dafür, das Gate wurde schon beim Bau auf sein Schwestergate Justiert das mit diesem Konstruktionsschiff in die andere Dimension geschickt wurde. Doch das alles ich unwichtig solange wir nicht jemanden haben der auf der anderen Seite ist und uns sagt ob das Schwestergate betriebsbereit ist.“, sagte Rodney.
„Haben sie schon die Berechnungen für den Sprung in die andere Dimension?“, fragte Sheppard weiter.
„Ja allerding. Doch da der Jumper nur sehr klein ist und wir aufgrund der Starken anziehungskraft nicht so nah an das Schwarze Loch können wie das Antikerschiff damals müssen wir eine Interne Energiequelle mitnehmen.“, erklärte Rodney.
„Was meinen sie damit?“, fragte Sheppard.
„Wir müssen ein ZPM an den Hyperraumantrieb anschließen den wir im Jumper festmontieren werden.“, sagte Rodney.
„Das ist doch nicht ihr ernst oder? Sie wissen schon das wir insgesamt nur 2 ZPM´s haben wovon eines für Atlantis und eines für die Erde gebraucht wird.“, sagte Sheppard.
„Ja das weiß ich sehr wohl. Ein Sprung in eine andere Dimension ist eben nicht mit einer Normalen Reise im Hyperraum zu vergleichen
„Das wird Elisabeth nicht gefallen“, sagte Sheppard zu sich selbst und ging.


_____________
Argon Prime – 18:00
Argonische Schiffswerft


„Aber sie haben diesen Programmcode noch nicht fertig?“, fragte Caldwell nachdem Danna ihm den ganzen Plan erklärt hatte.
„Nein, wir arbeiten noch dran.“, sagte Danna.
„Also gut ich werde es mir überlegen, aber ich kann ihnen ein paar Wissenschaftler schicken um ihnen bei diesem Programmcode zu helfen.“, sagte Caldwell.
„Sind die nicht alle mit ihrer Rückfahrmöglichkeit beschäftigt?“, fragte Danna verwundert über die Plötzliche Hilfsbereitschaft des Colonels.
„Ja, doch was haben sie schon? Wenn nicht irgendein Wunder passiert werden die auch in 2 Jahren nichts brauchbares entdeckt haben...“, sagte Caldwell verbittert.
„Vielen dank, Colonel. Wir können jede Hilfe gebrauchen.“, sagte Danna.
„Gut ich werde sie morgen über meine Entscheidung informieren“, sagte Caldwell und reichte Danna zum abschied die Hand.



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BeitragThema: Re: [Story] Der zweite Xenonkrieg und die Deadalus   Do Sep 04, 2008 11:24 pm

Kapitel 11.



Der Deal



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Pegasusgalaxie – 20:00
Atlantis


„Weiß er eigentlich was er da verlangt?!“, fragte Weir aufgebracht nachdem Sheppard ihr bei seiner Rückkehr auf Atlantis über das Problem mit der externen Energiequelle erzählt hatte.
„Er müsste doch wohl am besten Wissen das wir nicht gerade mit ZPM´s um um schmeißen können“, fügte sie hinzu.
„Weiß er auch, aber ich glaube langsam das die sache Wirklich was mit dem verschwinden der Daedalus zu tun hat, und wir lassen doch niemanden zurück, oder?“, argumentierte Sheppard.
„Seit wann unterstüzen sie Rodney in seinen verrückten ideen?“, fragte Weir sarkastisch.
„Ahh kommen sie, sie Wissen doch ganz genau das er meist Recht hat bei seinen Vermutungen“, sagte Sheppard.
„Oh ja. Besonders als er mal ein ganzes Sonnensystem in die Luft gejagt hat“, entgegnete Weir.
„Ohne seine Einfälle und ohne die Daedalus die jetzt wahrscheinlich in der anderen Dimension gestrandet ist wäre Atlantis nicht mehr“, sagte Sheppard unnachgiebig.
„Ahh.. Also schön wenn sie unbedingt drauf bestehen, ich werde auf der Erde ein ZPM anfordern aber ich kann ihnen garantieren das sie unseren Antrag ablehnen.
„Lassen wir uns überraschen“, entgegnete Sheppard.



_______________
Argon Prime – 12:00 (nächster Tag)
Argonische Schiffswerft



„Hallo Colonel“, sagte Ban Danna der eben das Büro des Colonels betreten hatte um sich über die Entscheidung des Colonels zu erkundigen.
„Ahh, Ban Danna. Sie wollen vermutlich hören was ich nun beschlossen habe?“, fragte Caldwell.
„Genau deswegen bin ich hier“, sagte Danna der neugierig die verschiedenen Airforce-Bilder in dem Büro betrachtete.
„Wir werden ihnen bei der Operation helfen. Sie geben uns im Austausch noch heute die Konstruktionspläne und Technischen Daten über ihre Waffen. Die Daten wird dann unser führender Techniker Hermiod auswerten die Waffen wenn möglich verbessern und dann würde ich sie gerne in die Daedalus einmontiern lassen bevor wir in die Schlacht ziehen.“, erklärte Caldwell.
„Sollen sie haben, wir werden ihnen bei Bedarf Waffen liefern, doch eine Forderung hätte ich diesbezüglich noch: Wenn sie die Waffen modifizieren sodass sie in welcher Form auch immer effektiver werden als vorher würde ich ihnen sehr verbunden sein wenn sie uns über diese Modifikationen aufklären damit wir sie für unsere Schiffe auch nutzen können.“, sagte Danna entschlossen.
„Gut Herr Danna, doch erwarten sie keine Wunder. Und noch was: Ich habe gestern zugestimmt ihnen die Hyperraumantriebstechnologie zu geben, dazu hätte ich noch eine Bedienung an sie: Wir werden ihnen die Pläne überlassen, doch wir müssen uns absichern sie verstehen das sicher. 2 meiner Wissenschaftler werden immer beim Bau der Hyperraumantriebe immer anwesend sein und jeder Antrieb den sie Herstellen wird einen Peilsender implantiert bekommen mit dem wir seine Position im Weltraum jederzeit bestimmen können, das ist reine Vorsichtsmaßnahme damit sie diese Technologie nicht gegen uns verwenden. Außerdem werden für die volle Funktionalität des Antriebs ein paar Ersatzteile benötigt die wir nur diesen 2 Wissenschaftlern anvertrauen, damit verhinden wir das sie heimlich Hyperraumantriebe herstellen. Sollten wir je in unsere Dimension zurückkehren und ein Bündnisabkommen schließen werden diese Sicherheitsmaßnahmen verfallen, doch bis dahin müssen sie damit Leben“, sagte der Colonel.
„Also gut, ich Respektiere das Colonel“, sagte Danna, schien darüber jedoch nicht sonderlich Glücklich zu sein.
„Gibt es noch was?“, fragte Caldwell.
„Nein Colonel. Wir werden ihnen mitteilen wann wir für den Angriff bereit sind, sie bekommen dann noch genaue Daten über Flottenaufstellung, mögliche Stärke des Feindes und Missionsziele, bis dahin einen angenehmen aufenthalt auf der Schiffswerft.
Danna verabschiedete sich und ging in Gedanken versunken zu seinem Schiff.



____________
Pegausgalaxie 21:00
Gatekontrollstation



„Bin wieder da“, meldete Sheppard Rodney über Funk.
„Ist ja toll, könnten sie mich bitte in Ruhe weiterarbeiten lassen?“, sagte Rodney genervt wie immer.
„Und sie wollen garnicht Wissen ob wir jetzt das ZPM kriegen oder nicht?“, fragte Sheppard.
„Was, das? Oh, ja richtig! Das ZPM! Und kriegen wir es? Lassen sie mich Raten: Ja sicher, wieso nicht“, meinte Rodney ironisch.
„Nun, die auf der Erde waren nicht sonderlich glücklich darüber aber anscheinend liegt ihnen ja doch etwas daran die Daedalus wiederzufinden, wir kriegen eins.“, sagte Sheppard.
„Was denn echt?!!“, fragte Rodney völlig aus dem Konzept gebracht, er hatte nicht ernsthaft damit gerechnet das er ein ZPM zur verfügung gestellt bekommt und schon damit angefangen alternativen zu suchen.
„Ja echt Rodney... Wie es scheint hatte die in der Milchstraße auf einem verlassenen Antiker-Außenposten ein Halb-Leeres ZPM gefunden das sie in Area-51 versteckt hielten.“, sagte Sheppard.
„Haben sie es dabei?“, fragte Rodney.
„Nein, der nächste Jumper aus Atlantis bring es mit. Weir muss ja erst mal einen ganzen Berg an Formularen ausfüllen um das Ding irgendwohin verfrachten zu dürfen.“, sagte Sheppard.
„Also ich mach mich wieder an die Arbeit“, sagte Rodney.
„Tun sie das, ich geh zu Ronon und Taylor mich weiterlangweilen...“, meinte Sheppard sichtlich enttäuscht das bisher nicht aufregendes passiert war.


______________
Argon Prime – 22:00
Argonische Schiffswerft



„Wie kommen sie voran?“, fragte Caldwell einen der Wissenschaftler die dazu verdonnert worden waren den Argonen bei dem Programmcode für den bevorstehenden Einsatz gegen die Xenon zu Helfen.
„ Der Code ist sehr Komplex. Sir wenn wir Hermiods Unterstützung hätten wäre das eine Sache von Minuten schätze ich.“, meinte einer der Wissenschaftler.
„Hermiod ist mit dem Optimieren der Waffen beschäftigt.“, meinte Caldwell.
„Wenn wir den Code nicht hinkriegen werden die Waffen uns auch nur wenig Helfen“, sagte der Wissenschaftler.
„Also schön ich werde Hermiod zu ihnen schichen.“, meinte Caldwell.
Er drückte einen Knopf auf seinen Pult und Sprach ins dort eingebaute Mikrofon.
„Hermiod, melden sie sich im Forschungslabor der Schiffswerft und Helfen sie den Wissenschaftlern bei der Neuprogrammierung des Xenon-Basiscodes.“, befahl er.
„Ich bin im moment beschäftigt Colonel, ich dachte ihre Männer kriegen das hin?“, fragte Hermiod leicht schadenfroh.
„Hermiod ich bin nicht in der Laune zu Diskutierten, melden sie sich in 10 Minuten im Forschungslabor, Caldwell ende.“, sagte Caldwell barsch.
Hermiod fluchte ein paar mal leise in einer Sprache die für Menschen nicht verständlich ist und machte sich auf dem weg zum Forschungslabor, unterwegs leiß er verdutzt Blickende Argonen hinter sich die noch nie ein so komisches Geschöpf wie diesen Asgard gesehen hatten.



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BeitragThema: Re: [Story] Der zweite Xenonkrieg und die Deadalus   Do Sep 04, 2008 11:25 pm

Kapitel 12.



Noch mehr Ärger


______________
Pegasusgalaxie 9:00
Die Forschungseinrichtung




„Hier Jumper 10, erbitten Andockerlaubnis“, hörte Sheppard es aus dem Funk kommen.
„Verstanden, docken sie in Bucht 2“, antwortete er.
„Rodney, das ZPM ist da“, sagte Sheppard durch das Funkgerät diesmal zu Dr. Mckay.
„Gut, gut... Sie sollen es in Jumper 3 Verfrachten, ich bin mit den Berechnungen fast Fertig, ich komm gleich Runter.“, sagte Rodney.
„Verstanden“, antwortete Sheppard.

30 Minuten Später....


„OK, das ZPM ist nun mit dem Energiesystemen des Jumpers verbunden...“, sagte Rodney.
„Radek? Wie weit sind sie mit dem Hyperraumantrieb?“, fragte er Radek, der neben ihm am Werken war.
„Fast fertig, ist zwar sehr provisorisch, aber es muss ja nur für den einen Sprung reichen“, sagte Radek.
„Das hoffe ich doch“, meinte Sheppard der sich das ganze mitansah.
„Wir kommen hier klar, sagen sie Weir das wir in 2 Stunden bereit sein werden“, sagte Rodney.

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Argon Prime – 10:00
Argonische Schiffswerft





„Wie weit sind sie mit dem Code?“, fragte Caldwell durch das Kommunikationsgerät.
„Fertig, Colonel. Wenn sie nichts dagegen haben würde ich gerne wieder zurück aufs Schiff und mit dem Waffen weitermachen“, sagte Hermiod.
„Gut“, sagte Caldwell knapp.

Plötzlich ertönte ein kurzes Piepen das eine Eingehende Übertragung ankündigte.

„Auf dem Schirm“, befahl Caldwell.

„Hier ist das Argonische Trägerschiff Exporer, werden von Unbekannten Schiffen angegriffen, haben schwere Verluste.... unsere Position ist Nebel des Elysiums, erbitten unter.. „ war zu hören bis die Verbindung abriss.

„Stellen sie eine Verbindung zu Ban Dannas Büro her!“, befahl Caldwell.
„Was gibt es Colonel das sie mich bei der Arbeit stören?“, fragte Danna der Scheinbar dabei war einige Wichtige Dokumente zu lesen.
„Wir haben soeben etwas empfangen was anscheinend von einem Ihrer Schiffe abgesendet wurde“, sagte Caldwell.
Er schickte ihm die Aufzeichnung. Nach kurzer Pause Antwortete Danna.
„Nebel des Elysiums ist ein Sektor unserer Boronischen Verbündeten, er ist weit weg von Argon Prime... Wie konnten sie diese Übertragung über eine solche Distanz empfangen?“, fragte Danna.
„Wir haben spezielle Subraumübertragungsgeräte mit sehr hoher Reichweite“, sagte Caldwell.
„Verstehe.. Die Nachricht hörte sich nicht gut an. Ein Angriff? Hmm.. Colonel? Ich muss sie bitten dem Nachzugehen, im moment können wir kein Schiff entbehren.“, sagte Danna.
„Sie verlangen von mir das ich mein Schiff vollkommen unbekannten Gefahren aussetze?“, sagte der Colonel.
„Ich mache ihnen ein Angebot, wenn sie uns jetzt Helfen werden wir unsere Bemühungen ihre Dimension zurückzufinden verdreifachen“, sagte Danna.
„Kling nach nen Angebot, aber ich dachte sie tun bereits alles in ihrer Macht stehende?“, fragte er.
„Wir schon, aber wir könnten noch so ungern ich das tue die anderen Völker um Hilfe bitten.
„Also gut, wir sind in 4 Stunden dort.“, sagte Caldwell.
„Sie werden es nicht bereuen Colonel“, sagte Danna
„Das Hoffe ich“, sagte Caldwell.


„Docken sie ab“, befahl er den Navigationsoffizier.



____________
Pegasusgalaxie – 10:30
Atlantis Besprechungsraum



„Gut und wie wollen sie zurückkommen wenn sie erstmal dort sind?“, fragte Weir skeptisch.
„Rodney sagt das dort drüben entweder das Fertige Tor warten sollte und nur noch Aktiviert werden muss, oder zumindest das Konstruktionsschiff“, sagte Sheppard.
„Und sie sind sich 100% sicher das sie es wieder zurückschaffen?“, sagte Weir.
„Nein, aber waren wir das schon jemals?“, fragte Sheppard.
„Zumindest waren sie immer wenn sie sich in Lebensgefahr begaben noch in unserer Dimension. Sie können doch nicht ernsthaft erwarten das ich sie auf diese Mission schicke, oder?“, fragte sie.
„Dann waren unsere bisherigen Entdeckungen umsonst und die Daedalus sehen wir auch nie wieder“, sagte Sheppard.
„Sie sind ja nicht mal sicher ob sie überhaupt dort ist“, sagte Weir trotzig.
„Jetzt kommen sie schon sie Wissen doch ganz genau das es die einzige Erklärung ist.“, sagte Sheppard.
„Mag sein aber ich kann es mir nicht leisten mein bestes Team ins ungewisse zu schicken Colonel“, meinte Weir.
„Die Wraith wissen doch nicht mal das Atlantis noch hier ist, außerdem haben sie ja noch Zelenka.“, sagte Sheppard.
„Wie hoch stehen die Chancen das sie zurückkommen wenn ich sie dahin schicke?“, fragte Weir.
„Ich Anbetracht dessen das wir Rodney dabeihaben ziemlich gut...“, meinte Sheppard.
„Können sie, sollte etwas schiefgehen denn auf dem selben Weg zurückkommen wie sie dahingelangen?“, fragte Weir.
„Nein, das ZPM wird sich bei dem Sprung vorraussichtlich vollständig entladen meinte Rodney“, sagte Sheppard.
„Sehen sie? Wie soll ich sie denn dahinschicken wenn sie nicht mal zurückkommen könnten?“, fragte Weir.
„Vertrauen sie mir einfach! Wir werden das schon schaffen“, sagte Sheppard unnachgiebig.
„Ahh, also schön Colonel, für die ganze Papierarbeit die mich diese Entscheidung kosten wird schulden sie mir noch was“, meinte sie.
„Wir werden zurückkommen“, meinte Sheppard.

