Stargate Atlantis The Great Conflict

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 Spielart, das dynamische Drama contra epischer Genuss

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Evan Lorne
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BeitragThema: Spielart, das dynamische Drama contra epischer Genuss   Do Sep 25, 2008 2:58 pm

Hallo RPG-Freunde,

hiermit möchte ich einen Diskussionsthread erstellen, damit wir uns nicht mit hide-Tags im Spiel unterhalten müssen.

DeiNaGoN schrieb:
@UniversE
Hmm, könntest du ein weniger "chatmäßig" schreiben? Liest sich komisch...

Andererseits führt die epische Ausgestaltung zu inhaltlichen Fehlern - siehe die P90-reinigende Leseratte Sheppard. Daher würde ich das gerne mal diskutiert wissen Smile Es geht nicht darum ne Lösung für ne Veränderung zu finden, sondern einfach mal eine allgemeine Diskussion.

Der Titel sagt im Grunde schon alles: wenn man im Dramenstil, also mit direkter Rede und Regieanweisungen, schreibt, gehem natürlich epische Ergüsse dabei drauf und die Freude des Lesers, sich an den raffinierten Konstruktionen ergötzen zu können gleichwohl.

Dennoch ist es weitaus schwieriger, korrekt weiter zu schreiben. Immerhin hat Epik sehr viel mit Kreativität zu tun, die sich aber nicht gleicht! Vor allen Dingen das Beschreiben anderer Charaktere geht sehr zu lasten eines RPG, da die Rolle dann nicht vom Spieler ausgelebt und gestaltet werden kann, sondern dauernd durch die Epik anderer mitcharakterisiert wird.

Ein eher unwichtiger Punkt ist wohl, dass man viel zu viel zu tun hat, sich alles durchzulesen^^ aber das schlägt dennoch negativ in's Gewicht.

Mein Vorschlag ist daher, dass man eine naturalistische Lösung findet^^ d.h. eine Lösung, in der Regieanweisungen, im aristotelischen Sinne übermäßig, eingesetzt werden können, es aber dennoch solche bleiben. Was haltet ihr davon?

Der Nachteil ist, dass gerade für unsere Storywriter ein Sprung in eine andere literarische Gattung ungewohnt, wenn nicht sogar zu plakativ wirkt - sehr viel Detailreichtum in der Ausgestaltung geht dabei drauf.
Der Vorteil ist aber natürlich, dass sich die Rolle besser leben lässt. Epische Distanz ist dabei leicht störend.

Äußert am Besten einfach mal eure Vorstellungen Smile

Evan Lorne, Ende.
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Col. Sheppard
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BeitragThema: Re: Spielart, das dynamische Drama contra epischer Genuss   Do Sep 25, 2008 3:12 pm

Ähh... ja. Erstens wäre ich dafür das ganze ins OT zu verschieben und zweitens habe ich nur recht wenig verstanden. Very Happy


So wie ich das sehe willst du eine Stilumstellung auf deine Stilart. Ich bin nicht dieser Meinung.
Mir gefällt der gängige Stil viel besser, einerseits weil, wie du schon sagtest, dadurch viel mehr Stimmung aufgebaut wird, anderseits weil es einfach schöner Aussieht. Smile

Zunächst mal vorweg: Den Fehler hab ich behoben und es wäre tatsächlich ratsamer andere Chars nicht zu beschreiben (tätiglkeiten etc.) dadurch wird sowas grundsätzlich vermieden. Rolling Eyes Anderseits steht es eigentlich jeden frei seinen eigenen Stil einzubringen, es gibt hierfür weder Regel noch Richtlinie. Wobei ich selbst finde das wir alle dieselbe Zeitform nutzen sollten und es natürlich schöner wäre wenn alle denselben Stil nutzen, doch wie gesagt es wird niemanden was vorgeschrieben. Smile


Soviel dazu,
Colonel Sheppard

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Evan Lorne
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BeitragThema: Re: Spielart, das dynamische Drama contra epischer Genuss   Do Sep 25, 2008 5:55 pm

Col. Sheppard schrieb:
Ähh... ja. Erstens wäre ich dafür das ganze ins OT zu verschieben und zweitens habe ich nur recht wenig verstanden. Very Happy

So wie ich das sehe willst du eine Stilumstellung auf deine Stilart.