______________
Argon Prime – 11:00
Die Daedalus



„Status?“, fragte Caldwell.
„Alle Systeme laufen auf 100% Leistung, die neuen Argon-Waffen sind noch nicht bereit aber die Railguns sind geladen, wir haben noch 2 Mark9 Raketen bereit.“, meldete der Waffenoffizier.
Setzen sie Kurs auf die Koordinaten und bringen sie uns in den Hyperraum“, befahl Caldwell.




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BeitragThema: Re: [Story] Der zweite Xenonkrieg und die Deadalus   Do Sep 04, 2008 11:26 pm

Kapitel 13.




Alte Feinde



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Nebel des Elysiums – 15:10
Die Daedalus



Die Daedalus war vor wenigen Sekunden aus dem Hyperraum ausgetreten und hatte damit begonnen den Sektor nach dem Argonischen Schiff abzusuchen, für eine längere Zeit blieben sie Erfolglos, weder ein Schiff noch Trümmer fanden sich im, eigentlich war der Sektor vollkommen leer. Doch plötzlich kam etwas in Sensorerreichweite, eine kleinere Gruppe an Schiffen die in enger Formation in Richtung Südost vom Sektorzentrum aus gesehen Flog.

„Was ist es?“, fragte Caldwell.
„Mehrere Kontakte, boronische Transpondersignale Sir.“, meldete ein Offizer.
„Bringen sie uns in die nähe, mal sehen was die vorhaben“, befahl Caldwell.

Die Daedalus näherte sich langsam den Boronischen Schiffen, aber immer nur so nah das sie nicht in ihre Scannerreichweite geriet, nach kurzer Zeit wurde auch klar was ihr Ziel war: Eine Gruppe von Jägern lieferte sich ein Gefecht mit einem größeren Schiff das noch nicht genau zu erkennen war. Da die Daedalus sich nun in Scannerreichweite der Boronischen Staffel begeben hatte dauerte es auch nicht lange bis ihre Anwesenheit bemerkt wurde.
3 der 10 Jagtschiffe drehten unverzüglich bei und machten sich bereit zu Feuern.

„Fremdes Schiff, hier Spricht der Staffelführer Bolo Wi der Boronischen Flotte, sie sind im begriff sich einer Sperrzone zu nähern, bitte identifizieren sie sich sofort oder wir eröffnen das Feuer!“, kam es aus der Sprechanlage der Daedalus.
„Hier Spricht Colonel Steven Caldwell von der Daedalus, der Argonische Geheimdienst schickt uns. Wir sind zu ihrer Unterstützung hier.“, antwortete er.
„Wieso wurde ich nicht davon in Kenntnis gesetzt? Und was ist das für ein Schiff das sie da fleigen?“, fragte Staffelführer misstrauisch.
„Für erklärungen bleibt auch später Zeit, es stehen Leben auf dem Spiel!“, sagte Caldwell nicht bereit jetzt lange Reden zu Halten.
„Wenn sie meinen, aber ich behalte sie im Auge komische Kreatur... Wir Formieren unsere Staffel hinter ihnen“, sagte der Staffelführer. Augenblicklich drehten auch die anderen 7 Barrakudas bei und bildeten mit der Daedalus eine Formation.
Die Daedalus war nun nahe an der umkämpften Position, nun war auch zu erkennen was für den ganzen Ärger verantwortlich war. Ein Hive der Wraith. Die Wraith, eine Teuflische Rasse aus der Pegasusgalaxie die ihren Hunger durch das Aussagen von Leben stillte, waren in Caldwells Dimension nicht gerade gute Freunde der Menschen, deswegen war Caldwell alles andere als erfreut das zu sehen was er sah.

„Was zum?“, er konnte es im ersten Moment nicht richtig fassen, dann gewann er seine Fassung fast augenblicklich wieder und wusste was ihm bevorstand.
„Bringt die Sublichtmotoren auf volle Kraft, Haupt-und Raketenbatterien bereitmachen, Kommando an die Boronische Staffel: Sie sollen die Hangarbucht des Hives angreifen.“, befahl Caldwell.
„Sie strarten Jäger!“, meldete ein Offizier.
„Starten sie die F302, sie sollen uns die Jäger vom Hals schaffen!“, befahl Caldwell.

„Nun hatten sie die Ursache des Notrufs also gefunden, aber wo war das Schiff das den Notruf abgegeben hatte? Die 5 Argonische Jäger waren noch verbissen ab kämpfen aber von Träger keine Spur...“, dachte Caldwell, doch dann sah er ein paar größere Trümmer und ihm wurde klar was mit dem Träger passiert war...

„Wie ist der Staus des Feindlichen Schiffs?“, fragte Caldwell.
„Es scheint schwer beschädigt zu sein“, meldete der Offizier.
„Dann bringen wir die Sache zu ende, konzentrieren sie die Gesamte Feuerkraft auf das Schiff!“, befahl er.
Die Novas die noch ebenfalls kämpften versuchten nun umso Hartnäckiger das Feindschiff zu zerstören, doch dieses hatte es anscheinend nur auf die Daedalus abgesehen und feuerte aus allen Rohren.

„Schilde bei 60%“, sagte der Gefechtsoffizier nach kurzer Zeit schon.



_______________
Pegasusgalaxie – 17:00
Die Forschungseinrichtung


„OK, alles ist bereit wir können aufbrechen, wir haben genug Notrationen für 2 Monate dabei“, sagte Rodney, was dank der Asgard-Komprimierungstechnologie die sie nun auch an Bord installiert hatte auch Stimmte.
„Ok, Ronon, Taylor kommen sie mit uns?“, fragte Sheppard.
„Klar, alles ist mir lieber als mich hier zu Langweilen“, sagte Ronon sofort.
„Ich lass sie doch nicht alleine ziehen“, sagte Taylor mit einem lächeln.
„Also gut Rodney, wir können“, sagte Sheppard nachdem alle an Bord des Jumpers waren.

Der Jumper nahm nun Kurs in Richtung Schwarzes Loch, gerade nah genug um den Dimensionssprung ausführen zu können und gerade weit genug weg um nicht ins Schwarze Loch gezogen zu werden.

„Sind alle bereit?“, fragte Rodney.
„Nun machen sie schon, die Zeit läuft uns davon“, meinte Sheppard.
„Ja, ja ist ja schon gut. ZMP ist... Aktiviert und auf 100%, Hyperraumantrieb ist Online... Ich gebe die Koordinaten jetzt ein, festhalten!“, sagte Rodney.

Kurz darauf öffnete sich ein Hyperraumfenster und zog den Jumper wie ein Schwarzes Loch in sich hinen.

„Ich hatte mir das anders vorgestellt, sieht ja genauso aus wie im Hyperraum“, sagte Sheppard und blickte aus dem Cockpitfenster wo der Hyperraumtunnel zu sehen war.
„Wir sind ja auch im Hyperraum, bloß auf ne andere Weise“, sagte Rodney.



_______________
Nebel des Elysiums – 17:20
Die Daedalus


„Schilde auf 40%!“, meldete der Offizer.
Überall sprühte es Funken, die Daedalus würde nicht mehr lange Standhalten, die Boronischen und Argonischen Jäger kämpften gemeinsam mit dem F302 verbissen gegen die übermacht an Wraith Jägern. Das Hive hatte allerdings auch beträchtlichen Schaden genommen und konnte nicht mehr so genau Zielen, wodurch einige Schüsse ihre Ziele verfehlten.

„Das Feindschiff will in den Hyperaum flüchten!“, meldete der Offizer als er einen Energieanstieg beim Feindschiff entdeckte.
„Es darf nicht entkommen! Starten sie eine Mark9!“, befahl er.
„Achtung: An alle verbündeten Schiffe in Reichweite, entfernen sie sich von dem Großkampfschiff!“, befahl er durch das Kommunikationsgerät.

Die Wraith-Jäger hatten die mit Naquadah angereicherte Nuklearrakete natürlich sofort bemerkt und hatten von den Jägern abgelassen und versuchten nun die Rakete abzufangen, doch sie war schon zu nah und schlug in ihrem Ziel ein.
Für einige Sekunden waren alle Bildschirme tot, die Daedalus wurde Heftig durchgerüttelt und einige Crewmitglieder von den Beinen geholt.

„Radar?“, fragte Caldwell.
„Die Explosion hat das Hive und die Jäger vernichtet, Radar ist Sauber!, sagte ein Offizer.
„Gut, bringen sie die Systeme wieder in Gang ich will so schnell wie möglich einen Schadensbericht!“, befahl Caldwell.



_____________
Mahlstrom – 19:20
Position unbekannt



Der ganze Sektor war von dichtem Nebel umhüllt, dieser war so dicht das man manchen Stellen nicht weiter als 10 Km Sicht hatte. Die Sonne tauchte das ganze in einen Leichten Lila-Ton, wodurch der Sektor aussah wie aus einem Märchenbuch herausgeschnitten. Es war still, kaum Schiffe waren unterwegs, und wenn dann nur Piraten die ihrem täglichen Gaunereien nachgingen, selbst wenn jemand in der nähe gewesen wäre, dann wäre er sicher schnell weitergeflogen da bekannt war das die Kha´ak gerne aus dem dichten Nebel heraus aus Angriffen. Doch es war niemand in der nähe und so blieb der Helle Lichtstrahl, und das kleine Schiff das kurz daraufhin erschien, unbemerkt.

„Wir sind da“, sagte Rodney.
„Gut und was jetzt?“, fragte Sheppard.
„Jetzt sehen wir uns erstmal um, wenn ich die Aufzeichnungen richtig interpretiert habe, und glauben sie mir das habe ich, sollte der Punkt an dem das Konstruktionsschiff ausgetreten ist ganz in der nähe sein“, sagte Rodney.
„Wecken sie mich auf wenn es irgendwas aufregendes zu sehen gibt“, sagte Sheppard und machte die Augen zu.
„Ist ja klar, immer muss ich alles alleine machen“, murmelte Rodney zu sich selbst.
„Haben sie etwas gesagt?“, fragte Sheppard.
„Nein, nein“, sagte Rodney verärgert.

Der Jumper setzte sich in Bewegung und beschnitt immer Größer werdende Kreise um die Stelle an der Rodney das Konstruktionsschiff vermutete...



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BeitragThema: Re: [Story] Der zweite Xenonkrieg und die Deadalus   Do Sep 04, 2008 11:27 pm

Kapitel 14.


Verlorene Profite






________________
Argon Prime – 22:00
Zurück auf der Schiffswerft




„Verstehe“, sagte Danna nachdem er sich Caldwells Missionsbericht angehört hatte.
„Wir haben keine ernste Schäden genommen, allerdings gehen uns die Nuklearraketen aus“, sagte Caldwell.
„Wir können ihnen welche geben, wir selbst stellen Offiziel keine her aber bei Kämpfen mit Piraten konnten wir immer wieder einige Nuklearwaffen bergen, wahrscheinlich von den Teladi in Umlauf gebracht...“, sagte Danna.
„Vielen Dank“, sagte Caldwell.
„Ich bedanke mich bei ihnen wenn sie nicht gewesen wären... Diese Bastarde hätten das ganze System auseinandergenommen... Doch der Verlust der Explorer ist bedauerlich, Ich kannte den Commander dieses Schiffes, ein guter Mann..“, sagte Danna in Gedanken versunken.
„Ihr Tod war nicht umsonst“, sagte Caldwell.
„Was haben wir denn damit erreicht, Colonel?“, fragte Danna traurig.
„Wir konnten einige Wrackteile bergen die uns Hilfreich sein könnten“, sagte Caldwell.
Er war bei der Schilderung des Kampfes bisher nicht näher auf die Wraith eingegangen oder gar erwähnt das er sie kannte, er hatte sie nur als „Feinde“ bezeichnet.

„Was wollen sie damit Anfangen?“, fragte Danna.
„Die Feinde auf die wir gestoßen sind waren uns nicht Unbekannt, wir nennen sie Wraith. In unserer Dimension sind es unsere ärgsten Feinde. Ich werde ihnen alle unsere Informationen über die Wraith geben, damit sie Wissen womit sie es zu tun haben. Denn die Wraith kommen nie allein. Wie auch immer, das sie hier sind ist kein Zufall. Sie müssen irgendeinen Weg gefunden haben zwischen unseren Dimensionen zu Reisen. Aber das die Wraith eine solche Technologie besitzen ist ungewöhnlich, da muss noch mehr dahinterstecken. Unter den Trümmern des Basisschiffs konnten wir ein paar leicht beschädigte Speichergeräte finden, ich hoffe das wir in ihnen ein paar Antworten finden werden.“, erklärte Caldwell.
„Das hat uns gerade noch gefehlt, als würden die Xenon nicht schon genug Ärger machen...“, sagte Danna nachdenklich.
„Können wir ihnen irgendwie Helfen?“, fragte Caldwell.
„Sie tun schon mehr als genug, Colonel.“, sagte Danna, doch er wusste das die Argonen auf Hilfe im moment nicht verzichten konnten.
„Also, der Angriff auf die Xenon CPU´s ist noch in weiter Ferne, wir sind immer noch dabei die Passenden Angriffstruppen auszuwählen die die Station Infiltriern sollen.“, sagte Danna.
„Ich dachte die Codes könnten vom Schiff übertragen werden?“, fragte Caldwell.
„Das dachten wir auch, doch die Sache scheint Komplexer zu sein, um die Codes zu übertragen muss vorher jemand auf die Station gebracht werden um ein Steuergerät an der Hauptrecheneinheit anbrigen, erst dann haben wir vollen Zugriff“, sagte Danna.
„Hört sich nach einen Plan an. Ich nehme an die Liste der Freiwilligen hält sich in Grenzen?“, fragte Caldwell.
„Genau das ist das Problem, die wirklich geeigneten Marines sind alle bei der Bodenverteidigung auf den von Kha´ak belagerten Planeten eingesetzt wie Trantor und Atlantia Prime“, sagte Danna.
„Da kann ich ihnen nicht Helfen, wir haben nicht genug Männer dafür“, sagte Caldwell.
„Ja das verstehe ich. Doch wenn sie uns wirklich Helfen wollen habe ich einen Auftrag für sie.“, sagte Danna.
„Ich höre“, sagte Caldwell.
„Unser neu errichteter Außenposten im System Schwarze Sonne ist nur sehr schwach abgesichert, wenn die Xenon wieder dort einfallen haben sie leichtes Spiel. Daher würde ich sie bitten sich in das System zu begeben und die Örtlichen Sicherheitskräfte zu unterstützen. Die Pegasus ist unser Bereitschaftsträger in diesem System. Sollten sie uns dort Helfen wollen wird der Commander der Pegasus ihnen weitere Anweisungen erteilen sobald sie dort sind.
Aber warten sie bis unsere Waffensysteme in ihr Schiff einmontiert worden sind, die werden sie brauchen.
„Ok, wir werden euch Helfen. Wir werden die Trümmer die wir bergen konnten hierlassen, sie sagten ja das sie unserer Rückfahrmöglichkeit mehr Aufmerksamkeit widmen wenn wir Helfen. Und?“, fragte Caldwell.
„Oh, selbstverständlich. Wir haben Boronische und Teladianische Wissenschaftler angefordert, wenn sie ein paar ihrer Leute hierlassen könnten sie die Untersuchungen selbst überwachen. Wir werden schon noch einen Weg finden, Colonel.“, sagte Danna.
„Vielen Dank“, sagte Caldwell und verlies Dannas Büro auf der Argonischen Schiffswerft.






_______________
Mahlstrom – 23:00
Position unbekannt





„Wir fleigen hier schon seit Stunden rum.. Wo ist denn nun ihre Station Rodney?“, fragte Sheppard ungeduldig.
„Keine Ahnung, meinen Berechnungen nach sollte sie genau hier sein, aber hier ist nichts...“, sagte Rodney ratlos.
„Wir können auch wieder zurück wenn hier nichts ist“, sagte Ronon.
„Nein, können wir nicht. Das ZPM hat sich beim Dimensionssprung fast vollständig entladen.“, sagte Rodney eindringlich.
„Na Toll, jetzt sitzen wir hier fest. Tolle Leistung Rodney.“, sagte Sheppard.
„Ich kann doch nichts dafür das...“, er verstummte.