1. ist an diesem Thread so viel OT wie Neutronen in reinem Wasserstoff
2. so, wie du das siehst, siehst du es falsch, weil:

Evan Lorne schrieb:
Es geht nicht darum ne Lösung für ne Veränderung zu finden, sondern einfach mal eine allgemeine Diskussion.

Es geht also nicht über irgendwelche Regeln oder was auch immer Smile

Weitere Meinungen?

Lorne
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DeiNaGoN
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BeitragThema: Re: Spielart, das dynamische Drama contra epischer Genuss   Do Sep 25, 2008 5:59 pm

*ins OT verschoben Very Happy *

Ich kann Sheppard nur zustimmen, mir gefällt der epische Stil auch wesentlich besser, weil ich finde, dass alle Spieler hier zusammen eine Art Gesamtkunstwerk erschaffen. Vor allem fällt durch denn höheren Detailreichtum das Spielen meiner Meinung nach wesentlich leichter, denn man weiß besser, wo der Charakter ist und was gerade macht. Dass sich es insgesamt besser liest, muss man kaum erwähnen.
Ich persönlich präferiere also:
- Praeteritum als Erzähltempus
- 3.Person als Erzählform (1. ist natürlich auch möglich, aber 3. ziehe ich vor. )
- Den epischen ausschmückenden Stil

Was man dahingegen vermeiden sollte wenn nicht sogar muss, ist das Beschreiben der Handlungen anderer Leute, sofern sie das nicht selbst vorgegeben haben. Dinge wie die Sache mit der P90 zwingen einen anderen Charakter so zu handeln, was den Betreffenden im Spiel einschränkt. Sowas bitte ich zu unterlassen.

Greetz, Dei

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Evan Lorne
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BeitragThema: Re: Spielart, das dynamische Drama contra epischer Genuss   Do Sep 25, 2008 6:09 pm

Hm... sieht schlecht aus für das Drama Smile

Eine Idee, die du vielleicht nur unbewusst, vielleicht aber auch nicht, in den Raum gestellt hast, gefällt mir aber sehr gut.

Die Aussagen eines Spielers zwängen den folgenden Spieler danach zu handeln. Das ist interessant. D.h., dass die Kreativität gefragt ist, seinen Beitrag in den Schauplatz und die Spielzeit einzusetzen. Das gefällt mir gut.

Spoiler:
 

Problem: das geht schief^^ vor allen Dingen, wenn mal der Postingwahnsinn kommt und zwei Spieler in der Abwesenheit eines dritten, wichtigen, die Handlung massiv vorantreiben!

Würde das funktionieren und sich nun tatsächlich so flüssig lesen lassen, wie ein episches Gesamtkunstwerk, dann wäre das wirklich toll und lohneswert bei dieser Gattung zu bleiben.
Doch das tut es leider nicht.

Ideen?


Zuletzt von Evan Lorne am Do Sep 25, 2008 6:12 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Ronon Dex
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BeitragThema: Re: Spielart, das dynamische Drama contra epischer Genuss   Do Sep 25, 2008 6:11 pm

bei sga gehts nicht um drama ( drama baybe drama) sondern um episches storytelling und action^^
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DeiNaGoN
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BeitragThema: Re: Spielart, das dynamische Drama contra epischer Genuss   Do Sep 25, 2008 6:26 pm

Zitat :
Die Aussagen eines Spielers zwängen den folgenden Spieler danach zu handeln. Das ist interessant. D.h., dass die Kreativität gefragt ist, seinen Beitrag in den Schauplatz und die Spielzeit einzusetzen. Das gefällt mir gut.

Auch wenn du ihn ins Gegenteil verkehrt hast, so falsch ist das auch wieder nicht. Aber man sollte sich selbst spielen, und nicht die anderen zwingen, so zu spielen, wie man will.