Das Radar war nun nicht mehr Sauber, etwas bewegte sich mit recht hoher Geschwindigkeit zu ihrer Positon. Der Jumper hatte sich bei der Suche nach dem Schiff immer mehr in Richtung Norden bewegt wo gelegentlich Piratenschiffe zwischen dem Sektor Handelshafen und dem Unbekannten Sektor umherflogen.
Das Unbekannte Objekt war nun nicht mehr weit von ihnen entfernt und Steuerte direkt auf sie zu. Sheppard setzte sich auf dem Copilotensessel und versuchte nun den Tarnmodus des Jumpers zu Aktivieren.

„Rodney! Wieso sind wir nicht getarnt?!“, fragte Sheppard nachdem er nun schon das 5 mal erfolglos versucht hatte den Tarnmodus zu Aktiveren.
„Ich... dieser Nebel hier, er stört nicht nur unsere Sensoren sondern auch die Tarnung!“, sagte Rodney panisch.
„Und das sagen sie mir erst jetzt?!!“, fuhr Sheppard ihm an.

Für weiters Streiten blieb jedoch keine Zeit mehr denn das Schiff, ein Falke der Piraten, hatte sich bereits auf 7 km genähert und öffnete einen Kanal.

„Tsssssss... Komischer Fremder sss... Dein Schiff habe ich noch nie gessssssehen... Es wird mir ssssssssicher viel Profit bringen auf dem Sssschwarzmarkt. Gib es mir sssssofort oder ich werde dich Vernichten!“, forderte der Teladianische Pirat.
„Rodney, sind die Drohnen bereit?“, fragte Sheppard.
„Was... Nein, die.. die musste ich Abschalten um Energie zu sparen damit wir Springen konnten“, sagte Rodney gedankenverloren.
„Na dann bringen sie sie wieder in Gang! Ich verschaffe uns etwas Zeit... Hoffe Ich“, sagte Sheppard.
„Colonel, vielleicht wäre es besser wenn wir nicht auf Konfrontation gehen, wer weiß was diese Wesen für Waffen haben“, sagte Taylor.
„Ich glaub nicht das die Scherze machen, wenn sie mich fragen blasen wir sie weg!“, sagte Ronon.
„Fremder, antworten ssssssie oder ich werde sssie vernichten“, sagte der Teladi erneuert.
„Vielleicht können wir uns ja irgendwie einigen?“, sprach Sheppard über Funk zu dem Teladi.
„Ich will nur meinen Profit Fremder, Sssssschif oder leben, suchen sie es ssssssich aus“, sagte der Teladi.
„Rodney wie lange dauert das denn noch?!“, fragte Sheppard.
„Ich hab keine Ahnung geben sie mir 10 Minuten!“, sagte Rodney aufgebracht.
„Wir haben keine 10 Minuten! Ich geb ihnen 2!“, sagte Sheppard gnadenlos.
„Fremder! Ich bitte ssssssssie das letzte mal! Beim nächssstem mal Feuere ich!“, sagte der Teladi nun spürbar ungeduldig.
„Tut mir Leid, da kann ich ihnen nicht Helfen. Ich häng irgendwie an meinem Schiff“, sagte Sheppard Herausfordernd.
„Wie ssssssie wollen, die Trümmer ihres Sssssschiffs können mir auch Profit bringen“, sagte der Teladi wütend darüber das seine Beute nicht so einfach aufgeben wollte.
„Rodney!“, sagte Sheppard.
„Ich bin ja dabei!“, sagte Rodney.

Der Falke beschleunigte und lud seine Waffen. Als er in Reichweite war begann er zu feuern, Sheppard wich mit dem Jumper so gut wie möglich aus, einen Treffer würden sie vermutlich nicht überleben.
Ein Energieplasmastrahl sauste genau an der Seite des Jumpers vorbei, ein paar Zentimeter weniger und sie wäre getroffen worden.

„Wie lange denn noch! Wir gehen gleich drauf!“, sagte Sheppard.
„Noch ein paar Sekunden!“, sagte Rodney.

Der Falke war um einiges Langsamer als der Jumper der nun etwas vorsprung gewonnen hatte, sehr zu ärgernis des Piraten. Er startete eine Hornisse.

„Verdammt eine Rakete!“, schrie Sheppard als er die binkende Warnung auf dem HUD bemerkte.

„Fertig! Die Drohnen sind bereit!“, schrie Rodney.

Das ließ sich Sheppard nicht zweimal sagen, er wendete das Schiff. Die Rakete flog direkt auf sie zu. Er startete eine Drohne, wie ein Blitz schoss sie vor den Jumper und erwischte die Rakete. Sheppard wich mit einer Linkskurve der Explosionswelle aus und nahm nun Kurs auf den Falken, er startete eine weitere Drohne, sie schoss nach vorne verfehlte den Falken, der ein Ausweichmanöver hingelegt hatte, machte eine Wendung und flog wieder auf den Falken zu. Eine weitere Explosion später waren sie wieder allein.

„Verdammt, das war knapp!“, sagte Sheppard erleichtert.

Rodney atmete auf und setzte sich wieder auf den Pilotensessel.

„Gibt es noch irgendwelche Systeme die nicht Funktioniern und von denen ich Wissen sollte?“, fragte Sheppard.
„Sehr witzig. Woher sollte ich Wissen das wir in einer anderen Dimension auf irgendwelche Profitbesessenen Aliens stoßen?!“, sagte er wütend.




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BeitragThema: Re: [Story] Der zweite Xenonkrieg und die Deadalus   Do Sep 04, 2008 11:28 pm

Kapitel 15.




Ungebetener Besuch





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Schwarze Sonne – 9:00
Die Daedalus



„Sie müssen wohl Colonel Caldwell sein?“, kam es aus dem Kommunikationsgerät auf der Brücke der Daedalus.
Sie waren schon vor 5 Stunden von Argon Prime aufgebrochen nachdem Hermiod grünes Licht für die neuen Waffen freigegeben hatte, nun war die Daedalus in den Frontbuchten mit verbesserten Beta-Photonenimpulskanonen ausgerüstet und damit um einiges Schlagkräfitiger geworden. Dies war einer der Gründe weshalb Colonel Caldwell so scharf darauf war den Argonen hier zu Helfen denn er hoffte darauf diese neuen Spielzeuge austesten zu können.

„Ja, das ist Richtig“, antwortete Caldwell.
„Willkommen in zurückeroberten Schwarze Sonne, Colonel Caldwell. Ich bin Commander Davison, Captain der Pegasus. Wie sie wissen wurde dieses System vor wenigen Tagen von uns zurückerobert, doch die Gefahr durch die Xenon ist weiterhin sehr stark, deswegen haben wir bis jetzt nur eine Provisorische Operationsbasis eingerichtet, bis zur Befestigung des Sektors ist er für alle Rassen Sperrgebiet. Doch kommen wir zu ihrer Aufgabe: Sie werden mit der Daedalus zwischen dem Nord- und Süd-Tor dieses Sektor patrouillieren, sollten sie auf Xenon stoßen haben sie Erlaubnis ohne Vorwarnung das Feuer zu eröffnen, wir bleiben beim West-Tor. Noch Fragen?“, sagte Davison.
„Nein, wir machen uns an die Arbeit, Caldwell ende.“, sagte der Colonel.

Die Daedalus machte sich also auf dem Weg zum Nord-Tor des Sektors, unterwegs waren einige Stations- und Schiffstrümmer zu sehen die auf den Xenonangriff zurückzuführen waren. Abgesehen von der Pegasus war der gesamte Sektor leer, es herrschte eine unheimliche Stille die kein ende zu nehmen schien...



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Unbekannter Sektor – 9:20
Position Unbekannt



„Rodney, so langsam glaube ich das hier nichts ist...“, sagte Sheppard entgeistert.
„Nein, das kann nicht sein, es muss einfach hier sein“, sagte Rodney.
„Hey was ist denn das?“, sagte Sheppard und wies auf etwas leuchtendes das vor wenige Kilometer vor dem Jumper aufgetaucht war.
„Das... Das sieht aus wie ein Stargate, aber das ist unmöglich...“, sagte Rodney dem es fast die Sprache verschlug.
„Sind sie denn überhaupt sicher das wir in ner anderen Dimension sind?!“, fragte Sheppard nun.
„Ja ich bin sicher, fliegen sie mal näher ran“, sagte Rodney.
Der Jumper näherte sich vorsichtig dem Stargate ähnlichem Tor.

„Sieht meiner Meiner Meinung nicht aus wie ein Stargate...“, sagte Sheppard.
„Ja, da haben sie recht, und es ist Aktiv... Vielleicht sollten wir mal sehen wohin es führt?“, sagte Rodney.
„Sind sie verrückt? Sie Wissen doch garnicht wozu dieses Ding gut ist, vielleicht ist es gar kein Tor..“, sagte Sheppard.
„Was soll es wohl sonst sein? Ein Müllschlucker?!“, sagte Rodney sarkastisch.
„Ich bin nicht gerade scharf drauf es erfahren“, sagte Sheppard.
„Ah, wollen sie lieber warten bis wir erneuert Angegriffen werden?“, fragte Rodney.
„Und wenn der Angreifer von dort kam?“, fragte Sheppard.
„Dann können wir immer noch zurückfliegen, vielleicht gibt es dort keinen Nebel der unsere Tarnung stört“, sagte Rodney.
„Teyla, Ronon was glauben sie?“, fragte Sheppard immer noch nicht recht überzeugt.
„Besser als hier im Kreis herumzufliegen“, sagte Ronon.
„Ronon hat Recht, es ist einen Versuch Wert“, sagte Tayla.
„Na schön wenn ihr draufgehen wollt...“, sagte Sheppard und der Jumper nahm Kurs auf das Tor.



_______________
Schwarze Sonne – 14:00
West-Tor



„Sir, wir haben etwas auf dem Scanner am Tor“, meldete ein Offizer.
„Öffnen sie einen Kanal“, befahl der Commander.
„An das Fremde Schiff: Sie sind dabei in ein Argonisches Sperrgebiet einzudringen, kehren sie unverzüglich um“, befahl er dem Schiff.
„Teladi will sssssssssich nur Umssssehen“, kam es zurück.
„Sie haben 10 Sekunden um von hier zu verschwinden“, antwortete Davison.
Der Pilot bleieb Stur.
„Sir, das Schiff setzt eine Scoutdrohne aus!“, meldete ein Offizier.
„Sofort abfangen!“, befahl der Commander.
Die Drohne sauste an der Pegasus vorbei in Richtung Sektormitte, unweit von der Position der Daedalus, die weiterhin zwischen den Toren patrouillierte.
Die Pegasus startete eine Rakete doch diese war im Vergleich zur Drohne langsam, die Drohne erreichte ihren Bestimmungsort und sendete 5 Sekunden lang Daten bevor die Rakete sie zerstörte.
„Was ist mit dem Teladi-Schiff?“, fragte Davison
„Es ist kurz nach der Zerstörung der Drohne durch das Tor geflohen. Sollen wir Anfangjäger hinterherschicken?“, fragte der 1.Offizier.
„Nein, wenn sie einen Sprungantrieb hatten könnten sie jetzt schon überall sein“, sagte Davison.



3 Stunden zuvor...


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Unbekannter Sektor – 10:00
Jumper 3



„Seht mal da vorne ist was“, sagte Sheppard und wies auf ein großes Objekt vor dem Jumper.
„Fliegen sie mal ran, vielleicht ist es ja die Station“, sagte Ronon.
„Nein, die Station würde der in der Pegasusgalaxie ähnlich sehen, außerdem ist da kein Supergate.“, sagte Rodney belehrend.
„Ich fleig trotzdem mal ran, vielleicht ist da was“, sagte Sheppard.
Der Jumper näherte sich der Station die nun größer Erschien und an nichts erinnerte was Rodney oder jemand anders in dem Jumper je gesehen hatte.

„Vielleicht ist sie verlassen?“, fragte sich Sheppard.
„Sieht mir nicht gerade verlassen aus“, sagte Rodney.
„Ich aktiviere die Tarnung“, sagte Sheppard und kurz darauf verschmolz der Jumper mit seiner Umgebung.

„Sieht aus wie eine Station... Sehen sie mal da dockt ein Schiff an“, sagte Rodney.
„Mischen wir und doch einfach unter die Menge, vielleicht können wir auf der Station mehr erfahren“, sagte Sheppard.
„Keine gute Idee, vielleicht sind das die Leute die auf uns geschossen haben.“, sagte Rodney.
„Was wollen sie denn tun? Wieder zurückfliegen und weiter Kreise drehen bis wir wieder angegriffen werden?“ ,fragte Sheppard.
„Gerade eben wollten sie doch nicht mal durch das Tor und jetzt wollen sie auf einer Fremden Station andocken?“, fragte Rodney.
„ Sehen sie sich das Schiff doch mal an, sieht mir nicht aus wie ein Kampfschiff. Ich glaube kaum das sie uns Angreifen werden.

Er enttarnte das Schiff und alle warteten gespannt ab. Als es jedoch niemanden zu stören schien das gerade eben ein Schiff aus dem nichts aufgetaucht war wurde ihnen klar das keine Gefahr bestand.

„OK, sie haben uns nicht Angegriffen und wie wollen sie da jetzt Andocken?“, fragte Rodney.
„Funken wir sie doch einfach an“, sagte Sheppard.
„Ich glaube kaum das die auf unserer Frequenz senden“, sagte Rodney skeptisch.
Doch kaum hatte Sheppard auf dem Kommunikationsknopf gedrückt ertönte eine Männerstimme die sagte „Sie Sprechen mit dem Automatischen Kommunikationssystem, formulieren sie ihre Anfrage“.
„Okay, damit habe ich jetzt nicht gerechnet...“, sagte Sheppard leise zu sich selbst.
„Ähh... Wir würden gerne andocken“, sagte Sheppard unsicher.
„Positiv. Andockerlaubnis erteilt. Bitte docken sie an sobald sie grüne Positionslichter sehen“, kam es erneuert von der Station und kurz darauf wurden grüne Markierungen sichtbar die zu einem Hangar auf der Station führten.

„Schön, dann docken wir an“, sagte Sheppard belustigt darüber das Rodney im unrecht gewesen war.



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Schwarze Sonne – 15:30
West- Tor




Die Daedalus drehete schon eine längere Zeit ihre Runden seit dem unangekündigten Besuch, doch weder Xenon noch jemand anderes war bisher erschienen.
Doch plötzlich tauchte ein Split Raptor aus dem West-Tor auf und bezog vor dem Tor stellung.

„Na großartig, noch mehr Ärger“, dachte Davison und Befahl gleichzeitig eine Verbindung aufzubauen.
„An das Splitschiff: Sie sind dabei in einen Argonischen Sperrbereich einzudringen, sie haben 30 Sekunden um umzukehren“, sagte der Commander.
„Split sehen das anders, Kreatur“, kam es aus dem Funk.
„Mit wem Spreche ich?“, fragte Davison.
„Choot´Mkjid, Kommandant von fürchterlichem Träger Drachenklaue von ehrenwürdige Familie Rhonkar.“, antwortete der Split.
„Freut mich. Doch das ändert nichts daran das das hier ein Sperrgebiet ist und sie, wie es mir scheint, keine Befugnis haben sich hier aufzuhalten“, stellte Davison fest.
„Ehrenwürdiger Split brauchen keine Befugnis um hinzufliegen wo hinfliegen wollen.“, sagte der Split.
„Das sehe ich aber anders. Sie haben 20 Sekunden, ich schlage vor sie nutzen diese Zeit um von hier zu verschwinden oder wir werden sie aus der Raum pusten!“, sagte Davison nun verärgert.
„Split gehen nirgendwohin, Kreatur! Familie Rhonkar haben aus zuverlässigen Quellen erfahren das ein Komisches Schiff sich in diesem Sektor aufhalten. Wir fordern Komisches Schiff zu sehen und zu erfahren was es hier tun. Familie Rhonkar sehen Unbekanntes Schiff als Bedrohung für nahegelegene Splitsektoren und fordert Rückzug vom Schiff!“, sagte der Split.
„Sie haben hier garnichts zu Fordern! Wenn sie etwas Fordern möchten dann wenden sie sich an die die nächste Außendienststelle, die wird ihnen weiterhelfen. Und nun verschwinden sie von hier oder es hat Konsequenzen!“, sagte Davison mit Nachdruck.
„Split gehen nirgendwohin bis bekommen was Fordern!“, sagte der Split.
„Ich warne sie zu letzten mal, Verschwinden sie!“, sagte Davison.
„Sir, die Drachenklaue startet mehrere Jäger und Bomber“, meldete ein Offizier.
„Commander, warum starten sie ihre Jäger?!“, fragte Davison.
Doch es erfolgte keine Antwort. Davison dachte nach. Er durfte nicht zulassen das die Situation eskaliert, das könnte einen Krieg auslösen! Doch er hatte seine Befehle; niemand darf durch. Er fasste eine Entscheidung.