Zitat :
Würde das funktionieren und sich nun tatsächlich so flüssig lesen lassen, wie ein episches Gesamtkunstwerk, dann wäre das wirklich toll und lohneswert bei dieser Gattung zu bleiben.
Doch das tut es leider nicht.

Das funktioniert durchaus, Sheppie, ich, Death Eye, Ban und noch ein paar andere nehmen an einem RPG zu BSG teil, und das läuft schon seit Monaten. Komplett im epischen Stil geschrieben, und zwar von allen. Und diese benötigte Kreativität, die du ansprichst, wird tatsächlich bisweilen benötigt. Doch es funktioniert, und das sehr gut. Sechzig vollgepostete Seiten sprechen für sich.
Zitat :
Problem: das geht schief^^ vor allen Dingen, wenn mal der Postingwahnsinn kommt und zwei Spieler in der Abwesenheit eines dritten, wichtigen, die Handlung massiv vorantreiben

Das kann ich aus Erfahrung widerlegen. Wenn ein Spieler wichtig für die Handlung ist, geht sie ohne ihn auch nicht vorran. Natürlich gibt es für den Fall, dass einer länger unentschuldigt fehlt und die gesamte Handlung aufhält, die Option der Termination des Accounts. Im erwähnten BSG Rpg war das einmal nötig, da wurde halt dann der Battlestar des betreffenden von den Cylonen zerstört.

D'ont worry, be happy. Die gesamte Administration hier besteht bereits aus erfahrenen RPGlern, die wissen, wie man diesen Stil gut handeln kann.

Greetz, Dei

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BeitragThema: Re: Spielart, das dynamische Drama contra epischer Genuss   Do Sep 25, 2008 6:30 pm

Gute Argumentation, Dei! Dem ist nichts hinzuzufügen. Smile


MFG,
Col. Sheppard

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BeitragThema: Re: Spielart, das dynamische Drama contra epischer Genuss   So Sep 28, 2008 11:55 am

Wenn jemand wirklich mal für zwei oder drei Wochen ausfällt, dann gibt es genug Möglichkeiten, das zu erklären. Beispiele:

- Ronon hat noch eine Sache zu erledigen, die er allein machen will
- Sheppard ist mal wieder irgendwo gefangen
- Die Deadalus fliegt nach Hause
- Lord Vassanga verteibt sich die Zeit mit Überfällen
- etc.

Das ist also kein Problem.


Beim Erzählstil bevorzuge ich die erste Person, da kann ich besser schreiben. Zudem verleitet es einen auch nicht dazu, über die Gefühle anderer zu schreiben, da man die nicht kennt. Was aber noch möglich wäre, wäre eine Splittung des RPG auf bestimmte Schauplätze, so daß nicht alles auf einen Haufen geworfen wird, aber das ist nicht zwingend nötig.

MfG

Davy Jones
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BeitragThema: Re: Spielart, das dynamische Drama contra epischer Genuss   So Sep 28, 2008 2:38 pm

Nun, zuerst stimme ich DeiNaGoNs Argumentation zu, schließlich nahm auch ich am BSG - RPG teil, außerdem finde ich persönlich ebenfalls den epischen Stil besser.

@Davy Jones

Der von DeiNaGoN erwähnte terminierte Charakter fehlte länger als einen Monat unentschuldigt, darum wurde er aus dem Verkehr gezogen, wenn man entschuldigt über einen längeren Zeitraum fehlt, lässt sich da immer was einrichten, das ist ja kein Problem, ein Problem entsteht nur bei längerem unentschuldigtem Fehlen.


Ob erste oder dritte Person, man kann in beidem die Gefühle und Handlungen anderer beschreiben, es ist eine Frage des Autors, ob er das macht oder nicht, allerdings wären es beim Schreiben in der ersten Person eher Vermutungen des Erzählers, beim Schreiben in der dritten sind es entweder direkte Beschreibungen oder als solche kenntlich gemachte Vermutungen eines Charakters.

Greetz Ban
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