„Starten sie die Alarmjäger“, befahl er.
Kurz darauf wurde die Pegasus von der Daedalus angefunkt.
„Commander? Was ist da bei ihnen los? Unser Radar meldet mehrere dutzend Kontakte!“, sagte Caldwell.
„Wir haben Ärger hier“, sagte Davison knapp.
„Sollen wir ihnen zur Hilfe kommen?“, fragte Caldwell.
„Nein, sie halten sich da raus. Wir regeln das. Machen sie mit ihrer Patrouilliere weiter. Davison ende.“, sagte er.

„Sie müssen sich verteidigen dürfen, Richten wir unsere Hauptgeschütze auf die Drachenklaue“, sagte der 1. Offizier und blickte fragend den Commander an, nachdem sich dieser wieder dem Radar gewidmet hatte und nun beobachtete wie die Jäger aufeinander zuflogen.

„Pegasus hier Staffelführer. Erbitten Waffenfreigabe, wir brauchen ihre Hilfe“, meldete der Staffelführer.
„Staffelführer, nicht schießen es sei denn sie werden beschossen, wiederhole, nicht schießen es sei denn sie werden beschossen.“, antwortete einer der Offiziere auf der Pegasus.

Die Jäger trafen aufeinander und fingen an Wild durcheinanderzufliegen, wichen sich gegenseitig aus und gingen wieder aufeinander los. Choot´Mkjid schien es auch nicht auf einen Krieg anzulegen, denn die Jäger der Split schossen ebenfalls nicht, noch nicht...




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BeitragThema: Re: [Story] Der zweite Xenonkrieg und die Deadalus   Do Sep 04, 2008 11:29 pm

Kapitel 16.




Das ende der Drachenklaue


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Unbekannter Sektor – 15:40
Fremde Station


„Nett haben die es hier“, sagte Sheppard als er zusammen mit Rodney, Tayla und Ronon die Station entlangschlenderte. Sie kamen an einer Tür vorbei über der „Bar“ stand.
„Hey schauen wir doch mal Rein“, meinte Sheppard.

Die Bar war bis auf einen Menschen und zwei seltsame Echsenartige Wesen die sich eifrig über etwas unterhielten leer. Die vier setzten sich an einen Tisch in der nähe eines Fensters, ein Nachrichtenmonitor spielte in der nähe Nachrichten in einer Seltsamen Sprache ab.
Ein Kellner kam auf die vier zu.

„Wassss kann ich ihnen bringen?“, fragte der Kellner.
„Ähh nichs...“, sagte Sheppard.
„Wie ssssie meinen, wenn sie etwas brauchen rufen sssssie“, sagte der Kellner und schwirrte ab.
„Seltsame Wesen“, meinte Sheppard und blickte abermals in Richtung des Kellners der jetzt hinter dem Tresen stand und Gläser Polierte.
„Ich kann das immer noch nicht fassen, ich komm mir vor wie in einem Sci-Fi Film..“, sagte Rodney fasziniert von der ganzen Station und dem fremden Wesen.
„Sci-Fi?“, fragte Ronon.
„Die Abkürzung für Sciencefiction, so nennt man Filme die nicht in der Realität spielen, in denen Sachen vorkommen die unmöglich sind..“, erklärte Rodney.
„Und sowas schauen sich die Menschen auf der Erde an?“, fragte Tayla nun.
„Ja, manche davon sind garnicht mal so übel“, meinte Sheppard.
„Mann ich würde gerne mal was Trinken“, meinte Rodney.
„Wir haben nur leider kein Geld“, sagte Sheppard.



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Schwarze Sonne – 15:40
West-Tor



„Vorsicht da ist einer über dir!... Sofort nach Rechts ausbrechen!... Verdammt das war knapp!“ und ähnliches schrien sich die Piloten über Funk zu. Die Split wurden in dem Gemenge immer Aggressiver, und schon 2 mal wären Jäger der Verfeindeten Parteien beinahe miteinander zusammengestoßen, konnten sich in letzter Sekunde aber doch noch mit einem Halsbrecherischen Manöver Retten.
„Wir können nicht ewig mit den Split spielen... Was haben sie jetzt vor?“, fragte der 1. Offizier den Commander.
Doch der Commander beobachtete weiterhin schweigsam das Radar.
„Radarkontakt!“, meldete der Navigationsoffizier.
„Identifizieren!“, befahl der Commander.
„Kein Transponder, kein Erkennungscode, das muss ein Xenonjäger sein!“, berichtete der Offizier.
„Oder Schlimmeres“, fügte der 1. Offizier hinzu.

Der Commander dachte nach und kam zu dem Entschluss das der Unbekannte Feind eine höhere Priorität hatte als die lästigen Split.

„Also gut“, sagte er. „Rufen sie unsere Jäger zurück! Wir werden sofort Beidrehen. Bereiten sie sich auf den Angriff vor!“, sagte Davison.

„Achtung an alle Pegasusjäger: Dies ist ein Notruf. Wir haben ein Unbekanntes Schiff auf Position Zulu 4556. Identifizieren, Abfangen, Zerstören!“, wurde den Piloten befohlen.

Beinahe Zeitgleich mit dem Funkspruch richteten sich die Jäger auf das Unbekannte Schiff aus und ließen die Split links liegen, diese haben das näherkommende Schiff auch bemerkt und Folgten den Argonischen Jägern.

„Hier Rot 12. Haben Ziel erfasst. Es ist ein Xenon Aufklärer. Wiederhole: Es ist ein Xenon Aufklärer!“, meldete einer der Nova-Piloten.
„Rot 12, hier Pegasus: Sie haben Waffenfreigabe“, war die Antwort.

Das ließen sich die Jägerpiloten nicht zweimal sagen und nach wenigen Sekunden war von dem Xenon-Aufklärer nicht mehr viel übrig.

„Gott sei dank war das nur ein Aufklärer“, sagte der 1. Offizier.
„Freuen sie sich nicht zu früh“, sagte der Commander. „Geben sie mir die Drachenklaue“, verlangte er.
„Verbindung steht“, meldete der Navigationsoffizier.

„Sie können aufhören, oder wir fangen an aufeinander zu schießen“, sagte Davison zum Split Commander am anderen ende der Leitung.
„Dann wir euch vernichten Kreatur!“, sagte der Split.
„Die Drachenklaue bereitet sich vor zu Feuern!“, meldte der Waffenoffizier.
„Dann lassen sie uns keine andere Wahl“, waren Davisons letzte Worte zum Commander der Drachenklaue.

„Sie eröffnen das Feuer!“, meldete der Waffenoffizier.
„Waffen Online bringen! Richten sie die Hautgeschütze auf die Drachenklaue! Befehl an die Jäger: Feuer nach eigenem Ermessen!“, befahl der Commander.


Währenddessen auf der Daedalus....



„Colonel, wir messen Energieschwankungen am West-Tor des Systems.“, meldete der Navigationsoffizier.
„Funken sie die Pegasus an“, befahl Caldwell.
„Commander Davison, was ist da bei ihnen los?“, fragte Caldwell.
„Sind unter Beschuss!“, antwortete Davison.

Caldwell hatte zwar Befehl sich rauszuhalten doch das war ihm nun egal, er konnte sie nicht einfach Sterben lassen!

„Sprung auf ihre Positon! Haupt- und Raketenbatterien bereitmachen!“, befahl er.

Kaum ein Augenblick später war die Daedalus am West- Tor aus dem Hyperraum getreten und fing an die Drachenklaue zu beschießen.

„Colonel, was um alles in der Welt machen sie da?! Sie sollten sie doch raushalten!“, sagte Davison über Funk.
„Wir werden ihnen Helfen“, sagte Caldwell.
„Wir kommen schon Klar!“, sagte Davison.
„Das sieht aber anders aus“, sagte Caldwell.

„Starten sie die F302! Sie sollen den Argonischen Jägern Deckung geben!“, befahl Caldwell.

Die neuen Photonenimpulskanonen leisteten ihre Arbeit, schon bald waren die Schilde der Drachenklaue im gefährlich niedrigen Breich angelang. Doch die Split dachten nicht an einen Rückzug und so war die Drachenklaue nach einem Kurzen Feuergefecht vernichtet worden.
Nachdem auch die Restliche Jäger eliminiert waren Funkte Davison erneuert den Colonel an.
„Gute Arbeit! Doch sie hätten sich trotzdem nicht einmischen sollen, wenn auch nur ein Jäger entkommen wäre dann würden sie jetzt in mächtigen Schwierigkeiten stecken. Ganz zu schweigen von den Politischen Folgen die das ganze für uns haben wird.“, sagte Davison.


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Unbekannter Sektor – 16:00
Fremde Station



„Was haben sie nun vor?“, fragte Rodney.
„Nun, nachdem sie es ja vermasselt haben und wir hier festsitzen würde ich sagen wir suchen erstmal die Daedalus, deswegen sind wir ja schließlich hier. Und da es hier anscheinend ein Raumgestützte Zivilisation gibt wird das wohl der einfachere Teil unserer Mission“, sagte Sheppard.
„Dann hören wir uns doch erstmal um“, meinte Ronon.
„Wenn es hier noch mehr solcher Tore gibt... Vielleicht haben die hier ja eine Datenbank? Ein paar Infos würden uns sicher weiterhelfen..“, meinte Rodney.
„Doch was wollen sie denen dafür geben? Ich glaub kaum das die uns irgendwas umsonst verkaufen“, sagte Sheppard.
„Keine Ahnung... Vielleicht Plunder aus dem Jumper?“, fragte Rodney.
„Welchen Plunder?“, fragte Sheppard.
„Das ZPM ist erschöpft, und damit wertlos.. Aber das müssen die ja nicht Wissen, oder?“, meinte Rodney.
„Gute Idee“, ich werd mal sehen ob uns wir es jemanden unterjubeln können.“, sagte Sheppard.




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BeitragThema: Re: [Story] Der zweite Xenonkrieg und die Deadalus   Do Sep 04, 2008 11:30 pm

Kapitel 17.




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Schwarze Sonne – 18:30
Pegasus



Die Pegasus und die Daedalus waren wieder auf ihre Patrouille-Route zurückgekehrt und machten wie gewohnt weiter. Commander Davison hatte dem Argonischen Militär per Nachritendrohne einen Bericht über den „Zwischenfall“ abgegeben, die einzige Antwort war das man sich darum kümmern werde. Doch diese nichtssagende Antwort war nicht der Grund warum Davison so besorgt war. Dieser Xenon-Jäger der während des Zwischenfalls abgefangen werden konnte war sicherlich nicht zufällig dort... Die Xenon müssen etwas vorhaben.. Er wurde jäh aus seinen Gedanken gerissen als die Pegasus von Colonel Caldwell angefunkt wurde.


„Commander Davison?“, fragte Caldwell.
„Ja, was gibt es?“, fragte Davison, er hatte schon das Gefühl das irgendwas nicht stimmte.
„Wir haben gerade eben etwa 3 Dutzend Kontakte erfasst“, meldete Caldwell.
„Und ihre Position ist?“, fragte Davison.
„Nord-Tor, teilen sich in alle Richtungen auf. Sollen wir auf Abfangkurs gehen? Eindeutig Xenon“, fragte Caldwell.
„Negativ. Wenn das Xenon sind können wir gegen eine Übermacht nichts ausrichten“, sagte Davison.
„Wir können sie zusammen besiegen.“, sagte Caldwell.
„Ich sagte nein. Ich habe meine Befehle; wir sind Primär hier um das System zu überwachten, sollte ein Großangriff der Xenon erfolgen haben wir uns sofort zurückzuziehen und Bericht zu erstatten“, sagte Davison.
„Also gut“, sagte Caldwell.
„Wir treffen uns in 2 Stunden am Sammelpunkt Alpha“, sagte Davison und befahl den Sprungantrieb anzuwerfen.
„Setzten sie Kurs auf SP Alpha“, befahl Caldwell nun.

Die Daedalus trat alsbald in den Hyperraum und rückte zu Sammelpunkt Alpha aus, der sich in Herzenslicht befand. Dank einiger leichter Modifikationen am Hyperraumantrieb die Hermiod an der Schiffswerft in Argon Prime vornehmen konnte würde die Reise im Vergleich zu früher angenehm kurz sein.



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Unbekannter Sektor – 19:00
Unbekannte Station




Sheppard und Rodney hatten sich zum Jumper aufgemacht und das ZPM sowie einigen anderen „Plunder“ geholt den sie nun verkaufen wollten.
„Ist der Antikerscanner nicht zu wertvoll?“, fragte Sheppard und prüfte das kleine Gerät zum aufspüren von Lebensformen.
„Wir haben im Jumper 10 Stück, und auf Atlantis ein ganzes Lager davon“, sagte Rodney.
„Ich glaube es ist besser wenn wir denen nicht sagen wozu das ZPM gut ist. Was sollten sie damit anfangen wollen?“, erwähnte Rodney noch.
„Ja, sie haben Recht. Überlassen sie am besten mir das Reden“, meinte Sheppard.

Sie näherten sich der Bar, ein paar Meter vor der Tür öffnete sich diese plötzlich und ein aufgebrachter Ronon und Tayla stolperten hinaus in den Korridor.

„Und lassssssssen sssssssie ssssich hier nicht blicken bissss ssssie auch was besssstellen!“, wurde ihnen hinterhergeschrien.
„Was ist passiert?“, fragte Sheppard verwundert.
„Die haben uns rausgeschmissen!“, erklärte Ronon aufgebracht.
„Und dabei machte der Kellner einen so netten eindruck..“, sagte Sheppard.
„Der dachte wohl auch das wir Geld haben...“, sagte Tayla.
„Das werden wir hoffentlich auch bald“, sagte Rondey.

„Okay wir haben hier ein paar Sachen auf die wir verzichten können“, sagte Sheppard. „Jeder nimmt sich was und versucht es loszuwerden, wir treffen uns in ner halben Stunde wieder vor der Bar“, fügte er hinzu.

Er holte 4 Gegenstände aus dem Rucksack und teilte sie auf. Ronon bekam 2 Ladungen C4, Tayla ein kleines Ortungsgerät der Antiker das Lebensformen in der nähe auf einen kleinen Bildschirm zeigte, Rodney ein paar Funkgeräte und Sheppard nahm das ZPM.

„Hey und woher sollen wir Wissen wann wir nen guten Preis für die Sachen kriegen?“, fragte Rodney.
„Naja umso mehr Nullen umso besser würde ich sagen“, meinte Sheppard.

Rodney wollte noch etwas einwerfen, doch Sheppard hatte sich umgedreht und war in dem nächstbesten Gang verschwunden, Ronon und Tayla folgten seinen Beispiel und teilten sich auch in zwei Gänge auf.

Sheppard schlenderte einen langen Gang entlang und überlegte wie er das ZPM loswerden sollte. Er hatte sich schon etwas zusammengelogen als er beinahe mit jemanden zusammengestoßen wäre.
„Wieder so ein Echsenartiges Ding“, dachte er.

„Passssen sssssie doch bessssser auf!“, schimpfte das Wesen mit ihm.
„Haben sie Interesse an einem wertvollen Artefakt?“, fragte Sheppard das Wesen.
„Artefakt? Zeigen ssssie mal“, antwortete das Wesen.

Sheppard holte das ZPM aus dem Rucksack und hielt es der Echse vor die Nase.

„Ssssieht ssschön aus. Wozu issssst es gut?“, fragte das Wesen.
„Nun es ist sehr alt, und mächtig. Alles andere müssen sie selbst herausfinden.“, sagte Sheppard.
„Ssssosssso. Das war es ssschon?“, fragte das Wesen.
„Ein Artefaktsammler würde dafür Millionen hergeben!“, sagte Sheppard.
„Warum verkaufen sssie essss dann mir?“, fragte die Echse.
„Ich bin auf durchreise und habe keine Zeit nach Artefaktsammlern zu suchen, aber so ein cleveres Kernchen wie Sie wird da sicher mehr Glück haben“, sagte Sheppard.
„Wieviel?“, fragte das Wesen nun.
„Schlagen sie was vor“, sagte Sheppard.
„Ich gebe ihnen 900 Credits“, sagte das Wesen.
„Abgemacht. Sie werden es nicht bereuen“, sagte Sheppard, er hatte zwar keine Ahnung ob 900 Credits viel waren aber es war besser als nichts.

Er kehrte zum Eingang in die Bar zurück wo bereits Tayla und Ronon auf ihm warteten.

„Und hatten sie Glück?“, fragte Sheppard.
„So ein Komischer Typ hat mir das C4 für 1500 Credits abgekauft, hat irgendwas davon gesagt das er es gleich am nächsten Boronischen Schiff anbringen werde das er im Hangar sieht. Was auch immer ein Borone sein soll...“, erzählte Ronon.
„Und sie?“, fragte Sheppard und blickte Tayla an.
„Ein Mensch hat mir das Antikergerät für 700 Credits abgekauft“, sagte sie.

Nach ein paar weiteren Minuten stieß auch Rondey wieder zu der Gruppe.

„Und?“ fragte Sheppard.
„Eine dieser Echsen hat mir die Funkgeräte für 150 Credits abgekauft..“, sagte Rodney zufrieden mit sich selbst.
„Damit leigen sie auf dem letzten Platz. Ronon hat 1500 Credits bekommen, ich 900 und Tayla 700.“, sagte Sheppard grinsend.
„Das, das war ja auch nicht Fair! Funkgeräte sind nunmal nicht soviel wert.“, sagte Rodney nun aufgebracht.
„Ich glaub eher sie sind n´ schlechter Händler“, sagte Sheppard.
„Stimmt garnicht, hätte ich gewusst das das ein Wettbewerb ist hätte ich mir mehr mühe gegeben!“, sagte Rodney.
„Ganz wie sie meinen. Gehen wir in die Bar, diesmal können wir auch was Bestellen“, sagte Sheppard.

Sie kamen herein, der Echsenartige Kellner stand wieder hinter den Tresen und beobachtete sie Misstrauisch. Es dauerte nur wenige Sekunden bis er zur Seite war nachdem sie sich wieder gesetzt hatten.

„Wenn sssie nichtsssss Bessstellen... Da issssssst die Tür“, sagte der Kellner und wies auf die Tür.
„Keine Panik. Was haben sie im Angebot?“, fragte Sheppard.

Der Kellner reichte ihm eine Karte.
Sheppard schaute sich die Liste an, jedoch sagten ihm die Namen der Getränke nicht viel.

„Ähhh... Ich nehme den Argonischen Spritmix“, sagte Sheppard, worauf alle anderen ohne auf die Karte zu schauen dasselbe bestellten.

Der Kellner zog zufrieden von dannen um die Bestellung auszuführen.

„Gut jetzt wo wir Geld haben können wir uns ja vielleicht ein wenig Informieren.“, sagte Rodney.
„Ja aber lassen sie uns erst etwas Trinken, was auch immer wir da bestellt haben...“, sagte Sheppard.




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BeitragThema: Re: [Story] Der zweite Xenonkrieg und die Deadalus   Do Sep 04, 2008 11:30 pm

Kapitel 18.




Sondermeldung



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Herzenslicht – 21:00
Sammelpunkt Alpha




„Gut Colonel, ich habe vom Flottenkommando neue Befehle. Sie sollen nach Argon Prime zurückkehren“, waren Davisons erste Worte nachdem die Daedalus am Sammelpunkt angekommen war.
„Verstanden, Commander. Viel Glück“, sagte Caldwell.
„Ihnen auch Colonel“, sagte Davison.

Kurze Zeit später war die Daedalus auch schon im Hyperraum verschwunden, mit dem Ziel Argon Prime.


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Unbekannter Sektor – 21:30
Unbekannte Station, Bar




Die vier saßen nun schon seit einer ganzen Weile an einem Tisch und tranken ihren Argonischen „Spritmix“.
„Garnichtmal so übel dieses Zeug“, sagte Sheppard und nippte an seinem Glas.
„Ja fast so wie Bier“, meinte Rodney.
„Es ist ziemlich stark, ich glaube ich setz die nächste Runde aus“, sagte Tayla.

Der Nachrichtenmonitor hatte gerade umgeschaltet, ein Logo das aussah wie zwei ineinanderragende Kreise und einige Japanische Schriftzeichen waren darunter zu sehen.
Kurz darauf wurde in ein Studio geschaltet, eine Reporterin berichtete über die Tagesthemen.


„Hey die berichten in unserer Sprache!“, bemerkte Rodney.
„Jaah scheint so, wenn ich Wissen will wie die Aktien in dieser Dimension stehen weiß ich wo ich hin muss“, war Sheppards Kommentar über die Aktienkurse.
„Sehen sie mal!“, Rodney deutete auf dem Monitor, die Aktientabelle war verschwunden und die Reporterin berichtete wieder.
„Wir erhielten gerade eben einen Meldung das die Argonische Regierung vor wenigen Minuten bisher geheimgehaltene Informationen über ein Fremdes Schiff bekanntgegeben hat, das vor kurzem in den Sektoren Argon Prime und Herzenslicht beobachtet werden konnte. Wir schalten zu unserer Live-Reporterin Kira Broks die im diesem Moment vor dem Senat in Argon Prime steht.“ , endete die Reporterin und das Bild schaltete nach Argon Prime um.
„Vor wenigen Minuten hat der Senator eine Pressekonferenz gegeben bei der nun offiziell die Existenz eines Schiffes bestätigt wurde das offensichtlich nicht von den Völkern der Plantengemeinschaft stammt. Wie uns mitgeteilt wurde trägt das Schiff dem Namen „Daedalus“. Uns wurde ebenfalls mitgeteilt das dieses Schiff aus einer anderen Dimension in unser Universum gekommen ist, wie es dazu kam ist bisher noch unklar. Der Captain des Schiffes Colonel Steven Caldwell stand uns im moment nicht für Interviews zur Verfügung, doch wie es scheint arbeitet die Argonische Regierung zusammen mit der Crew der Daedalus daran sie wieder in ihre Dimension zurückversetzen. Weitere Details sind bisher noch nicht bekanntgegeben worden. Das war Kira Broks mit dem Aktuellsten News von Argon Prime, zurück ins Studio.“, und wieder wurde zurück ins Studio geschaltet wo die andere Reporterin einen neuen Bericht begann.

„Das macht es für uns ja um einiges leichter“, sagte Sheppard nachdem er den ganzen Bericht noch einmal im Kopf durchgegangen war.


____________
Argon Prime – 22:00
Argonische Schiffswerft



„Das ganze ist etwas übereilt finden sie nicht?“, fragte Caldwell nachdem Ban Danna ihm über die Bekanntmachung informiert hatte.
„Wir hatten keine andere Wahl, Colonel. Wenn wir nicht schnellstes gehandelt hätten wären wir jetzt schon vermutlich im Kriegszustand mit den Split. Die Informationen wären sowieso irgendwann ans Licht gekommen, so konnten wir immerhin Kontrollieren wieviel bekanntgegeben wird.“, erklärte Ban Danna.
„Trotzdem. Nachdem wir Wissen das die Wraith in diese Dimension eingedrungen sind könnte es sie zu uns locken. Sie haben mein Schiff und meine Leute in unmittelbare Gefahr gebracht“, beschuldigte ihm Caldwell.
„Ich verstehe ihre Sorgen, Colonel. Aber wir hatten nunmal keine Wahl. Die Split haben auf einen Gegenschlag verzichtet und damit ist schonmal viel gewonnen . Außerdem sehen sie es mal so: Wenn sie die Unterstützung der Massen haben steigen ihre Chancen einen Weg in ihre Dimension zu finden!“, argumentierte Danna.
„Zuerst muss die Masse hinter uns sein. Die Schlacht ist noch nicht geschlagen“, sagte Caldwell.
„Ja, doch uns bleibt nicht mehr viel Zeit. Wir konnten den geplanten Angriff auf die Xenonwerft nicht durchführen, da wir das gesamte Material für den Angriff auf die CPU´s brauchen. Die Xenon haben bereits mit ihrer Invasion begonnen, sie haben es selbst erlebt. Schwarze Sonne und Schatzkammer sind verloren und auch Omicron Lyaree ist bereits im Belagerungszustand! Wir müssen schnell handeln. Wir haben bereits eines der beiden Teams für die CPU Mission zusammengestellt, doch das zweite braucht noch Zeit. Außerdem müssen wir den Transporter für das zweite Schiff noch so einstellen das es in der Lage ist Truppen auf die Xenon-CPU zu beamen.“, beendete Danna.
„Wir werden bereit sein wenn es soweit ist“, sagte Caldwell.
„Ich weiß, wir sind ihnen zu Dank verpflichtet“, sagte Danna.
„Danken sie uns erst wenn das vorbei ist“, sagte Caldwell und verabschiedete sich.



________________
Unbekannter Sektor – 23:00
Unbekannte Station, Bar


Nach langen Diskussionen hatten die vier Beschlossen sich an die nächste Argonische Behörde zu wenden um mit der Daedalus Kontakt aufzunehmen, denn ohne die exakte Position der Daedalus zu kennen war es ihnen nicht möglich sie anzufunken.
Sheppard ging zu dem Kellner der Bar um sich zu erkundigen wo die nächste Argonische Behörde denn war.

„Argonische Behörde? Auf der Argonischen Handelssssstation in Aguilas Gürtel befindet sich eine.“, sagte die Echse.
„Verstehe. Haben sie hier irgendwelche Karten wo die Koordinaten dieser Station eingezeichnet sind, und wo wir uns gerade befinden?“, fragte Sheppard.
„Wo ssssssie ssssich gerade befinden? Haben sssssie zuviel Spritmix getrunken Argone?“, fragte der Kellner.
„Ähh wir sind nicht von hier. Also haben sie eine Karte?“, fragte Sheppard.
„Auf dem Terminal dort drüben isssst eine Datenbank, sie können sich die Daten für 1700 Credits runterladen“, sagte der Kellner und wies auf ein Computerterminal in einer Ecke der Bar.
„1700 Credits?“, fragte Sheppard.
„Ich verhandele nicht über den Preisssss“, sagte der Kellner.
„Na schön da haben sie“, sagte Sheppard und drückte der Echse das Geld in die Klauen.

Er ging zum Terminal.

„Rodney sehen sie sich das mal an“, sagte Sheppard.

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BeitragThema: Re: [Story] Der zweite Xenonkrieg und die Deadalus   Do Sep 04, 2008 11:32 pm

Kapitel 19.




Das Geheimnis der Wraith


______________
Handelshafen - 23:10
Teladi Handelsstation

Rodney durchsuchte nun schon 10 Minuten lang die Archive des Terminals und war begeistert von der Fülle an Daten die er dort vorfand.

„Hey Rodney wie lange dauert das denn noch?“, fragte Sheppard.
„Wenn wir schon bezahlt haben will ich mich doch mal umsehen!“, antwortete er.
„Wir brauchen aber nur die Karten und nicht die Geschichte dieser Galaxie“, meinte Sheppard.
„Ich bin ja dabei, ok?!“, sagte Rodney gereizt.



Am nächsten Tag....


______________
Argon Prime – 9:00
Argonische Schiffswerft



Colonel Caldwell hatte sich auf beschlossen sich ein wenig genauer auf der Schiffswerft umzusehen und vielleicht auch mal die Bar der Station zu besuchen, schließlich hatte ihm das Militär ein wenig Geld zur Verfügung gestellt, warum also sollte er es nicht nutzen?
Nachdem sich Caldwell selbst davon überzeugt hatte das die Getränke die die Argonen auf der Schiffswerft anbaten nicht übel waren, machte er sich auf dem Weg zum Forschungslabor der Station. Er wollte sich darüber informieren was die Untersuchung der Schiffstrümmer von dem Wraithschiff gebracht hatte.

Er erreichte die Tür zum abgesperrten Militärbereich der Station und hielt die Codekarte, die ihm das Argonische Militär gegeben hatte, vor dem Scanner der an der Seite der Tür angebracht war. Der Scanner erkannte die Karte und eine Frauenstimme ertönte: „Identität bestätigt“ und die Tür glitt beiseite.

Er ging durch die langen hell beleuchteten Gänge, an mehreren Türen und Glasfenstern vorbei hinter denen man Forschungslabore sehen konnte. Einige Forscher und auch eine Gruppe Marines gingen eiligen Tempo in die Richtung aus der der Colonel kam. Er erreichte die Tür des Labors das extra für alle Forschungsaufträge der Daedalus eingerichtet worden war.
Er trat ein, bis auf zwei Forscher, einen von der Daedalus war das Labor leer. Auf einem Tisch lagen ein paar Trümmerteile die von den Wraithschiff stammen. Daneben lagen ein paar Bilder, von Spionagedrohnen geschossen, doch es war nicht viel zu erkennen.

Der Forscher von der Daedalus bemerkte Caldwell und ging auf ihm zu.
“Ahh, Colonel womit kann ich ihnen helfen?”, fragte er.
“Nun ich bin hier um mich auf dem neuesten Stand bringen zu lassen”, sagte Caldwell.
“Ja, wir haben schon einiges herausgefunden”, sagte der Forscher.
“Weisen sie mich ein”, sagte Caldwell.
“Durch eine Untersuchung des glücklicherweise kaum beschädigten Navigationscomputers konnten wir den letzten Hyperraumsprung des Schiffes zurückverfolgen. Der Ort ist unglücklicherweise weit von der nächsten Sprungtorroute entfernt oder doch eher glücklicherweise, denn unsere Spionagedrohnen die zu den Koordinaten entsandt wurden haben diese Bilder hier geschossen.“, sagte der Forscher und wies auf die auf dem Tisch wo die verstreuten Schwarz-Weiß Bilder lagen.
„Was genau soll ich darauf erkennen?“, fragte Caldwell und inspizierte die Bilder.
„Wenn sie genau hinsehen erkennen sie 5 größere Graue Flecken, wir sind uns ziemlich sicher das es sich um Hive-Schiffe der Wraiht handelt.“, erklärte der Forscher.
„Eine Invasion?“, fragte Caldwell.
„Eher unwahrscheinlich. Wir haben Bilder im Stundeninterwall aufgezeichnet, beim betrachten lässt sich ein Muster erkennen wonach die Hives um ein größeres Objekt herum-Patrouillieren.“, erläuterte der Forscher.
„Und Wissen sie auch was dieses Ding ist?“, fragte Caldwell.
„Nein, es war uns nicht möglich nahe genug ranzukommen da sich in der nähe eine Starke Gravitation befindet die die Drohnen angezogen hätte und die Wraith hätten uns bemerkt.“, sagte der Forscher.
„Und weiß das Militär davon?“, fragte Caldwell.
„Ja, wir haben sie informiert. Doch sie haben kein Schiff das schnell genug wäre um in Angemessener Zeit dort hinzugelangen“, erklärte der Forscher.
„Verstehe. Aber wir müssen hier warten um beim Angriff gegen die Xenon zu helfen. Die Wraith werden wohl auf uns warten müssen“, sagte Caldwell.
„Ich hoffe nur das die Wraith solange warten“, sagte der Forscher.
„Wissen sie schon wie die überhaupt hierherkamen?“, fragte Caldwell.
„Wir haben da ein paar Theorien“, sagte der Forscher.
„Ich hab Zeit“, sagte Caldwell.



Währenddessen....



_______________
Handelshafen – 9:00
Teladi Handelsstation



Rodney hatte die halbe Nacht damit verbracht die Datenbank des Terminals zu durchstöbern, er erfuhr nicht nur den Namen des Sektors sondern lernte auch gleich die 5 Völker kennen. Der Teladi hatte es sich natürlich nicht entgehen lassen ihm noch einen Drink anzudrehen, der Rodney schließlich den Rest gab. Die vier hatten sich zurück zum Jumper begeben und legten sich Schlafen. Sie hatten nun die Koordinaten des Sektors wo die nächste Argonische Behörde war. Da der Jumper ja angenehm schnell ist würden sie vermutlich nicht länger als 4 Stunden brauchen um dorthin zu gelangen.
„Aufwachen“, sagte Sheppard. Ronon lag mit offenen Augen Richtung decke Starrend da und regte sich nun.
„Bin schon seit 3 Stunden wach“, sagte er gelangweilt.
Tayla regte sich nun auch. Nur Rodney schien nichts mitbekommen zu haben. Sheppard rief nochmal.
„Hey Rodney aufwachen!“, sagte er etwas lauter.
Rodney der auf einer der 2 Sitzbänke des Jumpers geschlafen hatte schreckte nun hoch und stieß sich an der oberen Gepäckablage, die zusätzlich angebracht worden war um mehr verstauen zu können, den Kopf.
„Auuuuu! Verdammt! Mein Kopf platz gleich!“, klagte er. Er fasste sich an die Stirn.
„Hey! Ich.. Ich glaub ich Blute!“, dramatisierte er.
„Blödsinn, sie Bluten nicht. Und nun stehen sie auf, ich brauch nen Navigator.“, sagte Sheppard.
„Keine Panik bin ja in 2 Minuten bei ihnen“, sagte Rodney. Er fasste sich abermals an die Stirn.
„Sind sie sicher das ich nicht Blute“, fragte er Ronon nachdem Sheppard im Cockpit verschwunden war. Ronon Grinste nur.
„Ist es zuviel verlangt wenn sie mir antworten?“, fragte Rodney verärgert über das Mangelnde Interesse Ronons über seine Stirn.
„Rodney, kommen sie endlich wir müssen los!“, schrie Sheppard aus dem Cockpit.
„Keine Panik! Bin ja schon bei ihnen!“, antwortete Rodney genervt.

Der Jumper verließ die Landebucht der Handelsstation und machte sich auf in Richtung Aguilas Gürtel.




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BeitragThema: Re: [Story] Der zweite Xenonkrieg und die Deadalus   Fr Sep 05, 2008 4:54 pm

Kapitel 20.




Hinterhalt





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Profitabler Handel – 10:40
Irgendwo zwischen den Süd und West-Tor




„Haben sie in dem Terminal überhaupt etwas interessantes gefunden?“, fragte Sheppard.
„Interessantes? Sie können Fragen stellen! Ich hätte eine Wochen vor dem Ding sitzen können! Zum Glück konnte ich das nötigste auf meinen Laptop Downloaden.“, sagte Rodney, und tippte weiter auf seinem Laptop herum.
„Wie weit noch bis zum Tor?“, fragte Sheppard.
„Laut den Daten noch 60 Km“, antwortete Rodney.

Der Jumper setzte seine Reise Richtung Aguilas Gürtel fort. Sie waren im Tarnmodus um keine Aufmerksamkeit zu erregen. Bis auf ein paar Teladianische Personentransporter war niemand auf dem Weg zum Westtor, es war sehr ruhig...

2 Stunde später....

„Positiv, Andockerlaubnis erteilt. Bitte docken sie an sobald....“, begann die Automatische Sprechanlage der Station.
„Ja, ja ja ich weiß Bescheid“, war Sheppards antwort darauf.

Der Stationshangar war fast leer, es waren nur 2 andere Schiffe gedockt, das machte Sheppard sorgen da der Jumper dadurch noch mehr ins Auge stach als sonst.

„Teyla und Ronon, gehen sie schonmal einen Platz in der Bar reservieren wir gehen das Behördenbüro suchen“, sagte Sheppard und winkte Rodney zu er solle mitkommen.

Auf der Station war wenig los, Sheppard und Rodney suchten die Gänge nach einem Informationsschalter ab und wurde nach 10 Minuten Gesuche fündig.

„Guten Tag. Wo befindet sich das Argonische Behördenbüro?“, fragte Sheppard die Frau am Tresen.
„ Ebene 2, Sektion 4 gleich die 3 Tür neben dem Aufzug“, sagte die Frau fast sofort.
„Vielen Dank“, sagte Sheppard höflich.

Er und Rodney nutzten gleich den nächsten Aufzug und bald schon waren sie vor dem besagten Büro.

„Was wollen sie denen sagen?“, fragte Rodney.
„Einfach die Wahrheit“, sagte Sheppard und klopfte an. Rodney sah nicht sonderlich glücklich aus über diesen Plan.

„Guten Tag“, sagte Sheppard höflich.
„Guten Tag, wie kann ich ihnen Helfen?“, fragte die Sekretärin.
„Wir würden gerne mit der Behördenvorsitzenden dieser Station sprechen“, erklärte Sheppard.
„Haben sie einen Termin?“, fragte die Frau.
„Nein“, antwortete Sheppard.
„Sie brauchen aber einen Termin“, belehrte ihm die Frau.
„Tut mir Leid aber wir haben es eilig“, sagte Sheppard.
„Ohne Termin kann ich nichts machen“, sagte die Sekretärin.
„Wann wäre der nächste freie Termin?“, fragte Sheppard.
„Moment...“, sie schaute auf dem Kalender neben ihrem Monitor,“ der nächste freie wäre in 2 Wochen um 14:00“, sagte sie.
„Können sie uns nicht vorziehen. Es geht um die Nationale Sicherheit“, log Sheppard.
„Nationale Sicherheit? Haben sie einen Ausweis?“, fragte sie.
„Den hab ich... verloren“, log Sheppard.
„Dann haben sie Pech, und nun gehen sie bitte oder machen sie einen Termin“, sagte die Sekretärin entschlossen.
„Auf Wiedersehen“, sagte Sheppard und machte kehrt.

„Na das ist ja toll gelaufen. Vielleicht kommen wir in zwei Wochen wieder?“, sagte Rodney ironisch, als sie wieder auf dem Gang waren.
„Wir müssen uns was einfallen lassen, wir können hier keine 2 Wochen warten.“, sagte Sheppard.

Sheppard fragte dem nächsten Argonen der an ihnen vorbeiging nach dem Weg zur Bar und sie machten sich im Eiltempo auf dem Weg dorthin.

„Und wie ist es Gelaufen?“, fragte Teyla als Rodney und Sheppard am Tisch platz genommen hatten.
„Nicht so toll, wir müssen uns was einfallen lassen“, erklärte Sheppard.
Sie aßen und tranken etwas und schauten danach ein wenig Fernsehen in der Bar, Sheppard überlegte Stundenlang wie er diesen Terminzwang umgehen konnte, doch es fiel ihm nicht ein.

„Hey Sheppard, kommen ihnen diese Typen nicht bekannt vor?“, flüsterte Ronon zu Sheppard und deutete auf zwei Teladi die ein paar Tische weiter hockten und sich leise unterhielten, beide sahen etwas runtergekommen aus.
„Nein, wieso?“, flüsterte Sheppard zurück.
„Die starren uns immer wieder an, sie sind schon kurz nachdem wir die Bar betreten haben hier reingekommen.“, berichtete Ronon.
„Und woher sollen die mir bekannt vorkommen?“, flüsterte Sheppard.
„Ich bin sicher das sind dieselben die wir schon auf der anderen Station gesehen haben“, flüsterte Ronon.
„Und wenn schon? Machen sie sich nicht soviele Gedanken“, sagte Sheppard.

Sie hockten noch eine Weile am Tisch und bezahlten anschließend, bevor sie wieder zurück zum Jumper gingen um etwas zu schlafen.


Nächster Morgen 8:10.....


Sheppard regte sich. Die anderen schliefen noch fest und so bemerkte keiner wie Sheppard sich aufrichtete. Er horchte. Nichts.. „Komisch“, dachte er sich. Es war zu leise. Auch wenn es nicht viele Wesen auf der Station gab so hätte es doch trotzdem gelegentlich ein paar Geräusche gegeben oder wenigstens Stationsdurchsagen...

Er stand auf und prüfte seine Pistole. Geladen. „Hoffentlich werd ich die nicht brauchen“, dachte er. Er öffnete die Tür des Jumpers und schate hinaus. Dunkelheit. Nach kurzem zögern holte er eine Taschenlampe aus dem Jumper und machte sie an.

Er verließ den Jumper und beleuchtete seinen Weg zur die aus dem Hangar hinausführte. Die Tür öffnete sich. Der Gang der vor ihm lag war dunkel. Er holte seine Pistole aus dem Halfter und zielte vor sich, die Taschelampe in der anderen Hand haltend. Er erreichte eine Kreuzung. Er ging nach rechts, der Gang durch den er nun schlich wurde durch flackernde Orangene Notlichter beleuchtet. Er schlich vorsichtig weiter bis er eine weitere Kreuzung erreichte, diesmal ging er nach links. Es war still, außer seinem eigenem Atem hörte er nichts. „Wo sind bloß alle hin?“, fragte er sich in Gedanken. Der Gang endete an einer Tür die in die Bar führte. Sheppard betrat den Raum und prüfte mit der Taschenlampe auf Aktivitäten. Die Bar war vollkommen verwüstet. Einige Tische waren umgeworfen worden, die Alkoholflaschen die auf dem Regal über dem Tresen standen waren zerstört worden und die Flüssigkeit tropfte vom Regal hinunter. Er beleuchtete den Weg vor sich und entdeckte das einige der Tische Brandspuren aufwiesen. „Bestimmt durch Waffen“, dachte er. Er sah sich weiter im Raum um, doch abgesehen von zerstörten Einrichtungsgegenständen war nichts zu sehen. Doch: was war das? Er leuchtete mit der Taschelampe hinter einen der Tische, er hatte etwas gesehen. Dort hinter dem ungeworfenen Tisch lag etwas... Er schlich vorsichtig in die Richtung des Tisches. Nun konnte er erkennen was dort lag...





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BeitragThema: Re: [Story] Der zweite Xenonkrieg und die Deadalus   Fr Sep 05, 2008 4:55 pm

Kapitel 21.




Komplikationen



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Aguilas Gürtel – 8:30
Argonische Handesstation




Sheppard hatte genug gesehen, er schlich wieder zurück zum Hangar und in den Jumper um die anderen zu wecken.


„Hey, wachen sie auf“, flüsterte er.
„Was ist denn los?“, fragte Ronon verschlafen.
„Wir müssen hier weg“, sagte Sheppard.
„Was warum?“, fragte Rodney der nun auch aufgewacht war.

Sheppard erzählte ihnen die ganze Geschichte.

„Und in der Bar hab ich eine Leiche gefunden, sie war noch warm. Wer auch immer das getan hat ist noch hier“, endete Sheppard.
„Und sie haben niemanden gesehen?“, fragte Ronon.
„Ich sagte doch, die Station ist wie ausgestorben“, wiederholte Sheppard.
„Wir können hier aber nicht weg“, sagte Rodney.
„Warum?“, fragte Sheppard.
„Die Hangartore sind geschlossen, wenn niemand hier ist müssen wir sie aufmachen“, erklärte Rodney.
„Rodney, sie haben doch die Daten über das Heimatsystem der Argonen oder? Die haben hier bestimmt eine Langstreckenkommunikationseinrichtung oder sowas. Damit könnten wir doch einen Notruf an die Daedalus abgeben, oder?“, fragte Sheppard.
„Ja das wäre eine Idee.“, stimmte Ronon zu.
„Aber was ist mit dem Typen die das hier getan haben?“, fragte Rodney beunruhigt.

Sheppard ignorierte Rodneys bedenken, er hatte schon einen Plan.

„Okay. Ronon, Teyla sie gehen in die Hangarkontrolle und öffnen die Hangartore, danach sichern sie den Jumper. Ich und Rodney gehen den Kommunikationsraum suchen.“, sagte Sheppard.

Beide Teams griffen sich eines der Antiker-Lebensortungsgeräte und teilten sich auf.

Sheppard schlich in Begleitung mit seiner P-90 vor sich zielend durch dem Gang der zur nächsten Treppe führte, denn die Aufzüge waren ausgefallen.
Rodney hatte seine Pistole gezogen und schlich hinter Sheppard her und warf alle paar Sekunden nervöse Blicke auf das Lebensortungsgerät das 2 Lebenszeichen zeigte; ihm und Sheppard.

„Ok, da ist ein Stationsplan an der Wand“, sagte Rodney und wies darauf,“ geben sie mir ein paar Sekunden“, sagte er.
„Und?“, fragte Sheppard.
„Ok, wir müssen eine Etage höher“, sagte Rodney.

Sie erreichten eine Treppe und schlichen in die nächste Etage.

„Gut, jetzt nach Rechts.“, sagte Rodney.
„Da sehen sie“, sagte Sheppard.

Sie erreichten eine Tür auf der ein Schild mit der Aufschrift „Kommunikationsrelais. Unbefugten ist der Zutritt Verboten!“.
Sheppard öffnete die Tür. Ein kleiner Raum lag vor ihm wo sich ein großer Monitor an der Wand befand und ein großes Bedienungsfeld darunter.

„Der Notstrom funktioniert hier. Geben sie mir 10 Minuten“, sagte Rodney nachdem er sich das Bedienungsfeld angesehen hatte.

Sheppard hatte nun den Lebensdetektor in der Hand und warf von Zeit zu Zeit kurz einen Blick darauf. Plötzlich piepte sein Funkgerät.

„Sheppard, wir sind in der Hangarkontrolle. Was sollen wir jetzt machen?“, kam es aus dem Funkgerät.
„Rodney“, sagte Sheppard.
„Ja, ja“, Rodney nahm sein Funkgerät und antwortete Ronon der am anderen Ende wartete.
„Da muss irgendwo ein Kontrollfeld sein“, erklärte Rodney.
„Ja da ist eins“, antwortete Ronon.
„Gut, sie müssen das Automatische Sicherheitsprotokoll außer Kraft setzen damit die Hangartore sich nicht automatisch wieder schließen. Suchen sie einen Schalter über dem Notfallprotkoll deaktivieren steht, damit überschreiben sie das Sicherheitsprotokoll.“, erklärte Rodney.
„Was? Können sie das nochmal wiederholen?“, fragte Ronon.

Rodney wiederholte nochmals seine Anweisung.

„Gibts auch ne andere Möglichkeit?“, fragte Ronon immernoch verwirrt.
„Nein, es ist doch ganz einfach“, sagte Rodney genervt.
„Ok, das Protokoll ist aufgehoben“, sagte Ronon.
„Haben sie es deaktiviert?“, fragte Rodney.
„Ich habe die Konsole zerstört“, sagte Ronon.
„Das hätte ich nicht gemacht. Jetzt können sie die Tore nicht mehr aufmachen“, sagte Rodney entnervt.

Sheppard hatte mitgehört und wusste eine Alternative. Er benutzte abermals sein Funkgerät.

„Ronon, im Jumper ist ne Menge C4, sprengen sie die verdammte Hangartür einfach auf.“, sagte Sheppard.
„Dann gibt’s im Hangar doch keine Atmosphäre mehr wenn die Tür weg ist, oder?“, fragte Ronon.

Rodney klinkte sich wieder in das Gespräch mit ein.

„Die Atmosphäre im Hangar wird bei geöffneten Toren von einem Schutzschild aufrechterhalten dem Schiffe passieren können. Aber das ist keine gute Idee, wenn die Attentäter noch hier sind werden sie das sicher hören“, fügte Rodney hinzu.
„Tun sie´s“, befahl Sheppard.
„Das ist keine gute Idee“, sagte Rodney nun zu Sheppard.
„Haben sie eine bessere?“, sagte Sheppard gelassen.

Rodney machte sich ohne Kommentar wieder an seine Arbeit.

„Ok, ich habe eine Nachricht an das Verteidigungsministerium geschickt die für die Daedalus bestimmt ist“, sagte Rodney nachdem er seine Arbeit beendet hatte.
„Gut, gehen wir zurück zum Jumper“, sagte Sheppard.

Sie gingen wieder Richtung Treppe doch plötzlich hielt Sheppard an und Rodney wäre fast mit ihm zusammengestoßen.

„Was ist denn?“, fragte Rodney.

Sheppard hielt Rodney den Lebensdetektor vor die Nase der nun 4 statt zwei Lebenszeichen zeigte, was kaum Ronon und Teyla sein konnten da sie eine Ebene unter ihnen waren.
Sheppard befahl Rodney durch ein Handzeichen zu bleiben wo er war, er selbst schlich sich zur nächsten Kreuzung ganz nahe an die beiden anderen Lebenszeichen. Er lehnte sich an die Wand und schielte um die Ecke. Dort im halbdunkel standen zwei gestalten. Sheppard konnte ihre Gesichter jedoch nicht erkennen. Beide waren Bewaffnet.

„Wassss jetzt?“, fragte der eine.
„Die beiden anderen müssen hier irgendwo sein. Wir haben das Schiff umstellt, sie kommen uns nicht davon.“, sagte der andere.
Die beiden Gestalten gingen in die andere Richtung davon.

Sheppard ging zurück zu Rodney, sie versteckten sich in einem der leeren Büros, Sheppard machte die Tür zu. Sheppard girff sofort nach seinem Funkgerät und Funkte Ronon an.

„Ronon, sind sie da? Teyla können sie mich hören? Antworten sie!“, flüsterte Sheppard in das Funkgerät.
„Was ist los?“, fragte Rodney.

Doch bevor Sheppard auf die Frage Antworten konnte bekam er eine Antwort aus dem Funkgerät.

„Colonel Sheppard... Ich bin erfreut sie kennenzulernen“, kam es aus dem Funkgerät.
„Wer zum Teufel sind sie?“, fragte Sheppard.
„Das ist nicht wichtig. Aber ich weiß wer sie sind. Ich komme gleich zur Sache: Wir haben 2 ihrer Leute. Ich gebe ihnen 30 Minuten um zu ihren Schiff zurückzukehren und sich meinen Männern zu ergeben“, sagte die Stimme.
„Und wenn nicht?“, fragte Sheppard provokativ.
„Wenn nicht werden wir einen ihrer Leute erschießen, und in einer weiteren halben Stunde den anderen. Wir werden mit der Frau anfangen“, antwortete die Stimme.




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BeitragThema: Re: [Story] Der zweite Xenonkrieg und die Deadalus   Fr Sep 05, 2008 4:56 pm

Kapitel 22.




Plan A?




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Aguilas Gürtel – 8:40
Argonische Handelsstation




Ronon wachte mit starken Kopfschmerzen auf. Er war in einem schwach belichteten Raum an einen Stuhl gefesselt worden. Hinter ihm war Teyla ebenfalls an einem Stuhl gefesselt.

„Sind sie ok?“, fragte er sie.
„Mir fehlt nichts. Was ist passiert?“, fragte sie Ronon.
„Ich weiß nicht genau. Wir waren auf dem Weg zum Hangar, ich weiß noch das ich irgendwas gehört habe und dann wurde alles schwarz“, sagte Ronon.

Plötzlich öffnete sich eine Tür. Ein Mensch in Begleitung eines Teladi trat in dem Raum.

„Ich kann ihnen sagen was passiert ist“, sagte der Mensch mit einem höhnischen Grinsen.
„Binden sie mich los dann können wir miteinander reden“, sagte Ronon mit einem Feindseligen Blick.
„Das glaube ich eher nicht..“, sagte der Mensch.
„Wer sind sie und was wollen sie von uns?“, fragte Teyla nun.
„Ohh, Verzeihung wo sind nur meine Manieren. Mein Name ist Jason Black und sie sind Teyla, nehme ich an...“, sagte Black.
„Woher wissen sie das?“, fragte sie.
„Wir beobachten euch schon eine ganze Weile.“, sagte Black.
„Was wollen sie von uns?“, fragte Teyla nochmal.
„Das ist einfach. Geld. Wir haben gehört das sie mit diesem Fremden aus der anderen Dimension zu tun haben, deswegen sind sie wertvoll. Wir werden ein hübsches Kopfgeld für sie kassieren.“, erklärte Black.
„Wie haben sie uns gefunden?“, fragte Teyla.
„Zufall.“, sagte Black, er beobachtete weiterhin Ronon,“ ihr Kopf, tut der weh?“, fragte er.
„Binden sie mich los und ich zeige ihnen wie weh er tut“, sagte Ronon wütend.
„Seien sie unbesorgt bald wird auch der Rest eures Teams bei euch sein, einen Angenehmen Aufenthalt noch“, sagte Black und wandte sich zum gehen.

Die Tür fiel ins Schloss und es war wieder still.


Währenddessen einige Etagen höher....


„Was sollen wir jetzt machen?“, fragte Rodney der das Gespräch zwischen Sheppard und Black mitverfolgt hatte.
„Wir gehen nach Plan A vor“, sagte Sheppard entscheiden.
„Wie sieht der aus?“, fragte Rodney.
„Das weiß ich auch noch nicht“, entgegnete Sheppard.

Sie verließen das Bürozimmer und schlichen wieder Richtung Treppe. Sheppard hatte seine P-90 im Anschlag und warf zwischendurch Blicke auf den Lebensdetektor. Die beiden anderen Punkte die vorhin noch in der nähe waren entfernten sich langsam. Sie waren nun 2 Stockwerke weiter unten und hielten an. Der Lebensdetektor zeigte nur 3 Lebenszeichen. Sheppard, Rodney und noch jemanden...
Rodney sah Sheppard fragend an.

„Den schnappen wir uns“, flüsterte Sheppard.
„Wie wollen sie das anstellen?“, fragte Rodney.

4 Minuten später...
Sheppard war in Position und beobachtete den Lebensdetektor. Die beiden Punkte die Rodney und den Unbekannten darstellten kamen aufeinander zu. Plötzlich blieb einer der Punkte stehen. Das war das Zeichen. Sheppard schlich im Eiltempo den Gang entlang bog um die Ecke und wurde langsamer. Dort hinten im Gang stand Rodney die Hände in der Luft. Der Unbekannte war Sheppard dem Rücken gekehrt und schritt mit erhobener Waffe auf Rodney zu. Sheppard schlich hinter dem Unbekannten her bis er wenige Meter herangekommen war. Er zog seine 9MM und drückte sie gegen den Hinterkopf des Unbekannten.

„Waffe weg!“, befahl er.
„Sie können nicht gewinnen, wir sind in der Überzahl“, sagte der Unbekannte.
„Ich sagte Waffe weg!“, brüllte Sheppard und presste die Pistole noch fester an dem Kopf seines Gefangenen.
Der Gefangene ließ seine Waffe fallen. Sheppard sah ihm sich nun genauer an. Es war ein Mensch, vermutlich um die 30.

„Rodney nehmen sie sie!“, sagte Sheppard.

Rodney hob die Waffe des Gefangenen auf und beide gingen zusammen mit dem Gefangenen in das nächstbeste Büro.

Rodney baute sich vor dem Gefangenen auf und zielte mit seiner neuen Waffen auf ihm.
Sheppard befahl dem Gefangenen auf einem Stuhl platz zu nehmen und setzte sich selbst auf dem Schreibtisch.

„Sie werden uns jetzt ein paar Fragen beantworten“, begann er.
„Ahh ja?“, fragte der Gefangene Provokativ.
„Es wäre besser für sie. Ich hab kein Problem damit sie umzulegen“, sagte Sheppard.
Der Gefangene schwieg.
„Warum haben ihre Männer meine Leute gefangengenommen“, fragte Sheppard.
„Ich weiß es nicht“, sagte der Mann.
„Lügen sie nicht“, sagte Sheppard nachdrücklich.
„Ich weiß es wirklich nicht“, sagte der Mann.

Sheppard verlor die Geduld, er zog seine Pistole und zielte auf dem Mann, doch dieser schwieg. Sheppard entsicherte seine Waffe, was ein lautes Klicken verursachte.

„Ok, ok. Black sagte das wir für sie und ihre Begleiter ein Kopfgeld bekommen. Er sagte wir sollen sie am Leben lassen, weil das Kopfgeld nur steht wenn sie überleben.“, sagte der Mann verängstigt. „Black?“, fragte Sheppard.
„Unser Anführer. Der Überfall auf der Station, das war alles seine Idee“, erklärte der Mann.
„Was haben sie mit den Zivilisten gemacht?“, fragte Sheppard.
„Die waren Wertlos. Alle die versucht haben abzuhauen haben wir erschossen. Dem Rest haben wir in die Luftschleusen gebracht und in dem Weltraum geworfen“, sagte der Mann.

Rodney sah Sheppard an, er war völlig Blass. Sheppard jedoch bleib unbeeindruckt.

„Wieviele Männer sind hier auf der Station?“, fragte Sheppard.
„Ich weiß es nicht. Vermutlich um die 20.“, sagte der Mann.
„Wo ist dieser Black und wo sind meine Leute?“, fragte Sheppard.
„Fragen sie ihm doch“, sagte der Mann.

Sheppard erkannte das er nichts mehr aus dem Mann rausbekommen würde. Er schritt hinter dem Stuhl auf dem der Mann hockte, der nun aufmerksam Rodneys bewegungen verfolgte, er bleib hinter dem Mann stehen und überlegte.

„Wissen sie, ich glaube ich habe alles erfahren was ich wissen wollte.“, sagte Sheppard und verpasste dem Mann mit seiner P-90 einen schweren Schlag auf dem Hinterkopf, woraufhin dieser Ohnmächtig wurde.

„Rodney, ich weiß nun wie Plan A aussieht“, sagte er zu Rodney, der den ohnmächtigen Mann weiterhin misstrauisch beobachtete.




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BeitragThema: Re: [Story] Der zweite Xenonkrieg und die Deadalus   Fr Sep 05, 2008 4:57 pm

Kapitel 23.



Wieder Allein


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Argon Prime - 9:00
Argonische Schiffswerft


Colonel Caldwell befand sich auf der Brücke und wartete auf Neuigkeiten über die Angriffsplan, denn in kürze sollte auf dem Planeten Argon ein Geheimtreffen zwischen der Admirälen aller Rassen stattfinden wo der endgültige Plan, der bereits auf der Schiffswerft ausgearbeitet worden war, abgesegnet werden sollte. Caldwell durfte jedoch nicht an dem Treffen teilnehmen , deswegen würde ihm Ban Danna nach dem Treffen alle wichtigen Daten persönlich übermitteln.

„Colonel, wir haben eine eingehende Übertragung von Planeten“, meldete ein Offizier.
„Auf dem Schirm“, befahl Caldwell.
„Colonel? Hier Ban Danna“, kam es aus dem Lautsprecher und auf dem Hauptbildschrim auf der Brücke erschien das Bild von Ban Danna.
„Ist die Sitzung schon beendet?“, fragte Caldwell überrascht.
„Nein, die Sitzung fängt erst in 20 Minuten an. Ich habe jedoch eine interessante Nachricht für sie, Colonel.“, sagte Danna.
„Colonel, wir empfangen einen Download“, meldete ein Offizier.
„Was ist das?“, fragte Caldwell.
„Vor etwa einer Stunde haben wir eine Datenübertragung von unserer Handelsstation in Aguilas Gürtel empfangen.“, sagte Danna.
„Auf dem Schirm“, befahl Caldwell.

Das Bild von Ban Danna verschwand und eine Textnachricht wurde auf dem Bildschrim eingeblendet.
„Hier die Atlantis-Rettungsmission auf der suche nach der Daedalus des USAF. Sind in eine Falle geraten und benötigen sofortige Evakuierung! Treffen sie uns im Sektor Aguilas Gürtel an den Koordinaten...“, hinter den Koordinatenwerten stand ein ID-Code.
„Überprüfen sie die Datenbank auf diesen ID-Code“, befahl Caldwell.
„Sir, es ist der ID-Code von Colonel Sheppard“, sagte einer der Offiziere.
„Sheppard?“, fragte Caldwell überrascht.
„Sie wissen wer diese Nachricht geschrieben hat?“, fragte Danna der immer noch in der Leitung war.
„Das sind unsere Männer“, erklärte Caldwell.
„Verstehe. Doch wir können kein Schiff aussenden, die Vorbereitungen für den Angriff laufen auf Hochtouren. Und auch auf sie können wir nicht verzichten.“, sagte Danna.
„Das ist wohlmöglich unsere einzige Chance wieder in unsere Dimension zu gelangen, wir müssen dem nachgehen, und zwar jetzt!“, sagte Caldwell entschlossen.
„Es steht nicht in meiner Macht sie am gehen zu hindern, doch wenn sie gehen sind sie aus der Flotte ausgeschlossen!“, sagte Danna.
„Dann tut es mir Leid“, sagte Caldwell. Die Verbindung wurde unterbrochen und Caldwell wusste nun was zu tun war. Er drückte einen Knopf auf seinen Kommandostuhl und sprach in das Mikro.
„Hermiod? Können sie von hier aus auf die Militärische Sektion der Station zugreifen?“, fragte Caldwell.
„Wieso?“, fragte Hermiod.
„Wir brauchen da ein paar Daten“, sagte Caldwell.
„Könnten sie etwas... genauer sein?“, fragte Hermiod genervt.
„Downloaden sie alle Flottenaufstellungen und Schlachtpläne für den Angriff auf die Xenon-CPU´s“, befahl Caldwell.
„Unsere Zugriffsrechte reichen dafür nicht aus“, sagte Hermiod.
„Dann Hacken sie den Rechner! Caldwell ende“, sagte er.
„Docken sie ab, aber bleiben sie in der nähe der Schiffswerft“, befahl Caldwell.

Die Daedalus dockte ab und entfernte sich wenige Kilometer von der Station wo sie in Wartestellung ging.

„Man hat unsere Zugriffsversuche bemerkt!“, informierte Hermiod den Colonel über Funk.
„Mehrere Schiffe nähern sich unserer Position“, meldete der Informationsoffizier.

„Hier spricht Admiral Adams. Stellen sie die Hackingversuche sofort ein oder wir eröffnen das Feuer!“, kam es nach kurzer Zeit aus dem Kommunikationsgerät.

„Hermiod? Wie lange noch?“, frage Caldwell aufgebracht.
„Daten zu 50% runtergeladen“, berichtete Hermiod.
„Sir, die Schiffe in der nähe bereiten sich vor zu Feuern“, meldete der Informationsoffizier.
„Dies ist unsere letzte Warnung!“, kam es aus dem Funkgerät.
„Sie greifen an!“, sagte der Informationsoffizier.
„Nicht feuern!“, befahl Caldwell.
„80 Prozent“, sagte Hermiod.

Mehrere Korvetten und ein Zerstörer eröffneten jetzt das Feuer auf die Daedalus. Sie wurden heftig durchgerüttelt, doch solange der Download nicht abgeschlossen war mussten sie in Position bleiben.

„Schilde runter auf 40%!“, sagte der Informationsoffizier.
„Die Daten wurden Runtergeladen“, berichtete Hermiod.
„Bringen sie uns zu den Koordinaten in Aguilas Gürtel!“, befahl Caldwell.

Die Daedalus beschleunigte, machte eine Kehrtwende und flog direkt auf den Angreifenden Argonischen Zerstörer zu, kurz von dem Aufschlag öffnete sich ein Hyperraumfenster und die Daedalus verschwand darin.


Währenddessen....




_________________
Aguilas Gürtel – 9:30
Argonische Handelsstation



Nachdem Sheppard den bewusstlosen Körper des Mannes in dem Büro eingesperrt hatte in dem sie den Mann verhört hatten holten Sheppard den Stationsplan hervor und beleuchtete ihm mit seiner Taschenlampe.

„Was machen sie?“, fragte Rodney.
„Wir müssen zurück in den Hangar.“, sagte Sheppard kurz.
„Warum? Sie haben doch gesagt unser Schiff sei umstellt?“, fragte Rodney.
„Wir brauchen ein wenig Ausrüstung“, kommen sie mit.

Sie schlichen also zurück zum Hangar und gingen in der nähe der Tür in Deckung. Sheppard schaute auf den Lebensdetektor, 6 Lebenszeichen insgesamt...

„Rodney, wissen sie wie man die Bedient?“, fragte Sheppard und wies auf die Waffe die Rodney dem Gefangenen abgenommen hatte. Rodney sah sich die Waffe genauer an.
„Ich denke schon...“, sagte er schließlich.

Es war dunkel, die Hangartür stand offen. Sheppard ging an der Tür in deckung und schaue vorsichtig um die Ecke. Dort wenige Meter vor dem Jumper standen 2 Gestalten. Er wandte sich wieder an Rodney.
„Sie bleiben hier und geben mir Deckung!“, sagte er. Rodney nickte, er wirkte verängstigt.

Sheppard holte eine M-67 Handgranate hervor und warf sich in Richtung der beiden Gestalten. Es gab einen lauten Knall und schreie. Sheppard schlich in dem ganzen durcheinander in den Hangar und ging hinter zwei Kisten in Deckug. Er schielte vorsichtig über den Rand der Kiste. Eine Wache in der nähe bemerkte ihm und schrie: „Da ist jemand!“ Kurz darauf flogen ihm auch schon Energiegeschosse entgegen. Er ging wieder in Deckung und griff nach dem Funkgerät.
„Rodney sie müssen mir Helfen!“, sagte er.
„Was ich? Ich... Ich kann das nicht!“, sagte Rodney panisch.
„Wenn die mich kaltmachen sind sie der nächte! Sorgen sie einfach für etwas Ablenkung!“, sagte Sheppard.
Kurz darauf kullerte eine weitere Granate über den Boden, ganz in der nähe der Kisten hinter denen Sheppard sich versteckt hielt. Sie explodierte mit einem großen Rums, aber ohne jemanden zu treffen.
„Verdammt, passen sie auf wohin sie werfen!“, sagte Sheppard wütend durch das Funkgerät.
„Ich sagte doch das ich das nicht kann!“, rechtfertigte sich Rodney.

Die verbleibenden Wachen waren von der Explosion abgelenkt worden und hielten Ausschau nach der Ursache wobei sie Sheppard ganz vergaßen. Er sprang hinter der Kiste hervor und erwischte 2 der Wachen mit seiner P-90
„Wir müssen hier weg!“, sagte eine der verbleibenden Gestalten. Die beiden letzten Wachen versuchten durch den Hangareingang zu flüchten aus dem Sheppard gekommen war.
Er sprang erneuert aus seiner Deckung hervor und konnte eine der Wachen erwischen doch die andere war schon an der Tür.
Sie verschwand. Sheppard eilte zur Tür, es war still. Dann gab es plötzlich einen weiteren Lichtblitz von einer Energiewaffe und es wurde wieder still. Sheppard stockte der Atem. Er hielt seine P-90 im Anschlag und ging vorsichtig durch die Tür. Dunkelheit, dann eine Bewegung. Sheppard drehte sich in die Richtung und sah Rodney im Halbdunkeln stehen.

„Ich dachte schon er hätte sie erwischt“, sagte Sheppard erleichtert.
„Ja, ich konnte ihm überraschen“, sagte Rodney Selbstzufrieden.
„Gute Arbeit. Gehen wir zum Jumper“, sagte Sheppard und sie gingen wieder zurück in den Hangar.




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BeitragThema: Re: [Story] Der zweite Xenonkrieg und die Deadalus   Fr Sep 05, 2008 4:59 pm

Kapitel 24.




Vergasung




_______________
Aguilas Gürtel – 9:15
Argonische Handelsstation




Sheppard kramte im Jumper herum während Rodney auf die Hangartür aufpasste.

„Was haben sie vor?“, fragte Rodney.
„Diese Station hat doch bestimmt ein zentrales Belüftungssystem, oder? Nun ich will Betäubungsgas in das Belüftungssystem bringen, dann machen unsere Gäste ein kleines Schläfchen...“, erklärte Sheppard.
„Und sie sind sicher das das auch gegen die wirken wird? Nicht alle von denen sind Menschen..“, sagte Rodney und blickte auf eine der Wachen am Boden.
„Das Risiko geh ich ein“, sagte Sheppard.
„Aber dann sind auch Ronon und Teyla davon betroffen“, sagte Rodney.
„Mag, sein aber wir sind dann immer noch da“, sagte Sheppard und warf Rodney eine Gasmaske zu.
„Wieso haben wir Gasmasken im Jumper?“, fragte Rodney überrascht.
„Für genau solche Situationen“, sagte Sheppard grinsend.
„OK, zum Lüftungssystem geht es...,“ er blickte auf die Karte,“ ...hier entlang.“


Sheppard übernahm wieder die Führung und Rodney behielt den Lebensdetektor im Auge.
Sie gingen einen dunklen Korridor entlang und Sheppard leuchtete sich seinen Weg mit der Taschlampe frei. Er sah etwas ein paar Meter weiter am Boden, er näherte sich vorsichtig.

„Rodney?“, fragte er.
„Hier ist niemand“, teilte ihm dieser, nach kurzem Check des Lebensdetektors, mit.

Sheppard erkannte nun eine Person, er kniete neben ihr nieder und untersuchte den Puls.

„Tod“, sagte er.
„Das ist ein Teladi“, sagte Rodney nachdem er die Leiche begutachtet hatte.

Die Leiche wies mehrere Brandspuren auf, sie war von mehreren Lasersalven Getroffen worden. Sie gingen weiter, bogen um eine Ecke und entdeckten 5 weitere Leichen... Allesamt Menschen, drei von ihnen hatten Waffen in der Hand.

Rodney gab die Richtung vor und schon bald hatten die beiden die Zentralbelüftungssysteme erreicht. Sie gingen in den Raum wo mehrere Lebenserhaltungsgeräte und Lüftungssysteme standen, von denen ein Zentraler Lüftungsschacht wegführte und sich anschließend in mehrere kleinere aufteilte, am Schacht war ein kleines mit Schrauben befestigtes Gitter.

„Das ist Perfekt“, sagte er.

Er holte die Betäubungsgasgranaten hervor und begann die Schrauben des Lüftungsgitters mit seinem Taschenmesser zu lockern.
Rodney schaute auf den Lebensdetektor, da waren 7 Lebenszeichen.
Er gab Sheppard ein Handzeichen und beide versteckten sich in dem dunklen Raum.

Schritte waren zu hören und eine Stimme sagte: „Seltsam, ich kann mich nicht erinnern das die Tür zum Lüftungsraum offen war..“ Eine zweite sagte: „Sehen sie mal nach, wir prüfen den Gang.“

„Was jetzt?“, fragte Rodney im Flüsterton.
„Es sind zu viele, wir warten ab..“

Er brach ab, die Schritte näherten sich und ein Lichtstrahl durchdrang die Dunkelheit die im Raum herrschte. Die Wache kam bis auf einen Meter an die Kisten ran hinter denen sich Rodney versteckt hielt. Rodney hielt so still wie er nur konnte, doch die Wache näherte sich immer mehr, sie wollte gerade um die Kisten herumschauen als eine Stimme ertönte.

„Hey hast du da drin was gefunden?“, fragte die fremde Stimme.
„Nein, hier ist nichts“, antwortete die Wache in Rodneys nähe.
„Dann komm, wir müssen weiter! Die müssen hier irgendwo stecken!“, sagte die andere Stimme.
„Ich komm schon“, sagte die erste Wache und verließ den Raum.

Die Schritte wurden wieder ferner und als nicht mehr zu hören war fragte Sheppard wieder.

„Sind sie weg?“, fragte er.
„Ja, sind auf ne andere Ebene verschwunden“, antwortete Rodney.
„Gut sehen wir zu das wir hier fertig werden“, sagte Sheppard.

Er machte sich wieder daran das Lüftungsgitter abzuschrauben. Nachdem er fertig war wandte er sich wieder an Rodney.

„Ok, ziehen wir die Gasmasken an“, sagte er.

Er nahm die 5 Betäubungsgasgranaten, zog den Stift und warf sie in den Lüftungsschacht. Kurze Zeit später war das Gas freigesetzt und fing an sich mit hoher Geschwindigkeit auf der ganzen Station auszubreiten.

„Wie lange wird es dauern bis das Gas sich überall verteilt hat und wirkt?“, fragte Sheppard.
„Die Station ist recht groß, ich denke mal so um die 10 Minuten“, sagte Rodney.

Sheppards Funkgerät ging an.

„Colonel, es sind nun 45 Minuten vergangen und die Frau ist tod, in 15 Minuten sind sie meine Gefangenen oder der Mann stirbt auch“, sagte die Stimme aus dem Funkgerät.
„Sie verdammter!“, schrie Sheppard ins Funkgerät, doch es kam keine Antwort.

Für einen kurzen Augenblick herrschte stille, dieser Augenblick kam Sheppard wie eine ewigkeit vor. Teyla war Tod? Nein, das konnte nicht sein!
Der er musste Rational denken: Wenn das Gas wirkt mussten sie so schnell wie möglich Ronon retten, nicht auch noch er!

„Kommen sie!“, sagte Sheppard zu Rodney und sie machten sich auf dem Weg Ronon zu Retten.
„Wo wollen sie suchen? Die Station ist Gigantisch, die könnten überall sein!“, sagte Sheppard.
„Die werden ihre Gefangenen vermutlich gut bewachen, wir müssen nur eine große Quelle Lebenszeichen suchen“, erklärte Sheppard.
„Wir müssten etage für etage durchkämmen um sie zu finden!“, warf Rodney ein.
„Können sie den Empfangsradius des Lebensdetektors nicht erweitern?“, fragte Sheppard.
„Ich.... Das Gerät ist nicht dafür gebaut, es..“, begann Rodney.
„Können sie es oder können sie es nicht?“, fragte Sheppard eindringlich.
„Ich.. Vermutlich, doch dafür ist eine große Menge an Energie nötig, das Gerät wird schon nach wenigen Sekunden trocken sein“, erklärte Rodney.
„Wir haben noch genug von denen, wenn das Gas erstmal wirkt gibt sind wir sowieso nicht in Gefahr“, sagte Sheppard.
„Also gut, geben sie mir ein paar Minuten“, sagte Rodney und machte sich an die Arbeit.





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BeitragThema: Re: [Story] Der zweite Xenonkrieg und die Deadalus   Fr Sep 05, 2008 5:00 pm

Kapitel 25.




Reunion



_____________
Aguilas Gürtel – 9:25
Argonische Handelsstation


„Rodney?“, fragte Sheppard gereizt.
„Moment noch, das ist nicht so leicht wie sie vielleicht denken“, sagte Rodney genervt.
„Wir haben nicht viel Zeit bis die Wachen wieder auchwachen, das war nicht gerade viel Gas“, erinnerte Sheppard.

„Fertig! Scanne Station...“, sagte Rodney.
„Da, sehen sie mal da sind 8 Lebenszeichen, das müssen sie sein“, sagte Sheppard und zeigte auf die Stelle auf dem Bildschrim.
„Ok, das ist eine Etage über uns“, sagte Rodney.
„Gehen wir“, sagte Sheppard und sie setzten sich in Bewegung.

5 Minuten später waren sie schon ganz in der nähe der Lebenszeichen, doch der Lebensdetektor hatte keine Energie mehr und sie waren von nun an ihres Vorteils beraubt.
Auf dem Boden vor einer Tür lagen einige Wachen die vom Gas außer Gefecht gesetzt worden waren.

„Da drinnen muss es sein“, sagte Sheppard und wies auf die Tür vor der die bewusstlosen lagen.

Sie gingen zur Tür und betraten den dahinterliegenden Raum.
Der Raum war recht dunkel, in der Mitte standen rücken an rücken zwei Stühle an die zwei Personen gefesselt waren. Sheppard erkannte den bewusstlosen Ronon... und Teyla.

Ein Glücksgefühl durchdrang ihm, sie lebte also doch! Er war hinsichtlich dessen sehr erleichtert. Also hatte Black gelogen, zum Glück...

Sheppard band Ronon los und hob seinen Körper hoch, Rodney machte dasselbe mit Teyla. Sie gingen wieder zurück zur Tür und machten sich auf dem Weg zum Jumper.

„Verdammt, Ronon sollte weniger essen!“, sagte Sheppard nach einer weile als sein Rücken anfing unter Ronons last nachzugeben. „Rodney?“, fragte er nachdem er keine Antwort bekam.
Er wollte sich umdrehen, doch auf einmal spürte er einen schrecklichen Schmerz am Kopf und alles wurde schwarz...



Zur gleichen Zeit...

____________
Im Hyperraum – 9:25
Die Daedalus

„Wie weit ist es noch?“, fragte Caldwell dem Navigationsoffizier.
„Wir sollten in etwa 1 Stunde dort sein, Sir“, war die Antwort.


______________
Aguilas Gürtel – Zeit : ???
Argonische Handelsstation


Sheppard kam langsam wieder zu bewusstsein. Er lag auf dem Boden, langsam richtete er sich wieder auf und Rieb sich den Hinterkopf. Er hatte höllische Kopfschmerzen. Was machte er hier?

Langsam kam seine Erinnerung zurück... Sie waren mit Rodney auf dem Weg zum Jumper wegesen...

Er sah sich die Gitterstäbe der Zelle an in der er hockte. Sie schienen keine Möglichkeit eines Ausbruchs offen zu lassen. Er sah sich in der Zelle um. Da lagen die bewusstlosen Rodney, Teyla und Ronon..

Eine Tür öffnete sich, ein Mann in Begleitung von zwei anderen Gestalten kam hinein.
„Na toll, vom Regen in die Taufe“, dachte sich Sheppard.

„Colonel, haben sie schön geschlafen?“, fragte der Mann mit höhnischen Grinsen.
„Dasselbe wollte ich sie gerade fragen... Black“, riet Sheppard.
„Nette Idee, das Betäubungsgas... Doch leider nutzlos gegen einen Paraniden“, sagte Black und wies auf das Zweiäugige, Fremdartige Wesen neben ihm.
„Gute Arbeit“, sagte Sheppard provokativ und schenkte ihm ein kaltes lächeln.

Die drei wandten sich wieder zum gehen.

„Bereiten sie den Transporter vor, ich will in einer halben Stunde im Weltall sein.“, sagte Black im gehen zu der zweiten Gestalt.

Sheppard ging zum Bewusstlosen Rodney und versuchte ihm Wachzurütteln.
„Wachen sie auf“, sagte er eindringlich.

Rodney regte sich.
„Ich glaub mein Kopf platzt...“, er erblickte Sheppard der über ihm kniete,“ Sheppard? Was ist passiert?“, fragte er verwirrt.
„Wir wurden gefangengenommen.“, sagte Sheppard knapp.

Auch Ronon und Teyla regten sich durch dem Lärm.
Sie wachten auf und Sheppard erzählte ihnen die ganze Geschichte.

„Wir dachten schon wir hätten sie verloren“, sagte Sheppard als er beim zweiten Gespräch mit Black angekommen war.
„Wenn sie ein Kopfgeld für uns haben wollten wäre es dumm uns umzubrigen“, sagte Teyla lächelnd.
„Wir müssen hier raus“, unterbrach Ronon.
„Was wollen sie denn machen? Selbts wenn wir es aus der Zelle schaffen, sind wir unbewaffnet und haben keinen Lebensdetektor mehr.“, sagte Rodney.
„Was ist mit ihrem?“, fragte Sheppard an Ronon gewandt.
„Die haben uns alles abgenommen“, sagte Ronon.
„Wir schaffen es auch ohne. Rodney schauen sie sich mal um, vielleicht können wir die Zellentür kurzschließen“, sagte Sheppard.
„Was soll das bringen?“, fragte Rodney genervt.
„Tun sie´s einfach“, sagte Sheppard streng.
„Ja, ja von mir aus“, sagte Rodney abfällig.

Er wollte sich gerade an der Zellentür zu schaffen machen als ein Blauer Lichtblitz den Raum erhellte und sie alle verschwinden ließ.

Colonel Caldwell saß in seinem Kommandosessel und wartete auf eine Meldung. Ein Dutzend Männer hatte dem zum Rematerialisern vorgesehenen Raum umstellt, für den Fall das sie sich geirrt hätten. Doch dem war nicht so.

„Colonel, wir haben sie. Sheppards Team ist an Bord“, wurde über Funk gemeldet.
„Bringen sie sie auf die Brücke“, antwortete Caldwell über Funk.
„Setzten sie Kurs auf den Kommandosektor“,befahl Caldwell an den Navigationsoffizier gewandt.

Kurze Zeit später standen Sheppard und sein Team auf der Brücke der Daedalus.

„Das nenne ich ein Gutes Timing“, sagte er zu Caldwell.
„Schön mal wieder ein bekanntes Gesicht zu sehen“, sagte Caldwell.
„Sie nehmen mir das Wort aus dem Mund, Sir. Aber wie haben sie uns gefunden?“, fragte Sheppard.
„Nachdem wir sie weder am Treffpunkt noch in dessen nähe finden konnten, haben wir die Station gescannt von der sie ihren Notruf abgegeben haben. Da sie keine Peilsender haben entschieden wir uns den Funkverkehr auf der Station abzuhören, jemand hatte über Funk ihre Position an ein gedocktes Schiff weitergegeben und wir konnten sie dadurch gezielt Rausbeamen.“, erklärte Caldwell.
„Ähh, aber unser Jumper ist aber immer noch auf der Station.“, sagte Sheppard nachdem er aus dem Aussichtsfenster der Brücke geschaut hatte und feststellte das sie sich im Hyperraum befanden.
„Wir hatten keine Zeit den Jumper zu holen. Wir müssen uns beeilen. Ich habe eine Mission für sie, Colonel“, sagte Caldwell.
„Eine Mission? Wir sind eigentlich hier um sie zu Retten“, fragte Sheppard leicht verwirrt.
„Das freut mich, doch wir haben hier noch etwas zu erledigen bevor wir zurückkehren können, kommen sie mit ihrem Team in einer halben Stunde in den Besprechungsraum“, sagte Caldwell.




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